Abschiedsspiel für Suat Türker in Offenbach

Offenbach ‐ Am Freitagmittag hat Suat Türker seinen Spind auf dem Bieberer Berg geräumt und sich auf den Weg zum SV Wehen Wiesbaden gemacht. Am Samstag kam der 33-jährige Stürmer zu seinem ersten Einsatz bei seinem neuen Klub, bei dem er einen Vertrag bis 2011 unterschrieben hat. Von Jochen Koch

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Beim 2:0-Sieg über den österreichischen Erstligisten Sturm Graz wurde Türker in der 69. Minute eingewechselt. „Es hat einfach nicht funktioniert. Wir haben ihm alle Hilfe angeboten, aber die Leistung hat nicht gereicht“, sagte Kickers-Trainer Steffen Menze nach Türkers Wechsel zum Liga-Konkurrenten. Der bald 34-Jährige und sein Berater Klaus Gerster sehen das natürlich anders. „Suat Türker kam in Offenbach von Anfang an mit den Trainern nicht klar. Erst mit Hans-Jürgen Boysen, dann mit Steffen Menze. Es hat zwischenmenschlich nicht gepasst. Und am Ende wollte Menze ihn loswerden“, glaubt Gerster.

Nach einer offiziellen Pressemitteilung der Kickers wurde nicht nur der Spielervertrag von Türker (bis 2011) sondern auch der Anschlussvertrag im Trainerstab oder im Management (bis 2013) beendet. Doch dieser Darstellung haben Suat Türker und sein Berater Klaus Gerster am Wochenende widersprochen. Nach ihrer Darstellung ist der Anschlussvertrag bei Kickers Offenbach weiterhin gültig. Offenbar kann der Anschlussvertrag gegen Zahlung einer festgelegten Summe bis 2011 aufgelöst werden. Nach Informationen unserer Zeitung beinhaltet die Vereinbarung mit dem OFC auch ein Abschiedsspiel mit einer Garantiesumme für Türker. Nach Angaben aus Wehen Wiesbaden beteiligt sich der OFC zunächst weiterhin am Gehalt von Suat Türker.

Rubriklistenbild: © Hübner

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