„Außer Helmes gibt es keinen anderen Kandidaten“

Frankfurt - Bis Mittwoch absolviert Eintracht Frankfurt noch das Trainingslager in Katar. Trainer Armin Veh zieht im Gespräch mit unserem Mitarbeiter Peppi Schmitt eine Zwischenbilanz.

Die Informationen, die aus dem Trainingslager nach Frankfurt übermittelt wurden, schwankten zwischen „katastrophal“ und „optimal“. Wie ist es nun wirklich in Katar?

Wir hatten am ersten Tag Probleme mit dem Trainingsplatz, seitdem ist alles in Ordnung. Das Wetter ist perfekt, um zu trainieren, die Bedingungen inzwischen auch. Also, ich bin zufrieden.

Die schwere Verletzung von Pirmin Schwegler hat ihnen aber einen dicken Strich durch die Rechnung gemacht.

Natürlich, Pirmin ist nicht eins zu eins zu ersetzen. Ich muss mir jetzt überlegen, wie wir das auffangen.

Werden sie das System ändern, mit zwei Sechsern spielen?

Die Entscheidung ist noch nicht gefallen. Sie hängt auch davon ab, ob wir noch einen Stürmer bekommen. Also ob wir mit zwei Spitzen angreifen oder mit einer.

Womit wir beim Thema Patrick Helmes wären. Wie ist der aktuelle Stand?

Da fragen sie den Falschen. Das wird in Frankfurt verhandelt, da halte ich mich raus.

Wenn es mit Helmes nicht klappt, holt die Eintracht dann einen anderen Stürmer?

Nein, wir holen ja keinen Stürmer, um des Holens Willen. Es gibt keinen anderen Kandidaten.

Oka Nikolov hat nach einer Verletzung gerade erst wieder mit dem Training begonnen. Wer wird gegen Braunschweig im Tor stehen?

Stand heute wird Thomas Kessler spielen. Er ist in Bezug auf die Fitness natürlich ein Stück weiter als Oka.

Die Eintracht hat überraschend Stefan Bell abgegeben. Waren sie damit einverstanden?

Ich habe mit Stefan lange gesprochen und wollte ihm diese Chance nicht verbauen. Wenn er uns gehört hätte, hätte ich nicht zugestimmt, aber weil er aus Mainz nur ausgeliehen war und Ende der Saison zurückgekonnt hätte, habe ich zugestimmt.

Mit Heiko Butscher haben sie einen neuen Abwehrspieler bekommen. Auf welcher Position wird er spielen?

Aktuell plane ich mit ihm in der Innenverteidigung. Bell ist weg, Anderson noch nicht wieder da, da ist es klar, dass er dort spielen wird.

Bamba Anderson und Mohamadou Idrissou wurden operiert. Wie weit sind sie noch weg von der Mannschaft?

Anderson ist ganz nah dran. Das könnte klappen bis zum ersten Spiel. Bei Mo könnte es für Braunschweig eng werden.

Sonny Kittel haben Sie als „Neuzugang“ bezeichnet. Auf welcher Position planen Sie mit ihm?

Er ist ein ganz großes Talent. Ob er sofort in die Mannschaft rückt, ist eher zweifelhaft. Noch hat er die Angst nach seiner Verletzung nicht ganz abgelegt.

Rubriklistenbild: © dpa

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