Seit zehn Spielen sieglos

SC Hessen Dreieich: Schwarze Serie geht unter Becker weiter

Zum zweiten Mal in Folge hat der SC Hessen Dreieich ein Auswärtsspiel mit 0:5 verloren. Das 0:5 bei Astoria Walldorf war das letzte Spiel von Rudi Bommer. Sein Nachfolger Volker Becker setzte die schwarze Serie der Dreieicher mit einem 0:5 beim SSV Ulm nahtlos fort.

Dreieich – Es war das zehnte sieglose Spiel in Serie für den SC Hessen, der in acht Spielen 2019 einen einzigen Punkt geholt hat. Die deprimierende Bilanz der letzten vier Spiele: Null Punkte, 3:16 Tore.

In der Hinrunde waren die Dreieicher mit den Ulmern noch auf Augenhöhe, standen bei einer 2:0-Führung sogar kurz vor einem Überraschungssieg, ehe die Partie 2:2 endete. Diesmal war ein Klassenunterschied zu erkennen, obwohl die Ulmer nur drei Tage vorher ihr Halbfinale im Landespokal bestreiten mussten. Allerdings hatten die Gäste gleich zu Beginn Pech, als sich Danny Klein ohne Gegnereinwirkung offenbar schwer am Kreuzband verletzt hatte und ins Krankenhaus gebracht werden musste. Die Verwirrung in der Dreieicher Mannschaft nutzten die Ulmer zur schnellen 2:0-Führung. Dann fingen sich die Dreieicher etwas, ohne aber eine Torchance herauszuspielen. Mit dem 3:0 nach nicht einmal einer Stunde war das Spiel entschieden. Die Hausherren waren in allen Belangen überlegen und hätten bei einer Vielzahl von vergebenen Torchancen viel höher gewinnen können.

Umso erstaunlicher die Analyse von Dreieichs Neu-Trainer Volker Becker, der zwar „einen ganz klar verdienten Sieg der Ulmer“ einräumte, aber insgesamt „gar nicht so unzufrieden“ war. Obwohl der Abstand der Dreieicher zum möglicherweise rettenden 14. Platz vor den letzten fünf Spielen bereits zehn Punkte beträgt, wollte Becker das Wort Abstieg noch nicht in den Mund nehmen. Man denke nicht an den Saisonabschluss am 18. Mai, „sondern von Spiel zu Spiel. Wir haben noch nicht abgeschlossen.“  

joko

Rubriklistenbild: © ey

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