Wulnikowski dabei

Aachen soll wieder die Wende bringen

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Robert Wulnikowski ist wieder fit.

Offenbach - Während die Spieler inklusive des von seiner Oberschenkelverletzung genesenen Torhüters Robert Wulnikowski auf dem Kunstrasen am Wiener Ring trainierten, machte sich Arie van Lent auf den Weg nach Dortmund. Er beobachtete den nächsten Gegner.

Im Signal Iduna Park begutachtete der Trainer der Offenbacher Kickers gestern im Nachholspiel der 3. Liga Alemannia Aachen bei der Reserve der Borussia. Der Traditionsverein, der gestern Abwehrspieler Seyi Olajengbesi (32) zum Zweitligisten SV Sandhausen verabschiedete, soll am Samstag (14 Uhr) - wie schon in der Hinrunde, als nach vier Niederlagen zum Start der erste Sieg (3:1) gelang - als Wendemarke dienen. „Wir müssen uns steigern“, sagt van Lent: „Und wir wollen unsere schwarze Serie beenden. Gewinnen macht mehr Spaß.“ Nach fünf Niederlagen in Folge in der 3. Liga ist ihm klar, was passiert, wenn der Erfolg ausbleibt: „Dann wird es ungemütlich.“ Dazu soll es nicht kommen. „Jeder einzelne muss sich mit seiner Aufgabe auseinandersetzen und diese besser erfüllen“, fordert der OFC-Trainer: „Die Spieler müssen aufmerksamer werden und Fehler abstellen.“

0:0 in Dortmund

„Totgesagte leben länger“, sagt van Lent mit Blick auf den von der Insolvenz bedrohten Ex-Bundesligisten: „Ich kenne diese Situation aus meiner Zeit bei Rot-Weiß Ahlen. Das kann unheimlich zusammenschweißen.“ Die Alemannia startete mit zwei Erfolgen ins Jahr. Im Landespokal gelang ein 5:2-Sieg nach Elfmeterschießen beim Regionalligisten Viktoria Köln. In der 3. Liga freute sich Trainer René van Eck über ein 2:0 gegen den 1. FC Saarbrücken 2:0. Gestern folgte das 0:0 in Dortmund. Das Team um Kapitän Sascha Herröder, der aus der OFC-Jugend stammt, bleibt mit 23 Punkten auf Platz 15 - drei Punkte hinter dem OFC.

Bilder von Hinspiel gegen Alemania Aachen

Kickers schaffen die Wende

jm

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