Europa League

Frankfurter Vorfreude: Chelsea, Arsenal, Rom als mögliche Gegner

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Der Europa-League-Pokal

Frankfurt - „Mit einem Spiel kann man komplett alles in eine andere Richtung bringen“. Das hatte Eintracht Frankfurts Trainer Adi Hütter nach den Pleiten im Supercup und dem DFB-Pokal vor dem Bundesligastart in Freiburg gesagt. Mit dem 2:0-Sieg ist es den Frankfurtern gelungen, zumindest die Stimmung zu drehen. Von Peppi Schmitt

Erste Zweifel an der neuen Mannschaft wurden ausgeräumt, zumindest wettbewerbsfähig sind die Frankfurter. „Diese Richtung gefällt mir schon besser“, sagte Hütter, der in den nächsten Wochen mit den Rückkehrern David Abraham, Makoto Hasebe und Ante Rebic, sowie zumindest einem weiteren Neuzugang eine deutliche Qualitätssteigerung im Aufgebot erwarten kann. Und in dieser Woche wird am Main schon wieder ein ganz kleines bisschen Euphorie aufkommen. Zum einen kommt am Samstag (15.30 Uhr) Werder Bremen zum ersten Heimspiel, da bietet sich die Chance aus dem guten Start einen sehr guten zu machen. Und zum anderen gibt es ja noch am Freitag die Auslosung zur Europa-League, die in Frankfurt mit ganz besonderer Spannung und Vorfreude erwartet wird.

Obwohl die Gegner noch nicht feststehen sind alle Heimspiele ausverkauft. Am 20. September, zwischen den beiden Bundesligaspielen in Dortmund und zu Hause gegen Leipzig, wird die Eintracht erstmals international spielen. Am 4. Oktober ist dann der zweite Spieltag. An einem von beiden wird in der heimischen Arena gespielt. Und die Gegner werden es sehr wahrscheinlich in sich haben. „Ich wünsche mir zumindest einen richtigen Knaller“, hat Manager Bruno Hübner mit Blick auf die Auslosung gesagt. Mit ein wenig Glück könnten es für die Eintracht, die voraussichtlich im dritten der vier Lostöpfe eingeordnet werden wird, sogar drei Knaller werden.

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Aus „Topf 1“ sind mit dem FC Arsenal und dem FC Chelsea zwei der absoluten Favoriten als Gegner möglich, auch der FC Sevilla und Lazio Rom wären echte Hämmer. Aus „Topf 2“ könnten Sporting Lissabon, Olympique Marseille, Celtic Glasgow oder der AC Mailand der Eintracht zugelost werden. Aus „Topf 4“ Rosenborg Trondheim, die Glasgow Rangers oder Roter Stern Belgrad. Da die Rückspiele der Play-Off-Runde erst am Donnerstagabend ausgespielt werden, stehen die Lostöpfe und damit die möglichen Gegner noch nicht im Detail fest. Bislang gibt es nur hohe Wahrscheinlichkeiten der Zusammensetzungen. Neben der Eintracht sind mit Bayer Leverkusen (Topf 1) und RB Leipzig (Topf 3), wenn die sich am Donnerstag gegen Sorja Luhansk durchsetzen, zwei weitere Bundesligavertreter dabei.

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