Transfergerücht

Neymar heizt Wechsel-Gerüchte selbst an: „Jeder große Spieler muss dort einmal spielen ...“

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Wechselgerüchte: Wie lange wird man Neymar noch im Trikot von PSG sehen? 

Bleibt er oder geht er? Ruhig wird es um Superstar Neymar von Paris St. Germain nie werden. Nun heizt er Gerüchte um einen Wechsel in die Premier League an. 

Will Neymar in die Premier League?

Update vom 6. Dezember 2018: Ruhig wird es um den brasilianischen Superstar Neymar wahrscheinlich nie werden. Zuletzt machten Gerüchte um einen Wechsel zu Real Madrid oder eine Rückkehr zum FC Barcelona die Runde. Jetzt sorgt  der 26-Jährige selbst für eine neue Welle an Spekulationen. 

Auf seinem YouTube-Channel bekundet der Spieler in einem jüngst veröffentlichten Video sein Interesse, irgendwann in der englischen Premier League zu spielen. „Das ist ein großer Wettbewerb, einer der größten der Welt“, sagte der Brasilianer. Ein Wettbewerb, der Neymar offenbar reizt. Und das Video macht seither die Runde.

Noch spielt der Brasilianer beim französischen Erstligisten Paris Saint Germain, doch das kann sich ganz schnell wieder ändern. „Ich weiß nicht, was morgen passiert, aber ich glaube, dass jeder große Spieler irgendwann mal in der Premier League spielen muss.“ Neymar antwortete damit auf eine Frage des französischen Fußballprofis Benjamin Mendy, der beim englischen Meister Manchester City unter Vertrag steht.

20. Juli 2018: Kein Wechsel zu Real - Neymar garantiert Verbleib bei PSG

Neymar hat den Wechselgerüchten zu Real Madrid endgültig einen Riegel vorgeschoben und seinen Verbleib beim französischen Doublegewinner Paris St. Germain garantiert. "Ich bleibe, ich habe noch Vertrag. Ich bin wegen einer Herausforderung, neuen Dingen, eines Ziels dorthin gewechselt. Daran hat sich nichts geändert", erklärte der 26-Jährige in seinem ersten TV-Interview zwei Wochen nach dem Aus im WM-Viertelfinale gegen Belgien (1:2).

Bei einer Benefiz-Veranstaltung in Sao Paulo für seine Kinderstiftung versprach der Stürmer, der beim Turnier in Russland nach monatelanger Verletzungspause mehr mit Mätzchen als gutem Fußball aufgefallen war, unter dem neuen PSG-Coach Thomas Tuchel "eine erfolgreiche Spielzeit, mit hoffentlich einem bislang noch nie erreichten Titel". Zudem lobte er Weltmeister Kylian Mbappe ("ein Phänomen") und freute sich auf Torwartlegende Gianluigi Buffon als neuen Teamkollegen ("eine Ehre, mit ihm die Kabine zu teilen").

Das vorzeitige WM-Aus hängt dem Selecao-Anführer aber noch nach. "Ein bitterer Nachgeschmack bleibt, weil wir wussten, dass wir triumphieren konnten, weil wir das Team zum Titel hatten", bekannte Neymar. Auf die Welle von Reaktionen auf seine Schauspieleinlagen bei der WM sei der Dribbelkünstler jedoch "nicht stocksauer". Er veröffentlichte sogar selbst ein "Fall-Video" mit den Kindern aus seinem Sozialprojekt bei Instagram.

3. Juli 2018: Real dementiert umgehend

Real Madrid hat ein angebliches Mega-Angebot für Brasiliens Superstar Neymar an Paris Saint-Germain dementiert. Der spanische TV-Sender TVE hatte berichtet, dass die Königlichem dem französischen Fußball-Meister und Neymar 310 Millionen Euro für einen Wechsel bieten würden. Das läge noch einmal deutlich über dem Rekordtransfer des 26-Jährigen vom FC Barcelona zu PSG erst vor einem Jahr. Diese Informationen des Senders seien „absolut unwahr“, teilte Real in der Nacht auf Dienstag in einer Stellungnahme auf seiner Homepage mit.

2. Juli 2018: Real Madrid bietet offenbar Rekordsumme für Neymar

Auch dank eines Tores von Neymar hat Brasilien durch ein 2:0 über Mexiko gerade erst das Viertelfinale der WM 2018 erreicht. Doch für mehr Aufsehen sorgt eine Meldung des spanischen TV-Sender „TVE“. Demnach bietet Real Madrid für den Superstar von Paris St. Germain die astronomische Ablösesumme von 310 Millionen Euro. Damit würde Neymar seinen eigenen Transferrekord noch einmal um 88 Millionen Euro nach oben schrauben. Noch höher würde sein Gehalt ausfallen, was bei sieben Vertragsjahren auf insgesamt 315 Millionen Euro hinauslaufen soll. Hoffentlich würde Neymar das Geld gut anlegen....

13. Mai 2018: Zukunft von Neymar offenbar geklärt

Bei Paris St. Germain steht der Tag der Entscheidung an: Der neue Coach soll am Sonntag oder Montag verkündet werden. Doch PSG-Chef Nasser al-Khelaifi verriet nach dem 0:2 im Ligaspiel gegen Stade Rennes am Samstagabend außerdem seine Einschätzung zur Zukunft von Superstar Neymar. Alle Wechselspekulationen seien durch spanische Medien bewusst lanciert, um den Parisern zu schaden, sagte al-Khelaifi der Zeitung „Le Parisien“. „Aber für mich ist sicher, Neymar wird zu 2000 Prozent bleiben. Er will bleiben, er hat einen Vertrag“, sagte der Katarer.

Thomas Tuchel gilt als großer Favorit auf den Trainer-Posten beim Club der deutschen Nationalspieler Julian Draxler und Kevin Trapp. „Ich werde nicht sagen, wer es ist. Es kann Sonntag oder Montag sein“, sagte al-Khelaifi.

12. Mai 2018: Bekennt sich Neymar doch zu PSG?

Wechselt Neymar doch nicht zu Real Madrid? Jede Bewegung, jeder Schritt und jede Aktion im Internet wird bis ins kleinste Detail beobachtet. Und Neymar hat nach der Trikotvorstellung der Pariser nun mit einem Tweet für Verwirrung gesorgt. „Ich bin stolz, das neue Trikot zu tragen und euch weiter Freude zu bereiten“, schrieb der Brasilianer.

Ist das ein Indiz für einen Verbleib des Superstars? Die Transfergerüchte sind noch lange nicht am Ende. Es werden sicherlich noch weitere Diskussionen folgen.

10. Mai 2018: Neymar-Vater soll Fühler nach Real ausstrecken

Bricht er in diesem Sommer seinen eigenen Rekord? Paris-Superstar Neymar (26) ist offenbar auf dem besten Wege dazu. 222 Millionen blätterte Paris vor dieser Saison hin, um den Brasilianer vom FC Barcelona freizukaufen, nun soll er sein neues Ziel schon gefunden haben: Champions-League-Finalist und Barcas Erzfeind Real Madrid.

Die französische Tageszeitung Liberation berichtet laut bild.de wie folgt: Als Ablöse im Gespräch sind 260 Mio Euro! Und: Neymars Vater soll schon Kontakt zu Lewandowski-Berater Pini Zahavi (74) aufgenommen haben, der schon beim Neymar-Deal zwischen Barca und Paris die Finger im Spiel hatte. Im Klartext: Neymars Vater streckt demnach schon etwas mehr als beide Fühler nach dem nächsten Mega-Transfer aus.

Sportlich würde das durchaus Sinn ergeben. Neymar dürfte dem Vernehmen nach, nicht besonders beliebt im Team des französischen Meisters sein. Seine Allüren und Vertragsklauseln schmecken den Kollegen offenbar überhaupt nicht. Und Neymar wäre auch für Real der wahrscheinlich einzig richtige Mann für die Irgendwann-Nachfolge von Weltfußballer Cristiano Ronaldo. Mit 33 Jahren hat der Portugiese nicht mehr unendlich viele Jahre vor sich.

In dieser Saison noch Gegner, bald Kollegen? Cristiano Ronaldo (l.) und Neymar.

5. Mai 2018: Neymar soll von Real träumen

Brasiliens Superstar Neymar (26) träumt offenbar von einem schnellen Wechsel zu Champions-League-Dauersieger Real Madrid und möchte schon in der kommenden Saison mit Weltfußballer Cristiano Ronaldo zusammen bei den Königlichen spielen. Das vermeldet die spanische Zeitung Marca. Demnach hat der zurzeit noch verletzte 222-Millionen-Mann Neymar keine Lust mehr, weiter bei Paris St. Germain zu spielen.

Er möchte so schnell wie möglich zu den Königlichen aus der spanischen Hauptstadt wechseln. Eigentlich sei ein Transfer erst 2019 angedacht gewesen. Nun will Neymar seinen Weggang aus Paris forcieren, heißt es bei Marca. Über die Höhe der Ablösesumme wurde zunächst nichts kolportiert. Der Vertrag von Neymar bei PSG, wo Thomas Tuchel in der neuen Saison Chefcoach werden soll, läuft noch bis 2022.

Real wird voraussichtlich 100-Millionen-Mann Gareth Bale am Saisonende verlieren. Der Waliser war zuletzt nur Ergänzungsspieler beim Titelverteidiger aus der Königsklasse, der im Halbfinale Bayern München ausgeschaltet hatte. Ersatz für Bale wird also gesucht.

Fraglich, ob PSG Neymar die Freigabe erteilt

Ob allerdings PSG seinem Zugpferd aus Brasilien die Freigabe erteilen wird, erscheint eher zweifelhaft. Neymar war als großer Hoffnungsträger vom FC Barcelona im vergangenen Sommer verpflichtet worden.

Ganz heimisch war Neymar an der Seine allerdings nicht geworden. Es gab beispielsweise Probleme mit dem uruguayischen Sturmkollegen Edinson Cavani bei der Ausführung eines Strafstoßes, was zu heftigen Debatten in den Medien geführt hatte. Die beiden Starspieler sollen sogar handfest aneinandergeraten sein.

SID/dpa

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