VfB will Fink zurückholen

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Michael Fink

Frankfurt - So gut besucht war der Trainingsplatz der Frankfurter Eintracht seit vielen Monaten nicht mehr. 26 Spieler hatten sich gestern bei der ersten Einheit nach dem Trainingslager in Portugal auf dem beheizten Rasen an der Wintersporthalle versammelt.

Frankfurt (sp) - „Es ist schön, wieder Auswahl zu haben“, sagt Trainer Friedhelm Funkel, der heute mit 20 Profis zum Freundschaftsspiel nach Koblenz (14 Uhr) fahren wird.

Funkels Auswahl wird schon bald noch größer werden. Ümit Korkmaz möchte nächste Woche aus der Reha in den Kreis der Mannschaft zurückkehren, und auch Zlatan Bajramovic will nach kurzer Pause wieder mit dem Training beginnen. Mit dem Spiel gegen den Zweitligisten TuS Koblenz beginnt die Endphase der Vorbereitung. Noch einmal wird Funkel viel wechseln, also vielen Spielern die Gelegenheit geben, sich zu zeigen und eine gute Form unter Beweis zu stellen.

Ganz gelassen sieht Funkel nicht nur den Poker um seine eigene Vertragsverlängerung, bei der einige Aufsichtsräte ganz offensichtlich versuchen, auf Zeit zu spielen, sondern auch die Positionierungen einzelner Spieler, deren Verträge auslaufen. So hat Michael Fink ein Angebot von der Eintracht nicht angenommen. „Er hat es aber auch nicht abgelehnt“, sagt Funkel, „es wird sicher weiter miteinander gesprochen.“ Es ist kein Geheimnis, dass der Eintracht-Trainer den 26 Jahre alten Mittelfeldspieler gerne behalten würde. Aber auch der VfB Stuttgart zeigt Interesse an einer Rückkehr von Fink, der von 1992 bis 2004 beim VfB gespielt hat.

Eintrachts Chef Heribert Bruchhagen will nicht von einem Abbruch der Gespräche reden. Fink habe ein identisches Angebot erhalten wie im letzten Sommer. „Ich denke, er wird auf uns zukommen, wenn er sich entschieden hat“, sagt Bruchhagen.

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