Sportdirektor nennt Schmerzgrenze für Ablöse

Interesse von Topklubs? Ein DFB-Star würde ganz lässig auf einen Anruf vom FC Bayern reagieren

Fast alle DFB-Stars sind bei europäischen Topklubs begehrt. Ein EM-Fahrer verriet nun, wie er auf auf einen potenziellen Anruf des FC Bayern reagieren würde.

Herzogenaurach - In der vergangenen Saison konnten viele Spieler der deutschen Nationalmannschaft in ihren Klubs Eigenwerbung betreiben. Manche könnten nach der EM 2021* den Verein wechseln und sich sportlich größeren Herausforderungen stellen, ein DFB*-Kicker sprach nun offen über ein potenzielles Bayern-Interesse.

Jonas Hofmann spielte trotz der schauderhaften Rückrunde eine herausragende Saison für Borussia Mönchengladbach* und kam in allen Wettbewerben auf 8 Treffer sowie 13 Assists. Der dreifache Nationalspieler soll dem Sender Sport1 zufolge bei mehreren Top-Klubs auf der Liste stehen.

EM 2021: Vereine aus England und Spanien an DFB-Spieler Hofmann interessiert - Eberl verpasst ihm Preisschild

Auf die halb im Scherz gestellte Frage nach einem möglichen Wechsel zum FC Bayern* reagierte er nun locker. „Wenn sie fragen, dann höre ich mir das sicher mal an“, meinte der 28-Jährige unverkrampft zu Sport1, wohl auch weil dieses Szenario momentan nicht besonders realistisch scheint. Dem Bericht nach sollen Klubs aus der Premier League*, wie etwa Tottenham Hotspur und der FC Chelsea aber auch der spanische Meister Altlético Madrid ein Auge auf Hofmann geworfen haben.

Gladbachs Sportdirektor Max Eberl nannte diesbezüglich kürzlich seine finanzielle Schmerzgrenze, sollte sich ein Verein für einen Wechsel entscheiden. „Wenn irgendwann ein Klub sagt, er bietet 40 Millionen Euro für Jonas, da kann kein Klub sagen, das interessiert mich nicht“, ließ der 47-Jährige gegenüber Bild verlauten. Ein Verkauf des 8-Millionen-Einkaufs von 2016 sei hingegen nicht eingeplant, zumal Eberls 40-Millionen-Marke für die meisten Vereine schlicht zu hoch angesetzt wäre.

EM 2021: DFB-Star Hofmann über Interesse von Top-Klubs - „Ohne überheblich zu klingen...“

Hofmann selbst reagierte freudig aber auch nicht allzu euphorisch auf das Interesse der namhaften internationalen Klubs. Auch sein Gladbacher Kollege Florian Neuhaus wird von einigen Spitzenvereinen beobachtet, auch die Bayern sollen dran sein. „Es ist schön, dass wir, auch Flo, umworben werden. Das ist eine tolle Anerkennung“, meint Hofmann gegenüber dem Sportsender. „Ohne überheblich zu klingen: Es macht mich schon stolz, wenn dein Name mit solchen Topvereinen in Verbindung gebracht wird“, fügte er hinzu.

Ob die neue Nummer 13 der Nationalelf auch bei der EM eingesetzt wird, ist mit Blick auf die große Konkurrenz in der Offensive fraglich. Hofmann kniet sich jedoch bei allen Einheiten der Vorbereitung mächtig rein und könnte zu einer echten Wechseloption für Bundestrainer Jogi Löw* bei dessen Abschluss-Turnier werden. (ajr) *tz.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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