Ex-Profi spielte sechs Jahre für die Eintracht

Eintracht sucht Sportvorstand: Kommt Sobotzik?

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Auch Fredi Bobic soll bei der Eintracht ein Kandidat sein.

Frankfurt - Ex-Nationalspieler Fredi Bobic und der langjährige Bundesliga-Profi Thomas Sobotzik sind wohl die beiden einzigen verbliebenen Kandidaten für das Amt des Sportvorstands bei Eintracht Frankfurt. Von Peppi Schmitt

Sollte die Frankfurter Eintracht nicht noch die Relegationsspiele absolvieren dürfen oder müssen, ist die Partie an diesem Samstag gegen Borussia Dortmund das letzte Heimspiel für Heribert Bruchhagen. Der 67 Jahre alte Vorstandsvorsitzende scheidet nach dreizehn Jahren in diesem Sommer aus.Eine große Ehrung hat Bruchhagen abgelehnt, „weil das nicht in die aktuelle Situation passt“. Deshalb wird lediglich Präsident Peter Fischer kurz vor Spielbeginn ein paar Worte über Mikrofon an Bruchhagen richten, und der Noch-Boss sich danach auch kurz an die Fans wenden. „Wir versuchen, ihm den Abschied zu versüßen“, sagt Trainer Niko Kovac. Derweil ist die Suche nach Bruchhagens Nachfolger zumindest öffentlich noch nicht abgeschlossen. Der Aufsichtsrat wird keinen Vorstandsvorsitzenden einstellen, sondern den Vorstand neben Axel Hellmann und Oliver Frankenbach mit einem Sportvorstand komplettieren. Favoriten sind der ehemalige Stuttgarter Manager Fredi Bobic und der ehemalige Eintracht-Profi Thomas Sobotzik.

Die Entscheidung soll erst bekannt gegeben werden, wenn geklärt ist, in welcher Liga die Eintracht in Zukunft spielen wird. Der 41 Jahre alte Sobotzik hat zwischen 1995 und 2001 mit Unterbrechungen sechs Jahre für die Eintracht gespielt, später noch für den 1. FC Kaiserslautern, Rapid Wien, Union Berlin, die Spvgg. Unterhaching und Sandefjord in Norwegen. Seine Profikarriere hat er 2011 beim FSV Frankfurt ausklingen lassen. Nach dem Ende seiner Karriere hat er gemeinsam mit dem von Hessischen Rundfunk bekannten Reporter Dirk Schmitt die Personaldienstleistungsfirma SOMOS aufgebaut. 2015 hat Thomas Sobotzik seine Anteile an der Firma an seinen Partner abgegeben, um sich ganz auf seine Karriere Sportbusiness vorzubereiten. Als Spielervermittler hat er unter anderem in Polen und Skandinavien Erfahrungen gesammelt.

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dpa

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