Training bei Minustemperaturen

27 Spieler der Eintracht trotzen der Eiseskälte

Frankfurt - Am Dienstag hat sogar Klaus Luisser kapituliert vor den Temperaturen. Der Reha-Trainer der Frankfurter Eintracht, dessen Markenzeichen kurze Hosen bei Wind und Wetter sind, hatte eine wärmende Strumpfhose angezogen.

Bei Minusgraden keine schlechte Entscheidung. Bei der Einheit am Nachmittag schien zwar die Sonne, aber so wirkliches Fußballwetter war es nicht. Der Wind war eisig, die Spieler hatten sich dick eingemummelt mit Mützen, Handschuhen und Schals. Auch die Rasenheizung hat mehr versprochen, als sie halten konnte. Der Boden war nicht gefroren, aber auch nicht wirklich weich. Für den Trainer war der Frost kein Grund nach dem Frust von Stuttgart kürzer zu treten. "Viel Arbeit" hat Niko Kovac nach der Niederlage gesehen. Und sich gleich am ersten Übungstag der Woche daran gemacht, die vielen entdeckten Fehlerquellen auszumerzen. Zweimal mussten die Eintracht-Profis ran, zunächst am Vormittag im Kraftraum, dann auf dem Platz zum Sprinttraining. Und am Nachmittag rollte dann auch der Ball. Dazwischen lag noch eine Besprechung, das gemeinsame Mittagessen und ein Stündchen Ruhe in zwei Logen, die mit Kojen und abgedunkelten Scheiben zu einer Art von Ruheräumen umgebaut worden sind.

Fast alle Spieler, insgesamt 27, waren mitten drin bei der harten Arbeit. Jetro Willems, wegen privater Termin Ende letzter Woche für ein paar Tage freigestellt, mischte wieder mit, auch der im Leipzig-Spiel angeschlagene Kevin-Prince Boateng. Gefehlt haben auf dem Platz lediglich Rekonvaleszent Alex Meier sowie Marco Russ, Omar Mascarell und Carlos Salcedo. Russ hat eine Erkältung erwischt, Salcedo durfte etwas kürzer treten und Mascarell plagt sich noch immer mit seiner Fußverletzung. Beide haben im Kraftraum individuell gearbeitet. (ps)

Fanproteste gegen Montagsspiel der SGE gegen Leipzig

Rubriklistenbild: © Archiv: Hübner

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