Frankfurts Frauen im Halbfinale der Champions League

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Jubelnde Frankfurterinnen und enttäuschte Gäste aus Schweden.

Frankfurt - Der 1. FFC Frankfurt hat sich in der Champions League der Frauen ins Halbfinale gekämpft. Der DFB-Pokalsieger setzte sich im Viertelfinal-Rückspiel mit 3:0 (0:0) gegen den schwedischen Meister LDB FC Malmö durch.

Das Hinspiel hatte der FFC mit 0:1 verloren. Nach vielen vergebenen Chancen brach vor 3310 Zuschauern Kerstin Garefrekes den Bann (66. Minute). In ihrem ersten Pflichtspiel für den FFC traf die erst 17-jährige Silvana Chojnowski nach 88 Minuten zum 2:0. Den Schlusspunkt setzte wieder Garefrekes (90.+1). Im Halbfinale treffen die Frankfurterinnen auf den Sieger der Begegnung Göteborg/Arsenal London.

Bilder vom Viertelfinal-Rückspiel

FFC Frankfurt besiegt Malmö

Frankfurt musste weiter auf Nationaltorfrau Nadine Angerer verzichten. Auch Weltmeisterin Saki Kumagai fand sich überraschend auf der Bank wieder. Dafür konnte Melanie Behringer trotz nicht ausgeheilter Innenbanddehnung mitwirken wie Fatmire Bajramaj. Der FFC bestimmte die Partie, war aber vor dem Tor ebenso harmlos wie schon im Hinspiel. Im Passspiel offenbarte der siebenmalige Meister erhebliche Schwächen, auch fehlten Ideen im Angriffsspiel, um die nicht sattelfeste Abwehr der Schwedinnen unter Druck zu setzen.

Beste Chancen blieben ungenutzt. Pech hatte Garefrekes, als eine von der Seitenauslinie geschlagene Flanke an den Innenpfosten klatschte (21.). Unvermögen war es, als die Ex-Nationalspielerin einen Kopfball aus fünf Metern nicht an Malmös Torfrau Thora Helgadottir vorbeibrachte (41.). Die späte Führung löste bei den Frankfurterinnen die Verkrampfung und es gelang noch ein klarer Erfolg.

dpa

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