Vier Viertelfinalisten stehen fest

WM 2018 im Ticker: Ex-Stürmerstar erklärt Favoritensterben von Russland

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Deutschland, Portugal, Argentinien: Am Sonntag hat sich mit Spanien ein weiterer heißer Titelanwärter von der WM 2018 verabschiedet.

Gastgeber Russland nimmt überraschend die Hürde Spanien und steht im Achtelfinale, nun wartet Kroatien. Heute sind Brasilien und Belgien im Einsatz. Der Live-Ticker zur WM 2018 am Montag.

10.55 Uhr: Der frühere kroatische Stürmerstar Davor Suker hat auch die hohen Belastungen für das frühe WM-Aus der Favoriten verantwortlich gemacht. „Etwas passiert mit den Favoriten. Ich denke an die Vorbereitung von Deutschland, Argentinien oder Spanien. Wir müssen bei der UEFA und der FIFA schauen, wie wir die Spiele reduzieren können“, sagte Suker nach dem Achtelfinal-Erfolg Kroatiens gegen Dänemark und fügte hinzu: „Wir haben so viele Spiele, Testspiele, Nations League. Ich weiß, dass Geld und die TV-Rechte wichtig sind. Aber wir müssen die Spiele reduzieren.“

Deutschland war bei der WM bereits in der Gruppenphase gescheitert, Spanien und Argentinien erwischte es im Achtelfinale. Suker dachte dabei auch an die nächste EM 2020, die in ganz Europa ausgetragen wird. „Du spielst vielleicht in Baku und kommst zurück nach München. Die Spieler sind nicht begeistert von den Trips“, sagte Suker.

10.49 Uhr: Eigentlich war der Stuttgarter Benjamin Pavard nur als Backup vorgesehen, doch inzwischen ist der Stuttgarter bei Frankreichs Nationalteam rechts hinten nicht mehr wegzudenken. Hier haben wir für Euch eine interessante Personalie, die sich mit dem rechten Außenverteidiger befasst.

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10.41 Uhr: Nach dem ehemaligen Stuttgarter William Kvist (siehe unten) hat bei Dänemark ein weiterer Routinier seinen Rücktritt aus der Nationalmannschaft erklärt. Im Anschluss an das Aus im WM-Achtelfinale gegen Kroatien sagte Michael Krohn-Dehli, dass er in Zukunft nicht mehr für das dänische Nationalteam zur Verfügung stehen werde. „Das war mein letztes Spiel mit der Nationalmannschaft. Es ist schade, dass es auf diese Weise enden musste“, sagte der 35 Jahre alte Mittelfeldspieler.

10.28 Uhr:

Die Zukunft von Trainer Fernando Hierro ungewiss, der Glanz der goldenen Generation längst verblasst und der Russland-Trip eine einzige Enttäuschung: Acht Jahre nach dem WM-Triumph von Südafrika steht Spaniens Nationalteam wie der Weltmeister von 2014 aus Deutschland vor einem tiefen Einschnitt. Die Selección hinterlasse „ähnliche Gefühle wie nach Brasilien 2014 und Frankreich 2016“, schrieb die Zeitung „El Mundo“ nach dem Achtelfinal-Aus im Elfmeterschießen gegen Gastgeber Russland. „Spanien fällt um zehn Jahre zurück“, titelte „El País“.

Wie schon bei der EM gegen Italien verpassten Andrés Iniesta, Sergio Ramos und Co. das Viertelfinale - nach einem denkwürdigen Abend im Luschniki-Stadion von Moskau. Im Elfmeterschießen war Torhüter Igor Akinfejew der Held, nachdem Koke und Iago Aspas scheiterten. „Ein Adios zum Heulen. Spanien war vom ersten Tag an nicht wiederzuerkennen“, kritisierte das Sportblatt „Marca“. Fast nichts erinnerte in diesen 120 Minuten daran, wie die Spanier im März in Düsseldorf beim 1:1 gegen Deutschland geglänzt hatten.

WM-Ball im All: Kosmonaut Oleg Artemjew freut sich über den Viertelfinaleinzug seiner Russen bei der WM 2018.

10.05 Uhr: Abends wird die Moskauer Einkaufsstraße Nikolskaja zu einer brodelnden Partymeile. Tausende Fußballfans aus aller Welt drängen sich während der Weltmeisterschaft an Kneipen und Boutiquen vorbei, trinken Bier und Wodka - mittendrin auch junge Russen und Russinnen, die mit den ausländischen Fans feiern. Doch was einige russische Männer zur Weißglut treibt: Die eine oder andere Russin verbrüdert sich mit einem der internationalen Besucher oder bandelt gar mit ihm an.

09.51 Uhr:

Die Zukunft von Lionel Messi in der argentinischen Nationalmannschaft bleibt auch nach der Rückkehr von der Weltmeisterschaft vorerst offen. Der 31 Jahre alte Superstar äußerte sich auch am Montag zunächst nicht. Messi könnte seinen Verbleib oder sein Ende in der Nationalmannschaft wohl davon abhängig machen, ob es eine Fortsetzung der bisher einjährigen Ära von Trainer Jorge Sampaoli gibt.

In einer Online-Umfrage der argentinischen Sportzeitung „Olé“ sprachen sich 84 Prozent von über 126.000 abgegeben Stimmen gegen den 58-Jährigen aus. Sampaoli übernahm das Team vor gut einem Jahr, in 15 Spielen ließ er jedes Mal eine andere Startelf auflaufen.

09.05 Uhr:

Völlig losgelöst: Die russischen Kosmonauten auf der Internationalen Raumstation ISS haben ihrer Nationalmannschaft zum Einzug ins Viertelfinale der WM 2018 gratuliert. „Hurraaaa!“, schrieb der Raumfahrer Oleg Artemjew in der Nacht zum Montag bei Twitter. „Das ist ein historischer Sieg!“ Die Sbornaja hatte Spanien im Achtelfinale nach Elfmeterschießen besiegt.

Ein kurzer Video-Clip gab einen Einblick, wie es ist, in der Schwerelosigkeit sein Team anzufeuern. In gemütlich aussehenden Posen hingen Artemjew und sein Kollege Sergej Prokopjew vor einem kleinen Notebook und riefen „Dawaj, dawaj!“ (Los, los). Im Hintergrund übertönte das Rauschen der Lüftung auf der Raumstation den Spielkommentar. Sogar die ISS feuere Russland an, sagte Prokojew. „Vorwärts, Russland!“

Neben den beiden Russen und drei Amerikanern ist derzeit auch der deutsche Astronaut Alexander Gerst auf der ISS im Einsatz. Auch der 42 Jahre alte Raumfahrer aus Baden-Württemberg fiebert vom All aus bei der WM mit und hatte Titelverteidiger Deutschland vor dem Ausscheiden in der Vorrunde die Daumen gedrückt.

08.28 Uhr:

Der Fußball-Weltverband FIFA hat die Schweizer Delegation zum zweiten Mal während der WM zur Kasse gebeten. Wegen des Fehlverhaltens "mehrerer Mitglieder der Schweizer Nationalmannschaft im Spiel gegen Costa Rica" (2:2) verhängte die FIFA eine Strafe von umgerechnet 35.000 Franken (gut 30.000 Euro). Drei Funktionäre hätten sich laut FIFA "Zugang zum Spielfeld erzwungen", ohne ihre Akkreditierung zu tragen. Einer von ihnen habe einen Sicherheitsbeauftragten der FIFA beleidigt.

Nach den brisanten Vorfällen im Spiel der Schweizer gegen Serbien, als mehrere Spieler mit politischen Gesten aufgewartet hatten, waren die Eidgenossen milde bestraft worden. Die Torschützen Xherdan Shaqiri und Granit Xhaka mussten umgerechnet jeweils 8680 Euro Strafe zahlen. Der Schweizer Kapitän Stephan Lichtsteiner kam mit 4340 Euro davon.

08.07 Uhr: Auf dem Weg zum geplanten sechsten WM-Titel für Brasilien soll Mexikos Auswahl am heutigen Montag bei der WM 2018 in Russland nicht zum Stolperstein werden. Der Rekordweltmeister ist durch die 0:1-Auftaktniederlage des gescheiterten Titelträgers Deutschland gegen die Mexikaner aber gewarnt. Nach dem ersten Achtelfinale des Montags (16.00 Uhr (so sehen Sie das Achtelfinal-Duell live im TV oder im Live-Stream) in Samara treffen am Abend (20.00 Uhr MESZ/ZDF) in Rostow am Don Mitfavorit Belgien und Japan aufeinander.

07.10 Uhr: "Der heilige Danijel", "Suba Maestro", "der Held": Elfmeterkiller Danijel Subasic ist nach dem erkämpften Erfolg im WM-Achtelfinale gegen Dänemark (3:2 i.E.) von der kroatischen Presse gefeiert worden. 

Jubelnde Kroatien nach dem geglückten Elfmeterschießen im Achtelfinale der WM 2018.

Der kroatische Nationaltorhüter Subasic hatte mit drei parierten Elfmetern einen großen Anteil am Einzug ins Viertelfinale. Dort trifft das Team am Samstag in Sotschi auf Gastgeber Russland.

07.00 Uhr: Russen-Trainer Stanislaw Tschertschessow äußerte sich nach dem überraschenden Triumph gegen Spanien übrigens auch über das Ausscheiden der deutschen Mannschaft: „Ich war unheimlich traurig, als Deutschland ausgeschieden ist. Mein Sohn ist in Deutschland geboren. Und Joachim Löw war mein Trainer in Innsbruck“, so der Übungsleiter, der laut Bild mit unserem Bundestrainer eine Freundschaft pflegt.

06.44 Uhr:

Der dänische Nationalspieler William Kvist hat nur Minuten nach dem unglücklichen WM-Aus seines Teams seinen Rücktritt aus der Nationalmannschaft verkündet. Auf Facebook schrieb der 33-Jährige in der Nacht zu Montag: „Die WM 2018 war die letzte für mich im Nationaltrikot. Danke für viele gute Jahre an die Spieler, Trainer, Verantwortlichen und Fans. Ich habe es immer geliebt, die Nationalhymne mit euch zu singen. Ich habe mein Bestes gegeben.“

Die Kroaten hatten sich am Sonntagabend im Achtelfinale 3:2 im Elfmeterschießen gegen Dänemark durchgesetzt. Kvist war bei dem Spiel nicht dabei. Der Mittelfeldspieler vom FC Kopenhagen und einstige Profi vom VfB Stuttgart hatte beim Auftaktspiel gegen Peru (1:0) eine schwere Rippenverletzung erlitten.

WM 2018 im Live-Ticker: Was war am Sonntag los?

Daniel Subasic bringt Kroatien ins Viertelfinale.

Auch am zweiten Achtelfinal-Tag der WM 2018 ist ein haushoher Favorit aus dem Turnier geflogen: Im Nachmittagsspiel lieferte Gastgeber Russland den Iberern einen harten Fight und konnte sich ins Elfmeterschießen retten. Dort avancierte Torwart Igor Akinfeev zum Matchwinner, der die Versuche von Koke und Iago Aspas parieren konnte. Da half den Spaniern auch der große Ballbesitz zuvor (1137 gespielte Pässe im Vergleich zu 285 der Russen). Nach dem Match verkündete Superstar Andres Iniesta bei den gescheiterten Spaniern seinen Rücktritt. Auch die Zukunft von Trainer Fernando Hierro, der die Mannschaft kurzfristig nach dem Aus von Julen Lopetegui übernommen hatte, erscheint fraglich.

Auch im Abendspiel zwischen Kroatien und Dänemark musste der Favorit zittern, konnte sich letztlich jedoch im Elfmeterschießen gegen starke Dänen durchsetzen. Kurz vor dem Ende der Verlängerung hatte Luka Modric von Real Madrid bereits die große Möglichkeit zum Siegtreffer, scheiterte jedoch mit seinem Strafstoß am überragenden Torhüter Kasper Schmeichel. Im Elfmeterschießen mussten die Nordeuropäer dann dennoch die Segel streichen, weil neben Schmeichel auch Kroaten-Keeper Daniel Subasic von der AS Monaco einen Glanztag erwischte.

23.38 Uhr: Die beiden Trainer von Kroatien und Dänemark haben sich nun auch geäußert. Zlatko Dalic (Trainer Kroatien): "Das war ein glückliches Drama, aber wir hatten es auch verdient. Es war ein schwieriges Spiel, ein großartiger Kampf. Wir sind wieder zurückgekommen. Jetzt wartet Russland auf uns. Wir sind nicht nur wegen der Vorrunde hierhergekommen." Age Hareide (Trainer Dänemark): "Wenn man zum Elfmeterschießen muss, normalerweise sind unsere drei besten Schützen angetreten, aber sie haben nicht getroffen. Es tut mir für das ganze Team leid, aber so brutal ist Fußball."

23.05 Uhr: Nachdem wir uns nun alle etwas beruhigt haben, kommt hier eine Nachricht aus Ägypten. Dort hat sich Superstar Mohamed Salah mit einer rätselhaften Botschaft zu Wort gemeldet.

22.52 Uhr: Was für eine Partie, was für ein Elfmeterschießen! Die beiden Torhüter wachsen über sich hinaus, am Ende sind es fünf gehaltene Elfmeter mit dem besseren Ende für Kroatien. Den ausführlichen Spielbericht der unglaublichen Partie finden Sie hier.

Kroatien - Dänemark 1:1 (1:1) 3:2 n. E.

Kroatien: Subasic - Vrsaljko, Lovren, Vida, Strinic (81. Pivaric) - Rakitic, Brozovic (71. Kovacic) - Rebic, Modric, Perisic (96. Kramaric) - Mandzukic (108. Badelj)

Dänemark: Schmeichel - Knudsen, Jörgensen, Christensen (45. Schöne), Kjaer, Dalsgaard - Delaney (98. Krohn-Dehli), Eriksen - Braithwaite (106. Sisto), Poulsen - Cornelius (66. N. Jörgensen)

Tore: 0:1 Jörgensen (2. Minute), 1:1 Mandzukic (4. Minute)

Schiedsrichter: Nestor Pitana (Argentinien)

22.45 Uhr: Und für Kroatien tritt nun Rakitic an...UND ER MACHT IHN!!!!! 3:2 für Kroatien! Die Kroaten stehen im Viertelfinale! 

22.44 Uhr: Nicolai Jörgensen...verschießt! SUBASIC HÄLT DEN BALL! Zu zentral geschossen. 2:2.

22.43 Uhr: Pivaric tritt an...UND SCHMEICHEL HÄLT SCHON WIEDER! Es bleibt beim 2:2.

22.42 Uhr: Schöne ist als nächster an der Reihe...SUBASIC HÄLT! Schöne schießt in die linke Ecke, Subasic entscheidet sich früh und pariert. 2:2.

22.42 Uhr: Und jetzt noch einmal Luka Modric...und er macht in rein! Flach in die Mitte! 2:2!

22.41 Uhr: Krohn-Dehli tritt an...und verwandelt eiskalt in die linke untere Ecke. 1:2 Dänemark.

22.40 Uhr: Kramaric tritt an...und er verlädt Schmeichel! Kramaric verzögert und verlädt Schmeichel, der sich beschwert. aber da war nix. 1:1!

22.39 Uhr: Als nächster ist Kjaer an der Reihe...und der zimmert den Ball mit dem Vollspann rechts oben unter die Latte! Stark!

22.38 Uhr: Für Kroatien beginnt der eingewechselte Badelj...SCHMEICHEL HÄLT! Der Ball ist viel zu mittig geschossen.

22.37 Uhr: Christian Eriksen beginnt...SUBASIC HÄLT! Der kroatische Torwart lenkt den Ball an den Pfosten!

Abpfiff! Es gibt Elfmeterschießen!

119. Minute: Kroatien drückt weiter, Modric lässt sich nicht beirren und prüft Schmeichel aus der Distanz erneut. Doch der hält das Leder wieder sicher fest.

116. Minute: SCHMEICHEL HÄLT DEN BALL FEST! Stark gehalten! Modric entscheidet sich für die rechte Ecke, Schmeichel spekuliert richtig.

114. Minute: WAS IST DENN HIER LOS! Rebic ist durch und hat schon Schmeichel ausgetanzt. Dann kommt M. Jörgensen von hinten angerauscht und grätscht Rebic um. Elfmeter für Kroatien!

113. Minute: Halbchance Dänemark. Knudsen mit einem seiner weiten Einwürfe, Jörgensen kommt von der rechten Seite im Strafraum zum Abschluss. Doch der Stürmer trifft den Ball nicht richtig, das Leder fliegt links am Tor vorbei.

111. Minute: Die Akteure sind spürbar platt, hier geht gerade spielerisch nicht mehr allzu viel. Es sieht derzeit alles nach einem Elfmeterschießen aus. Oder schafft eine der beiden Mannschaften doch noch den Lucky Punch?

108. Minute: Mandzukic verlässt den Platz, für ihn kommt Milan Badelj.

106. Minute: Weiter geht‘s! Erleben wir hier das zweite Elfmeterschießen des Tages?

Abpfiff! Gleich starten die letzten 15 Minuten.

104. Minute: Und schon ist genau das der Fall. Ein Zuckerpass von Rakitic aus dem Mittelfeld auf Kramaric, dessen Hereingabe zum gefährlichen Torschuss wird. Schmeichel klärt zur Ecke.

102. Minute: Kroatien findet weiter keine Lösungen und Dänemark zeigt sich spielstärker. Im Moment wirkt es eher so, als könnten die Dänen die Partie noch vor dem Elfmeterschießen entscheiden. Wenn es denn ein Team kann. Andererseits darf man die individuelle Klasse der Kroaten natürlich nicht unterschätzen.

98. Minute: Dänemark setzt auf Erfahrung. Krohn-Dehli kommt für Delaney. Kurz darauf kommt Lasse Schöne zum Abschluss. Sein Schuss aus 22 Metern streicht aber links am Tor vorbei.

96. Minute: Während Dänemark die Kroaten unter Druck setzt, hat die Fifa eine Strafe gegen die Schweiz ausgesprochen. Auf Seiten Kroatiens kommt derweil Kramaric für Perisic.

94. Minute: Dänemark mit einem guten Start in die Verlängerung. Eriksen mit einem Abschluss aus der Distanz, doch Mandzukic kann klären. Kroatien hat das Spiel hier aber nicht mehr wirklich im Griff.

91. Minute: Weiter geht‘s! Die Dänen stoßen an. Wir suchen den Gegner der Russen im Viertelfinale.

Schlusspfiff! Auch im zweiten Spiel des Tages gibt es Verlängerung!

90. Minute: Dänemark ist noch einmal im Vorwärtsgang. Knudsen sorgt mit seinen langen Einwürfen für Gefahr, doch ein Tor will einfach nicht fallen. Nachdem diese Partie so vielversprechend begonnen hatte, hoffen wir bei einer etwaigen Verlängerung auf einen ähnlichen Beginn! Drei Minuten gibt es oben drauf!

86. Minute: Ante Rebic lässt die halbe dänische Abwehr stehen, aus dem Hintergrund kommt Pivaric zum Abschluss. Doch Poulsen springt gerade noch in den Schuss und klärt so zur Ecke. Diese bringt nichts ein.

85. Minute: Erleben wir hier die zweite Verlängerung dieser Weltmeisterschaft? Bislang sieht alles danach aus. Einzig Rebic scheint bei den Kroaten den Sieg noch vor der Verlängerung zu wollen, vom genialen Mittelfeld-Duo Rakitic und Modric ist nicht mehr so viel zu sehen.

82. Minute: Der eingewechselte Kovacic bleibt nach einem Zweikampf verletzt liegen. Der Mittelfeld-Stratege war unglücklich auf seinen Arm und die Schulter gefallen und hat offensichtliche Probleme. 

78. Minute: Ante Rebic hat noch Bock! Der Frankfurter nimmt noch einmal Fahrt auf und bringt Tempo in das Spiel. Sein Schuss ist aber kein Problem für Subasic.

75. Minute: Das Spiel plätschert weiter vor sich hin, ohne dass die großen Chancen dabei herauskommen. Weder Kroatien, noch Dänemark gehen volles Risiko, wenngleich es trotzdem hin und her geht.

72. Minute: Poulsen wieder mit einer tollen Ballannahme, dann kommt Nicolai Jörgensen zum Abschluss. Doch Subasic packt sicher zu.

70. Minute: Dänemark ist jetzt stärker, Kroatien bekommt keine Spielkontrolle mehr. Vor allem Poulsen von RB Leipzig sorgt in der Offensive immer wieder für Wirbel. Kroatien hat das Problem derweil erkannt und bringt Kovacic für Brozovic, der sich hauptsächlich um Christian Eriksen gekümmert hat.

66. Minute: Der zweite Jörgensen kommt bei Dänemark für Cornelius in die Partie. Nicolai Jörgensen ordnete sich natürlich im Sturmzentrum ein. Kroatien zeigt derweil keine besondere Kreativität mehr - Dejan Lovren schlägt immer wieder lange Bälle, die aber nichts einbringen.

61. Minute: Dänemark wieder im Vorwärtsgang. Poulsen mit einer tollen Annahme und Mitnahme des Balls. Danach verliert er aber die Kontrolle, Kroatien kann klären. Doch Dänemark wird immer stärker. Wenig später läuft Delaney alleine über den halben Platz und wird erst von Lovren gestoppt.

56. Minute: Gute Aktion von Braithwaite, der sich den Ball schön vorlegt und so zwei Kroaten im Strafraum aussteigen lässt. Der Ball rutscht ihm dann aber über den Schlappen und landet in den Wolken. Schade, da war mehr drin!

54. Minute: Dänemark nutzt immer wieder ein besonders taktisches Mittel und presst besonders früh. Das zeigt auch bei den so spielstarken Kroaten Wirkung. Dänemark setzt das Pressing aber sehr dosiert ein, von Zeit zu Zeit zieht sich das Team auch komplett in die eigene Hälfte zurück. Große Chancen sind indes in der zweiten Halbzeit noch Mangelware.

49. Minute: Die Partie geht weiter, wie sie geendet hat. Beide Mannschaften wollen den Ball, beide Teams wollen nach vorne spielen. Allein die Präzision fehlt noch. Modric sucht immer wieder Mandzukic, der nach seiner Verletzung in der Pause behandelt wurde. Anzumerken ist dem Stürmer aber nichts mehr.

46. Minute: Der Ball rollt erneut! Wer wird der Gegner von Russland? Bald sind wir schlauer. 

20.55 Uhr: Nach dem WM-Aus gegen Russland hat eine absolute Legende des Weltfußballs seine Karriere beendet. Wir verneigen uns!

20.48 Uhr: Natürlich steht der WM-Tag vor allem im Zeichen des grandiosen Erfolges der russischen Nationalmannschaft. Nun hat der russische Präsident Wladimir Putin der Nationalmannschaft zum Einzug ins Viertelfinale gratuliert. „So wie das ganze Land hat Putin von Anfang bis zum Ende das Spiel geschaut und unsere Jungs angefeuert“, sagte Kremlsprecher Dmitri Peskow am Sonntagabend in Moskau.

Putin habe gleich zweimal mit Nationaltrainer Stanislaw Tschertschessow telefoniert: einmal vor dem Spiel, um ihm Glück zu wünschen, und dann sofort nach dem Spiel, um dem gesamten Team zu gratulieren, sagte Peskow der Agentur Interfax zufolge. „Putin hat gesagt, das Wichtigste im Sport sei das Ergebnis, und dieses Ergebnis sei ein Sieg für unsere Sbornaja.“ Gastgeber Russland hatte Mitfavorit Spanien im Achtelfinale überraschend mit 4:3 nach Elfmeterschießen besiegt.

45 + 1. Minute: Mandzukic muss zur Behandlung den Platz verlassen, kehrt aber wieder zurück. Wenig später pfeift der Schiedsrichter zum Pausentee. Pause!

42. Minute: Und nochmal hui! Eriksten trifft die Latte! Ob er das wollte ist nicht ganz eindeutig zu klären. Entweder es war eine verunglückte Flanke, oder ein genialer Heber. 

38. Minute: HUI! Das war knapp! Luka Modric bringt einen Freistoß von der linken Seite scharf vor das Tor, Dejan Lovren steigt hoch und erwischt das Leder leicht mit dem Kopf - zu leicht, denn der Ball fliegt knapp am rechten Pfosten vorbei. 

33. Minute: Es geht weiter munter hin und her! Kroatien hat bisher die besseren Chancen, doch auch Dänemark lässt sich nicht lumpen. Für jeden neutralen Fan ist das ein echter Leckerbissen.

29. Minute: Tripple-Chance für Kroatien! Erst pariert Schmeichel einen Schuss von Rakitic, bevor danach zwei Mal Perisic zum Abschluss kommt. Das ist ein richtig munteres Spiel hier! 

26. Minute: Ganz stark von Dänemark, noch stärker von Subasic! Nach einem tollen Schnittstellenpass ist Braithwaite alleine durch und läuft aus spitzem Winkel auf das Tor zu. Doch Subasic pariert dessen Schuss stark. Das hätte schon das nächste Tor sein können.

21. Minute: Mandzukic will einen Elfmeter! Der Stürmer wird im Strafraum zwar leicht gehalten, doch das reicht nicht für einen Strafstoß! Findet auch der Video-Schiedsrichter.

19. Minute: Nun wollen auch die Dänen etwas mehr vom Spiel haben. Die Mannschaft um Spielmacher Christian Eriksen, der dann natürlich besonders gefragt ist, lässt das Leder laufen. 

14. Minute: Nun ist es die Partie, die alle erwartet haben. Kroatien drückt und macht das Spiel, sowohl Modric als auch Rakitic sorgen immer wieder mit schönen Verlagerungen für Gefahr. Auf Außen übernimmt das vor allem der Frankfurter Ante Rebic. Die Dänen können sich kaum Luft verschaffen.

11. Minute: Hui, das war knapp! Ein Foul an Manzukic kurz vor dem Strafraum beschert Kroatien eine gute Freistoß-Position halbrechts. Perisic macht ihn, doch der Ball landet an Delaneys Kopf, der zur Ecke klärt.

10. Minute: Kroatien macht das Spiel und hat den Ball, Dänemark steht tief und kompakt. So hatten wir das Spiel eigentlich auch von Beginn an erwartet. 

8. Minute: Wir müssen uns jetzt erst einmal beruhigen. Was war das nur für ein Start? Das Spiel beruhigt sich im Übrigen ebenso, beide Mannschaften stehen jetzt zunächst einmal geordnet.

4. Minute: TOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOR FÜR KROATIEN! Das darf nicht wahr sein! Mandzukic mit dem Ausgleich! Rebic setzt sich auf Außen durch und nach einem verunglückten Klärungsversuch kommt Mandzukic an den Ball. Der Ex-FCB-Star lässt sich diese Chance nicht nehmen und schießt zum 1:1 ein.

2. Minute: TOOOOOOOOOOOOOOOOR FÜR DÄNEMARK! Was war das denn? Nach einem weiten Einwurf kommt es zum Getümmel, Jörgensen kommt zum Abschluss und Subasic wirft sich den Ball letztlich selbst rein. Was ist denn hier los? 

1. Minute: Anpfiff! Die Dänen stoßen an!

WM 2018: Russland schmeißt Spanien raus - Brasilien muss wohl auf Marcelo verzichten

19.54 Uhr: Die Hymnen der beiden Nationen erklingen. In Kürze entscheidet sich, wer im Viertelfinale auf Gastgeber Russland trifft. Wir sind gespannt!

19.43 Uhr: Gleich geht es los mit der Partie zwischen Kroatien und Dänemark. Hier kommt die Aufstellung von Kroatien!

19.29 Uhr: WM-Mitfavorit Kroatien setzt im Achtelfinale gegen Dänemark am Sonntag in Nischni Nowgorod wieder auf seine siegreiche Elf aus dem Spiel gegen Argentinien. Damit gehört auch der Frankfurter Pokal-Held Ante Rebic der Startelf neben den Stars Luka Modric, Ivan Rakitic oder Mario Mandzukic an. Bei den Dänen kehrt der Leipziger Yussuf Poulsen nach seiner Gelbsperre zurück ins Team, dazu kommt Abwehrspieler Jonas Knudsen zu seinen ersten Minuten bei der WM in Russland.

19.15 Uhr: Für Marcelo, der aufgrund eines Hexenschusses pausieren musste, wird im Übrigen Filipe Luis in der Startformation stehen.

19.13 Uhr: Was war das für ein tolles Spiel für den Gastgeber! Russlands Sommermärchen geht also weiter. Doch auch andere Nationalmannschaften sind bei der WM noch dabei. Für den Gastgeber von 2014 gibt es derweil schlechte Nachrichten. Brasiliens Linksverteidiger Marcelo wird am Montag im Achtelfinale gegen Mexiko nämlich zunächst auf der Ersatzbank sitzen. Der Champions-League-Sieger von Real Madrid habe die Belastung im Training zwar zuletzt steigern können. Für eine Partie, die eventuell sogar über 120 Minuten gehen könne, sei er aber noch nicht bereit, sagte Brasiliens Nationaltrainer Tite am Sonntag in Samara, wo die Seleção am Montag (16.00 Uhr) auf Deutschland-Bezwinger Mexiko um den Einzug ins Viertelfinale kämpft.

19.08 Uhr: Spanien ist bereits zum dritten Mal bei einer Fußball-Weltmeisterschaft im Elfmeterschießen gescheitert. Die Iberer unterlagen im Achtelfinale gegen Gastgeber Russland mit 3:4 bei der Entscheidung vom Punkt. Bei vier WM-Elfmeterschießen konnte sich Spanien bislang nur im Achtelfinale 2002 gegen Irland durchsetzen.

In der WM-Geschichte haben neben Spanien nur Italien (Bilanz 1:3) und England (0:3) ebenfalls dreimal im Elfmeterschießen verloren. Die besten Bilanzen weisen Deutschland (4:0) und Argentinien (4:1) auf.

19.04 Uhr: Die beiden Trainer haben sich inzwischen zu der Partie geäußert. Fernando Hierro (Trainer Spanien): "Wir haben ein gutes Spiel gemacht, sind immer wieder angerannt. In der Elfmeterlotterie fehlte uns das Glück. Wir haben eine Gruppe mit einer tollen Moral. Es war sehr schwierig gegen diese abwehrstarke russische Mannschaft." Stanislaw Tschertschessow (Trainer Russland): "Ich muss mich bei meinen Spielern bedanken. Wir haben zwei Jahre hart dafür gearbeitet und einen großartigen Job gemacht."

18.50 Uhr: Was war das für eine Partie! Akinfeev hält im Elfmeterschießen zwei mal überragend und sichert Russland die riesige Überraschung! Für Russland geht das Sommermärchen weiter. Hier finden Sie den Ticker der Partie zum Nachlesen. Und hier haben wir für Sie den Spielbericht von der Partie.

Der Ticker zum Nachlesen: Spanien - Russland 1:1 (1:1) 3:4 n. E. 

Spanien: 1 de Gea - 4 Nacho (70. Carvajal), 3 Pique, 15 Ramos, 18 Alba - 8 Koke, 5 Busquets - 21 Silva (67. Iniesta), 22 Isco, 20 Asensio (104. Rodrigo) - 19 Diego Costa (80. Aspas)

Russland: 1 Akinfeev - 2 Mario Fernandes, 3 Kutepov, 4 Ignashevich, 13 Kudryashov - 7 Kuzyaev (97. Erokhin), 11 Zobnin - 19 Samedov (60. Cheryshev), 17 Golovin, 18 Zhirkov (45. Granat) - 22 Dzyuba (65. Smolov)

Tore: 1:0 Ignashevich (11./Eigentor), 1:1 Dzyuba (41./Handelfmeter)

Schiedsrichter: Björn Kuipers (Niederlande)

18.40 Uhr: Aspas muss jetzt treffen...VERSCHIEßT! RUSSLAND IST IM VIERTELFINALE! DIE SENSATION IST PERFEKT! Akinfeev war mit dem Fuß noch dran! Unfassbar!

18.40 Uhr: Cheryshev...schießt auch ein! Und wieder mittig! De Gea ist schon wieder auf dem Weg in die Ecke und hat keine Chance.

18.39 Uhr: Ramos...eiskalt! Der Real-Verteidiger verzögert zwei Mal kurz und schiebt dann locker ein.

18.38 Uhr: Golovin...trifft! Der Russe schießt flach in die Mitte, De Gea war fast noch dran.

18.38 Uhr: Koke...VERSCHIEßT! DAS GIBT ES NICHT! Akinfeev hält den Ball, der in die linke Ecke unterwegs war. 

18.37 Uhr: Ignashevich...verzögert kurz und schießt halbrechts ein. De Gea war in die andere Ecke unterwegs.

18.36 Uhr: Pique tritt nun für Spanien an...DRI N! Und auch er ist sicher. Das Leder schlägt links am Innenpfosten ein.

18.36 Uhr: Smolov muss nachlegen...TOR! Das war knapp! De Gea war dran, doch der Ball schlägt links im Eck ein.

18.35 Uhr: UND DER IST DRIN! Iniesta schiebt locker halbrechts ein.

18.35 Uhr: Gleich geht es los! Spanien wird den ersten Elfmeter schießen, Iniesta tritt an!

Abpfiff! Es gibt tatsächlich Elfmeterschießen!

120. Minute: Noch eine Minute Nachspielzeit! Rodrigo schießt wohl ein letztes Mal aus der Drehung, doch Akinfeev packt sicher zu. Inzwischen hat ein starker Regen eingesetzt und das gesamte Stadion ist voll da. Die Russen können hier ihr WM-Märchen schreiben.

119. Minute: Russland beißt, Russland kratzt, Russland kämpft! Noch etwas mehr als eine Minute muss der Gastgeber überstehen, um das Elfmeterschießen zu erreichen.

115. Minute: Hui! Russland erneut im Glück! Ramos wird im Strafraum gehalten und fordert Elfmeter. Kuipers lässt den Videoassistenten die Szene überprüfen, doch der entscheidet, dass das zu wenig ist. Ramos hatte selbst auch gehalten. Auf der anderen Seite leistet sich Busquets derweil einen Aussetzer, der fast zum Treffer von Russland führt. Hier ist noch einmal richtig Feuer drin!

112. Minute: Es wird so langsam eng. Pique hat den Ball im Strafraum und übersieht den völlig freien Iniesta. Der regt sich fürchterlich auf - zurecht!

109. Minute: RIESENCHANCE FÜR SPANIEN! Rodrigo ist auf der rechten Seite durch und prüft Akinfeev der glänzend hält. Der Nachschuss von Carvajal auf das leere Tor wird in letzter Sekunde noch geblockt. Glück für Russland!

106. Minute: Weiter geht‘s! Noch 15 Minuten Zeit für Spanien, die Dinge gerade zu rücken - oder schafft Russland gar die Überraschung? Hier erfahren Sie es!

Abpfiff! Die erste Hälfte der Verlängerung ist durch, beide Mannschaften nehmen noch eine Erfrischung zu sich. Die vierte Einwechslung bei der WM durch Russland war übrigens eine Premiere: Die Regelhüter des International Football Association Board (IFAB) hatten die zusätzliche Einwechslung für die WM in Russland neu ins Reglement aufgenommen. Nach zwei Jahren der Testphase - unter anderem im DFB-Pokal - hatte das IFAB grünes Licht für die Möglichkeit der vierten Einwechslung in der Verlängerung bei Spielen der K.o.-Runde gegeben. Laut des IFAB war die Testphase "erfolgreich".

105. Minute: Russland hat nun auch fast die erste Hälfte der Verlängerung schadenfrei überstanden. Spanien fällt weiter viel zu wenig ein, nach einem Freistoß kommt immerhin Pique zum Kopfball. Dieser stellt jedoch kein Problem für Akinfeev dar.

104. Minute: Auch Spanien nutzt seinen letzten Wechsel. Asensio geht vom Platz, für ihn kommt Rodrigo.

100. Minute: Asensio mit einem Abschluss aus etwa 25 Metern, doch der stellt kein Problem für Akinfeev dar.

97. Minute: Russland nutzt seinen vierten und letzten Wechsel. Für den völlig ausgepowerten Kuzyaev kommt Erokhin.

95. Minute: Spanien gibt Gas! Man merkt dem Weltmeister von 2010 an, dass er mit der Vorstellung aus der ersten Halbzeit gar nicht zufrieden ist. Aber wirklich gefährlich ist es noch nicht geworden.

90. Minute: Weiter geht‘s! Spanien jetzt mit dem ersten wirklich starken Angriff. Ein steiler Pass auf Isco sorgt für Gefahr.

Abpfiff! Die Überraschung ist perfekt, Russland zwingt Spanien in die Verlängerung! Und das ist mehr als verdient. Dem Favoriten Spanien fällt nichts ein, die Russen kämpfen bis zum Umfallen. Jetzt wird es auf die Kondition der Akteure ankommen. 

90 + 3. Minute: Russland kommt tatsächlich noch einmal zu einem Abschluss. Smolov setzt sich im Strafraum durch, doch sein Schuss geht deutlich rechts am Tor vorbei. Dennoch, das war gefährlich. 

90. Minute: Der dritte Eckball von Isco findet schließlich Sergio Ramos - wen auch sonst? Doch dessen Kopfball fliegt deutlich über das Tor. Vier Minuten werden jetzt noch nachgespielt.

89. Minute: Jetzt wird es langsam richtig eng für Spanien! Zwei Ecken nacheinander von Isco bringen nichts ein, die dritte folgt.

87. Minute: Was für ein Fehler von Sergio Ramos! Der Real-Verteidiger spielt einen Querpass, der von Smolov abgefangen wird - doch die Russen spielen den Konter nicht sauber zu Ende. Anstatt den Pass auf die linke Seite zu spielen entscheidet sich Smolov für rechts, wo Ramos seinen Fehler wieder ausbügeln kann. 

85. Minute: RIESENCHANCE FÜR SPANIEN! Aspas legt mit der Brust zurück auf Iniesta, dessen Direktabnahme wird von Akinfeev toll pariert. Der Abpraller fliegt direkt zu Aspas, der von der linken Seite des Strafraums abzieht. Doch auch dessen Schuss kann der russische Torwart parieren. Tolle Aktion!

83. Minute: Jetzt gibt es noch einmal Aufregung! Die Spanier wollen ein Handspiel im Strafraum gesehen haben und Kuipers lässt den Videoassistenten checken. Doch da war nix, der von den Spaniern gewünschte Elfmeter bleibt aus.

80. Minute: Auch Spanien zieht seine letzte Wechseloption. Diego Costa geht, Iago Aspas kommt.

78. Minute: Russland steht weiter tief und lässt kaum gefährliche Szenen zu. Und Spanien fällt nichts ein. Umgekehrt kann Russland gar keine Akzente in der Offensive setzen. Die Konter des WM-Gastgebers verpuffen meist kurz hinter der Mittellinie.

74. Minute: Mal wieder eine Strafraum-Szene der Spanier. Asensio schlägt einen scharfen Eckball vor das Tor von Akinfeev. Nach einem Getümmel kommt Diego Costa an den Ball, doch sein Schuss aus der Drehung wird geblockt. Die Russen verteidigen mit Mann und Maus und stehen hier vor einer echten Überraschung. Spanien scheint nichts einzufallen.

70. Minute: Der nächste Wechsel bei Spanien: Carvajal ersetzt Nacho auf der Position des Rechtsverteidigers. Das Spiel plätschert derweil vor sich hin.

67. Minute: Der Wechsel hatte sich angedeutet. Der große Andres Iniesta kommt, David Silva, der ohne große Impulse bleibt, verlässt das Feld.

65. Minute: Russland geht auf‘s Ganze! Für den Torschützen Dzyuba kommt Fjodor Smolov. Und auch bei Spanien deutet sich der erste Wechsel an.

63. Minute: Spanien tut sich weiter schwer gegen die tiefstehenden Russen. Der Ball zirkuliert zu langsam in den Reihen der Mannen von Fernando Hierro. Die WM-Gastgeber lauern ihrerseits auf Konter.

60. Minute: Russland wechselt: Cheryshe, der Topscorer der Russen, kommt für Samedov. 

59. Minute: Wie auf‘s Stichwort holt sich Spanien den ersten Eckball. Nach einem tollen Pass auf Isco, der auf der linken Seite bis zur Grundlinie durchgeht kann Kudryashov klären.

56. Minute: Russland holt sich den nächsten Eckball. In dieser Wertung führen die WM-Gastgeber klar mit 4:0, doch es springt eben nichts dabei heraus. 

53. Minute: Russland steht weiter tief und die Spanier machen das Spiel. Noch fehlen die großen Chancen, doch vor allem der junge Asensio sorgt für Wirbel. Nach einer schönen Hereingabe des Real-Stars kommt der kleine Isco zum Kopfball, bringt den Ball aber nicht aufs Tor. 

50. Minute: Und der nächste Abschluss der Spanier! Koke mit einem schönen Freistoß aus dem rechten Halbfeld, der genau auf Diego Costas Kopf fällt. Der kann das Leder aber nicht drücken. Keine Gefahr für das russische Tor.

48. Minute: Spanien kommt schwungvoll aus der Pause, Asensio mit einem ersten Annäherungsversuch, der aber kein Problem für Akinfeev darstellt.

46. Minute: Der spanische König Felipe VI. ist auch im Stadion. Ganz im Gegensatz zu Wladimir Putin - der Terminkalender des Präsidenten lasse einen Besuch im Stadion nicht zu, hatte Putins Sprecher erklärt.

45. Minute: Auf geht‘s! Die zweite Hälfte läuft.

Pausen-Fazit: Eine komisches Spiel bislang. Nach der spanischen Führung plätschert die Partie so vor sich hin, erst kurz vor der Pause werden die Russen mutiger. Nach dem Ausgleich werden plötzlich auch die Spanier wieder munterer. 

Pausenpfiff: Das war‘s von den ersten 45 Minuten.

45. Minute: Zwei Minuten werden nachgespielt. Derweil scheitert Diego Costa an Akinfeev. Wenig später pariert Russlands Keeper auch einen Kopfball des gebürtigen Brasilianers.

44. Minute: Jetzt müssen die Spanier den Schalter wieder umstellen, denn in den vergangenen 20 Minuten agierten sie fast schon deutsch - also mit viel Ballbesitz, aber ohne Tempo und Ideen.

41. Minute: Toooor für Russland! Das ist das 1:1! Dzyuba verlädt de Gea und trifft ins rechte Eck.

40. Minute: Handelfmeter für Russland! Nach der folgenden Ecke bekommt Pique die Kugel nach einem Kopfball von Dzyuba an die hochgestreckte Hand und der Schiri zeig auf den Punkt.

39. Minute: Die „Sbornaja“ schnuppert Morgenluft. Nach einem Angriff über rechts unterläuft Koke beinahe ein Eigentor.

36. Minute: Endlich mal ein Abschluss von Russland - Golovin zieht von der Strafraumgrenze knapp am linken Pfosten vorbei. Da muss sich de Gea zumindest mal strecken - wenn auch umsonst.

32. Minute: Wenn man es gut meint mit den Kickern, könnte man sagen: Das Spiel ist sehr von der Taktik geprägt. Oder man ist ehrlich und sagt: Spanien will aktuell nicht mehr tun, Russland scheint nicht mehr im Köcher zu haben. Aber solange es so eng bleibt, ist zumindest der Faktor Spannung im Spiel.

28. Minute: Die Russen werden etwas mutiger, aber Gefahr liegt höchstens bei Standards in der Luft.

22. Minute: Abgesehen vom Tor ist hier in der ersten Hälfte des ersten Durchgangs noch nicht viel los. Russland verkauft sich bislang recht gut, den Spaniern fällt aber auch kaum mal etwas ein.

17. Minute: Trotz der zeitigen Führung ändert sich das Bild der ersten Minuten nicht. Spaniern agiert, Russland steht tief.

11. Minute: Tooooor für Spanien! Ignashevich trifft unglücklich ins eigene Tor! Nach einer Freistoßflanke von Asensio von der rechten Seite bekommt der russische Verteidiger die Kugel am langen Pfosten im Ringer-Duell mit Ramos an die Hacke - von dort springt der Ball in die Maschen.

8. Minute: Bislang halten die Gastgeber ganz ordentlich mit. Spanien kommt noch nicht zum Abschluss.

3. Minute: Gleich zu Beginn das erwartete Bild - Spanien rennt an, die Russen igeln sich hinten ein.

1. Minute: Los geht‘s im Finalstadion. Spanien hat Anstoß.

15.59 Uhr: Kurz vor dem Anpfiff ist den TV-Machern bei dieser WM ein kleiner Fauxpas passiert. Bei der Präsentation der Aufstellung wird Spaniens Trainer Fernando Hierro mit einem Foto von seinem russischen Kollegen Stanislav Cherchesov präsentiert.

15.24 Uhr: Das Achtelfinale findet ohne deutsche Beteiligung statt. Schiri Felix Brych wurde von der Fifa auch nicht für die letzten beiden Partien der Runde am Dienstag nominiert. Stattdessen ist bei Schweden gegen die Schweiz in St. Petersburg der Slowene Damir Skomina im Einsatz, das Spiel Kolumbien gegen England in Moskau leitet der US-Amerikaner Mark Geiger, der auch den letzten deutschen Auftritt gegen Südkorea an der Pfeife begleitet hatte.

15.06 Uhr: Die Aufstellungen des frühen Spiels sind da. Bei Spanien sitzen Barca-Star Iniesta und Bayerns Thiago nur auf der Bank, Russland beginnt ohne Spanien-Legionär Cheryshev.

14.04 Uhr: Ein Ausfall von Uruguays Stürmerstar Edison Cavani im WM-Viertelfinale am Freitag (16 Uhr) gegen Frankreich würde laut Antoine Griezmann „einiges verändern“. Der Mann von Paris Saint-Germain sei von seiner Art her „der beste Stürmer“, wie Frankreichs EM-Torschützenkönig am Sonntag auf der Pressekonferenz in Istra betonte: „Er arbeitet für die Mannschaft, gibt Anweisungen und braucht vor dem Tor nicht viele Möglichkeiten.“ Cavani hatte sich im Achtelfinale gegen Portugal verletzt und wurde von Cristiano Ronaldo vom Platz geleitet.

14 Uhr: Mangelt es den DFB-Stars nach der WM-Blamage etwa an Einsicht? Einige der gefallenen Weltmeister teilen kräftig aus und finden, Schuld hätten die anderen.

WM 2018: Maradona über Argentiniens Scheitern: „Angekündigter Tod“

13.22 Uhr: Diego Maradona hat harte Worte über das Aus der Argentinier gefunden. Man habe „die Chronik eines angekündigten Todes“ gesehen, sagte die Legende während seiner Fernsehsendung im venezolanischen Sender Telesur. Der 57-Jährige kritisierte die offensive Aufstellung von Coach Jorge Sampaoli mit Cristian Pavón, Lionel Messi und Ángel Di María. Die drei seien keine Angreifer. „Ja, sie wissen, wie man ein Spiel macht, aber sie sind keine Stürmer“, monierte der einstige Spielmacher. Argentinien habe im Spiel den Fehler gemacht, Frankreichs zweifachem Torschützen Kylian Mbappé zu viel Platz gelassen zu haben.

12.17 Uhr: Nach der Hetze gegen Claudia Neumann haben die ARD-Moderatoren Jörg Thadeusz und Micky Beisenherz die ZDF-Reporterin Claudia Neumann geehrt. Kommentatorin Neumann hatte nach ihren Auftritten bei der WM heftige Kritik einstecken müssen. Zuletzt hatte das ZDF angekündigt, zu einer drastischen Maßnahme zu greifen. Dem wollten Beisenherz und Thadeusz ein Zeichen entgegen setzen. Die beiden Männer trugen am Samstagabend bei ihrer Late-Night-Fußball-Show „WM Kwartira“ in der ARD T-Shirts mit dem Konterfei der im Internet teilweise böse beschimpften Fußball-Kommentatorin; daneben war auf rotem Grund ein gelbes Herz gedruckt. Neumann ist die erste deutsche Frau, die bei einer Männer-WM Live-Spiele kommentiert.

11.39 Uhr: Nach dem Aus bei der WM hat Cristiano Ronaldo seinen Verbleib in der Nationalmannschaft Portugals offen gelassen. "Das ist kein Moment, um über die Zukunft von Spielern oder Trainern zu sprechen", so der 33-Jährige. Ronaldo sei stolz auf die Mannschaft. „Das Team ist jung und stark und kann auch in Zukunft um Titel spielen. Wir verlassen das Turnier hoch erhobenen Hauptes.“ Nach dem Spiel gegen Uruguay wird übrigens besonders über eine bestimmte Geste von CR7 gesprochen.

WM 2018 im Live-Ticker: Was war am Samstag los?

Zum Auftakt der K-o.-Phase erlebte die WM ihre Götterdämmerung. Sowohl Cristiano Ronaldo mit Portugal (1:2 gegen Uruguay), als auch Lionel Messi mit Argentinien (3:4 gegen Frankreich) mussten bereits im Achtelfinale die Segel streichen. 

Für beide könnte es die letzte Möglichkeit gewesen sein, den WM-Titel zu holen. Messi wurde vor kurzem 31, CR7 ist bereits 33 Jahre. In vier Jahren in Katar wären die beiden demnach 35 und 37.

Für die Wachablösung sorgte vor allem für Frankreich ein 19-jähriger Youngster. Kylian Mbappe war mit zwei Treffern beim 4:3-Erfolg der Equipe Tricolore der uneingeschränkte Held. Zudem holte der PSG-Star noch den Elfmeter zur Führung durch Antoine Griezmann raus.

Auch bei Uruguay stahl ein bekannter Akteur dem eigentlichen Megastar die Show. Statt Cristiano Ronaldo für Portugal glänzte Edinson Cavani für Uruguay. Der Angreifer in Diensten von PSG traf doppelt und zerstörte die Hoffnungen von CR7 auf den WM-Titel.

Fußball-WM 2018 in Russland: Spielplan, Stadien und Themenseite

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fs

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