Zwangsabstieg?

Paok Saloniki nach Revolverauftritt angeklagt - diese Strafen drohen nun

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PAOK-Präsident Ivan Savvidis.

Paok Saloniki drohen nach dem Waffen-Eklat empfindliche Strafen, der Staatsanwalt der griechischen Sportjustiz Anklage hat gegen den Club und dessen Besitzer erhoben.

Athen - Nach dem Revolverauftritt des Paok-Saloniki-Bosses Iwan Savvidis hat der Staatsanwalt der griechischen Sportjustiz Anklage gegen den Club und dessen Besitzer erhoben. Wie der staatliche Rundfunk ERA-Sport am Mittwoch unter Berufung auf die Behörde berichtete, legte der Ankläger Konstantinos Simitzoglou dem Paok-Clubchef ein unerlaubtes Betreten des Spielfeldes zur Last. Außerdem soll der russisch-griechische Geschäftsmann Unparteiische, Spieler, Trainer und Offizielle bedroht haben.

Nach dem griechischen Sportgesetz droht dem Traditionsverein - im Falle einer Verurteilung - ein Punkteabzug, eine Geldstrafe von bis zu 50.000 Euro, eine Sperrung der Zuschauerränge im Stadion oder im schlimmsten Fall ein Zwangsabstieg. Dem Besitzer könnte für drei bis fünf Jahre das Betreten von Fußballstadien verboten werden.

Iwan Savvidis, war am Sonntag beim Spitzenspiel des nordgriechischen Clubs gegen AEK Athen mit einem Revolver an seinem Gürtel auf's Spielfeld gegangen. Er wollte gegen eine Annullierung eines Tores seiner Mannschaft wegen Abseitsstellung protestieren. Dies löste eine Welle der Empörung im ganzen Land aus. Die griechische Regierung ordnete daraufhin die Unterbrechung der Meisterschaft für unbestimmte Zeit an. In der Liga von 16 Mannschaften steht AEK Athen sechs Spieltage vor Saisonschluss an der Tabellenspitze.

Nach dem Skandal um den Revolver-Auftritt des Paok-Saloniki-Besitzers Iwan Savvidis hat der Verband der Europäischen Fußballvereine (ECA) die Mitgliedschaft des griechischen Profi-Clubs bis auf weiteres ausgesetzt.

dpa

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