Bei Abstieg kassiert FSV 1,2 Millionen

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FSV-Trainer Hans-Jürgen Boysen darf die Mannschaft verstärken.

Frankfurt (joko) - Die Stadt Frankfurt bangt um die Zukunft ihres Bundesligisten Eintracht Frankfurt. Schon werden Hochrechnungen aufgestellt, wie groß der finanzielle Verlust bei einem Abstieg der Eintracht ausfällt.

Geringere Stadionmieten, weniger Werbeeinnahmen und Zuschauer etc. Aber es gibt auch Gewinner eines Abstiegs. Der größte Gewinner wäre der Lokalrivale FSV Frankfurt. Ein Abstieg der Eintracht ist für die Bornheimer etwa 1,2 Millionen Euro wert. So hoch wären die Einnahmen bei einem ausverkauften Heimspiel mit 50.000 Zuschauern gegen die Eintracht, das der FSV natürlich in der WM-Arena austragen würde. Die Hälfte der „Abstiegs-Einnahme“ will man auf die hohe Kante legen. Für die anderen 600.000 Euro darf Trainer Hans-Jürgen Boysen die Mannschaft verstärken. Lange musste sich der FSV mit Spielen gegen die zweite Mannschaft der Eintracht zufrieden geben. Das letzte „echte“ Derby liegt fast 50 Jahre zurück. Am 28. Januar 1962, in der Oberliga Süd, gewann die Eintracht 4:0.

Während des Umbaus der Haupttribüne kann der FSV seine Heimspiele am Bornheimer Hang austragen. Die Deutsche Fußball Liga (DFL) verlängerte die Ausnahmegenehmigung für die Dauer der Bauarbeiten, die zu Saisonbeginn 2012/1013 abgeschlossen sein sollen. Die Lizenz erhielt der FSV ohne Bedingungen.

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