Ex-Präsident bekommt 24,5 Prozent Vereinsanteile

OFC einigt sich mit Hauptgläubiger Ruhl 

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Kickers Offenbach hat mit Ex-OFC-Präsident und Hauptgläubiger Frank Ruhl eine Einigung erzielt. Jetzt fehlt nur noch der Notartermin - bis spätestens Mitte Februar soll der Vertrag dann unterzeichnet sein.

Offenbach – Jetzt fehlt nur noch der Notartermin, und die Offenbacher Kickers sind mehr als eine Million Euro Schulden los. Von Jochen Koch 

Nach Informationen unserer Zeitung haben Präsidium, Verwaltungsrat und Aufsichtsrat des Fußball-Regionalligisten eine unterschriftsreife Einigung mit ihrem Hauptgläubiger Frank Ruhl erzielt. Der Ex-Präsident hatte während seiner Amtszeit dem OFC größere Summen zur Verfügung gestellt und nach der ersten Insolvenz 2013 und dem Ende seiner Präsidentschaft von anderen Gläubigern Forderungen aufgekauft. Die Gesamtsumme der Forderungen Ruhls soll bei fast zwei Millionen Euro gelegen haben.

Im November 2016 hatten die Kickers-Verantwortlichen mitgeteilt, dass Ruhl auf 500.000 Euro verzichtet habe. Damals hatten die Kickers auch die Rechtmäßigkeit von Ruhls Forderungen anerkannt. Ruhl hatte im Gegenzug die Rückzahlung gestundet, denn das hätte 2016 das sichere Aus für den Verein bedeutet.

OFC-Schatzmeister Daniel Simon und Ruhl hatten seit Monaten über den Deal verhandelt. „Der Prozess ist von Konstruktivität und großem gegenseitigen Vertrauen geprägt“, hatte der Schatzmeister vor der Einigung gesagt. Am 31. Dezember 2018 wären die Forderungen von Ruhl fällig gewesen.

Einen ersten Vertragsentwurf hatte Simon am 28. Dezember dem Verwaltungsrat vorgelegt, der noch Änderungswünsche hatte. Jetzt haben sich die OFC-Verantwortlichen und Ruhl darauf geeinigt, dass der Ex-Präsident auf seine restlichen Forderungen verzichtet und im Gegenzug Anteile an der Profi GmbH des OFC erhält.

Rund elf Prozent der GmbH-Anteile hält die Sparda-Bank Hessen, die dafür im März 2018 etwa 300.000 Euro bezahlt hatte, mit der das Stammkapital der GmbH auf 2,5 Millionen Euro erhöht wurde. Der Verein Kickers Offenbach kann ohne Zustimmung seiner Mitglieder bis zu 24,5 Prozent der ausgegliederten Profi-GmbH abgeben. Ruhl dürfte nun die maximal möglichen 24,5 Prozent Anteile erhalten.

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Der von den OFC-Gremien und Ruhl genehmigte Vertragsentwurf wird jetzt noch einem Notar zur Prüfung vorgelegt. Bis Ende Januar, spätestens bis zur Mitgliederversammlung am 19. Februar, soll der Vertrag unterzeichnet werden. Der OFC wäre dann fast alle Altschulden los. Ruhl wird neben den Anteilen wahrscheinlich zwei Sitze im Aufsichtsrat erhalten und somit auch Einfluss auf die Arbeit der Profi GmbH haben.

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