FSV pirscht sich an die Aufstiegszone heran

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Die Torschützen Mario Fillinger (links) und Mike Wunderlich feiern das 2:0 gegen den SC Paderborn.

Frankfurt (sp) ‐ Zumindest bis zum Sonntag steht der FSV Frankfurt auf dem fünften Tabellenplatz der Zweiten Liga und damit in Reichweite der Aufstiegsplätze für die Bundesliga!

Es war sicher nicht erstklassig, was die Bonheimer beim 2:0 (0:0)-Sieg gegen den SC Paderborn den nur 3174 Zuschauern geboten haben, doch es war effizient und erfolgreich.

Mike Wunderlich und der eingewechselte Mario Fillinger erzielten die Treffer für den FSV. „Wenn wir in den nächsten beiden Spielen sieben Punkte holen, können wir gerne über den Aufstieg reden“, flachste der gut gelaunte FSV-Boss Bernd Reisig. „Wir haben uns nach der Kraftanstrengung des Schalke-Spiels auf Konter verlegt“, sagte Trainer Hans-Jürgen Boysen, der sich nach dem Spiel selbst auf die Schulter klopfen durfte. Der Coach war ein großes Risiko eingegangen, hatte neben dem gesperrten Christian Müller und dem verletzten Marc Heitmeier auch noch Jürgen Gjasula, Fillinger und Momar N'Diaye aus der Mannschaft genommen. Die Rotation nach „Frankfurter Art“, die Kai-Fabian Schulz, Jaouhar Mnari, Marc Gallego, Sascha Mölders und Cidimar in die Anfangself spülte, ließ zunächst allerdings keinen Spielfluss aufkommen beim FSV. Doch da der Gegner aus Paderborn die schlechteste Mannschaft war, die sich in dieser Saison am Bornheimer Hang vorgestellt hat, fiel dies am Ende nicht ins Gewicht.

Sechs Minuten nach Wiederbeginn brachte dann der beste Frankfurter, Mike Wunderlich, den FSV nach einer Kombination über Cidimar und Sven Müller 1:0 in Führung. Danach erst wachten die Gäste auf und hatten nach einem kapitalen Fehler von Torwart Patric Klandt eine Riesenchance zum Ausgleich, die Kapllani dilettantisch vergab. Danach zeigte Klandt zwei spektakuläre Paraden und die Joker stachen: Gjasula scheiterte per Freistoß noch am Pfosten, bevor Fillinger in der Nachspielzeit einen Alleingang zum 2:0 abschloss.

FSV Frankfurt: Klandt - Sven Müller (85. Hickl), Schlicke, Schulz, Konrad - Cinaz, Mnari (68. Gjasula) - Gallego, Wunderlich, Mölders - Cidimar (73. Fillinger)

SC Paderborn: Masuch - Gonther, Strohdiek, Mohr, Raitala (83. Heithölter) - Krösche, Alushi - Wemmer (71. Mosquera), Guié-Mien (63. Brandy), Brückner - Kapllani

SR:Schalk (Augsburg) - Zus.:3 170

Tore: 1:0 Wunderlich (51.), 2:0 Fillinger (90.+1) - Gelbe Karten: Sven Müller (1) / Krösche (3)

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