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Trikot-Ärger: Veh genervt von „unsozialen Netzwerken“

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Von: Damian Robota

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© dpa

Frankfurt - Trikot-Ärger bei Eintracht Frankfurt: Nach zahlreichen negativen Kommentaren in Fanforen und sozialen Netzwerken zeigt sich Trainer Armin Veh genervt. Der Auslöser: Das neue gelbe Auswärtstrikot, mit dem die Hessen gegen Hannover 96 aufliefen.

Eintracht Frankfurts Trainer Armin Veh hält nicht viel von sozialen Netzwerken. „Das sind eigentlich unsoziale Netzwerke. Mit sozial hat das ja wenig zu tun“, sagte der 50-jährige Fußballlehrer am Montag. „Unter sozial verstehe ich, dass man jemand hilft, jemand auffängt. Aber bei uns wird da ja alles niedergemacht in diesen sozialen Netzwerken.“ Anlass der Debatte bei der Pressekonferenz des Bundesligisten vor dem DFB-Pokalspiele gegen Erzgebirge Aue war das gelbe Auswärtstrikot der Eintracht, das in den Fanforen und sozialen Netzwerken für Debatten gesorgt hat. „Sollen wir darüber abstimmen lassen?“, fragte Veh in der offiziellen Pressekonferenz spitz.

Allein auf der Facebook-Seite von Eintracht Frankfurt gab es vor dem Spiel gegen Hannover 96 über 100 Kommentare zum neuen Auswärtstrikot in gelb. „Also die Trikots sind mal die Hölle. Verstehe nicht wieso wir nicht die weißen Auswärtstrikots nehmen“, schrieb Michael K. und Nico Z. ergänzte: „Sehen aus, als würden nur Torhüter auf dem Platz rumrennen.“ Aber nicht alle finden die neuen Auswärtstrikots schrecklich. „Die Trikots sind super, wahrscheinlich das einzige an der Eintracht, was die spielen ist kein Fußball“, bilanzierte Michael R. Am Ende reichte es trotzdem zu einem 2:1-Auswärtssieg. Dank eines Doppelpacks von Marc Stendera gewann die Eintracht erstmals seit mehr als 27 Jahren wieder in Hannover. Im DFB-Pokal gegen Erzgebirge Aue (Dienstag, 19 Uhr) werden die Hessen übrigens wieder in gelb auflaufen. Dies sei nicht nur „Aberglaube“, sondern vor allem auch Psychologie.

dr/dpa

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