Zugang mit Perspektive gesucht

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Was mögliche Verstärkungen angeht, hofft Trainer Michael Skibbe auf eine möglichst „kurzfristige Lösung“.

Frankfurt ‐ Die Frankfurter Eintracht arbeitet weiter daran, doch noch in der Winter-Transferperiode für Verstärkung zu sorgen. „Wir sehen den Bedarf in Sturm und Mittelfeld“, sagt Vorstandschef Heribert Bruchhagen, „aber wir holen nur jemanden, der auch Perspektive über diese Saison hinaus hat.“ Von Josef Schmitt

Trainer Michael Skibbe hofft auf eine möglichst „kurzfristige Lösung“ und darf sich schon mal freuen, dass nach überstandenem Zehenbruch Ümit Korkmaz heute wieder ins Training einsteigt. „Wenn er keine Schmerzen hat, wäre er schon ein Kandidat fürs Spiel am Samstag in Nürnberg“, sagt der Eintracht-Trainer.

Bei all den Streitigkeiten über die personellen Zukunftsplanungen war zuletzt immer unstrittig, dass im Sommer die Möglichkeiten für einen Umbau des Kaders größer sein werden, allein schon deshalb, weil elf Verträge auslaufen. Doch ist das wirklich so? Mit Alexander Meier hat die Eintracht einen Vertrag vorzeitig bis ins Jahr 2014 verlängert, bei drei oder sogar vier weiteren Spielern werden Verlängerungen angestrebt. Torwart Oka Nikolov (35) soll mindestens noch ein Jahr bleiben, auch mit Kapitän Christoph Spycher wird es in Kürze Vertragsgespräche geben.

Keine Zukunft: Torhüter Pröll und Zimmermann

Und auch Nikos Liberopoulos darf auf eine einjährige Verlängerung seines Engagements bei der Eintracht hoffen. Mit dem Berater des griechischen Nationalspielers wurden Gespräche für das Frühjahr vereinbart. Ein Sonderfall ist Christoph Preuß, dem Bruchhagen noch während dessen langer Verletzungspause eine Zukunft im Verein in Aussicht gestellt hat. Inzwischen hat Preuß wieder den Anschluss geschafft, durchaus möglich, dass auch er bleiben darf.

Keine Zukunft mehr haben die beiden Torhüter Markus Pröll und Jan Zimmermann, sowie die Feldspieler Mehdi Mahdavikia, Marcel Heller, Juvhel Tsoumou und Faton Toski. Der ausgeliehene Habib Bellaid wechselte gestern vom Zweitligisten Racing Straßburg zum Erstligisten US Boulogne. „Der Spieler will unbedingt in die erste Liga und für seine sportliche Entwicklung ist dies sicher auch gut“, sagt Bruchhagen, „deshalb haben wir diesem Wechsel zugestimmt.“ Beim ausgeliehenen Alexander Krük besteht eine mündliche Vereinbarung über eine weitere Zukunft in Osnabrück.

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