Spycher erhält Spezialaufgabe

Christoph Spycher

Frankfurt (sp) ‐ Christoph Spycher gehört in dieser Saison zu den „Dauerbrennern“ der Frankfurter Eintracht. In 25 von 26 Spielen hat der Verteidiger von Beginn auf dem Platz gestanden. Trainer Michael Skibbe hat Spycher zum Kapitän ernannt.

„Christoph ist einer der Köpfe der Mannschaft“ sagt Skibbe und erwartet, dass der Verein den auslaufenden Vertrag mit dem Schweizer Nationalspieler verlängert.

Vorstandschef Heribert Bruchhagen hat erste Gespräche mit Spychers Berater geführt und erfahren, dass der Spieler auch noch „andere Optionen“ hat. Die Gespräche sollen in zwei Wochen fortgesetzt werden.

Der Trainer hat sich in den letzten Tagen und Wochen Sorgen machen müssen um Christoph Spycher. Das im Herbst 2008 wegen eines Knorpelschadens operierte linke Knie hatte geschmerzt, an regelmäßiges Training war nicht mehr zu denken. In der letzten Zeit hat der bald 32 Jahre alte Schweizer häufig zu Beginn der Woche dem Gelenk Ruhe gegönnt, um beim Spiel dann dabeisein zu können. „Die Kernspintomographie hat ergeben, dass aber nichts Gravierendes vorliegt“, sagt der Trainer. Gestern hat Spycher aber wieder nicht mit der Mannschaft auf dem Platz gestanden. Erst heute soll er wieder mitmachen. „Christoph kann spielen“, sagt Skibbe, der für das Heimspiel am Samstag gegen Bayern München eine besondere Aufgabe für Spycher hat. Der Schweizer soll den derzeit wohl besten Stürmer der Liga, Arjen Robben, stoppen.

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