Adi Hütter zufrieden

Trainingslager in Florida: Eintracht zieht positives Fazit

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Filip Kostic kämpft um den Ball.

Frankfurt - Die Niederlage und der damit verpasste Titel beim Florida Cup spielen für Eintracht Frankfurt nur eine untergeordnete Rolle. Ins Visier gerät immer mehr der Start gegen Freiburg. Davor genossen die Profis im amerikanischen Sonnenstaat noch etwas Basketball.

Das Treffen mit NBA-Profi Daniel Theis ließen sich die Stars von Fußball-Pokalsieger Eintracht Frankfurt nicht entgehen. In den Katakomben posierten Kevin Trapp, Ante Rebic, Sebastien Haller und Filip Kostic gemeinsam mit dem Basketballer. Als handfeste Erinnerung blieben nicht nur Eintracht-Trikots, sondern auch ein weißes Boston-Jersey mit der Aufschrift "Frankfurt 19". Der Trip zum NBA-Spiel von Theis und seinen Celtics bei den Orlando Magic lag für die Eintracht-Profis nahe, die Arbeit im Trainingslager im Sonnenstaat Florida war da schließlich schon erledigt.

"Die Einheiten waren gut, die Bedingungen waren optimal. Die Mannschaft hat toll mitgezogen, im Endeffekt kann ich ein sehr positives Fazit aus diesem Trainingslager ziehen", resümierte Frankfurts Trainer Adi Hütter, der nach der erfolgreichen Hinrunde mit makelloser Europa-League-Gruppenphase schon bald die nächsten Siege bejubeln möchte. "Für die Rückrunde bin ich sehr positiv gestimmt", ließ Hütter wenige Tage vor dem Auftakt gegen den SC Freiburg am Samstag (15.30 Uhr/Sky) schon einmal ausrichten.

Daran änderte auch die 0:1-Niederlage gegen den brasilianischen Club Flamengo aus Rio de Janeiro am Samstag nichts. "Wir hätten es gerne gewonnen und gerne den Pokal geholt. Aber es waren zwei tolle Spiele", sagte Trapp mit Blick auf die Niederlage und den vorhergehenden 2:1-Sieg gegen den FC São Paulo, bei dem unter anderem Vize-Weltmeister Rebic getroffen hatte. Auch der von Paris Saint-Germain geliehene Schlussmann blickt zum Ende der Florida-Reise schon auf den Start. "Freiburg ist nicht einfach zu spielen, das wird ein intensives Spiel."

Bilder: Eintracht verliert im Florida Cup

Personell dürfte sich bei der Eintracht nicht allzu viel ändern, das Gerüst steht. Neben den Topstürmern Haller, Rebic und Luka Jovic haben sich Trapp im Tor sowie Danny da Costa und der Serbe Kostic auf den Flügeln festgespielt. Die gezeigte Stabilität wird die Eintracht auch international gebrauchen können, dort wartet im Europa-League-Sechzehntelfinale in Schachtjor Donezk einer der härtesten Gegner. (dpa)

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