Wulnikowski soll noch lange bleiben

Fetsch kreiert den Kickers-Gangnam-Style

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Torwart Robert Wulnikowski ließ sich von seinem Ex-Verein Union Berlin nicht bezwingen.

Offenbach - Vom Pechvogel zum Pokalhelden: Beim 0:0 im Ligaspiel am Samstag gegen den Chemnitzer FC hatte Mathias Fetsch noch beste Chancen vergeben. Gegen Union Berlin ging es zunächst so weiter. Von Christian Düncher

Doch er ließ sich nicht beirren und brachte den OFC in der 75. Minute auf die Siegerstraße, als er aus zehn Metern traf. „Gegen Chemnitz hatte ich Pech, nun war das Glück wieder da“, freute sich der Stürmer, der nach dem Abpfiff von seinen Kollegen fast erdrückt wurde. „Das hat schon etwas wehgetan“, sagte Fetsch. „Aber das nimmt man gerne auf sich.“

OFC-Zeugnis gegen Union Berlin

Das OFC-Zeugnis gegen Union Berlin

Ebenso das spätere Ritual, als die beiden Torschützen umringt von ihren Kollegen im Mittelkreis einen Tanz vorführen mussten. Fetsch kreierte kurzfristig den „Kickers-Gangnam-Style“, den er sich vom südkoreanischen Rapper Psy abgeschaut hatte, und schwärmte danach von der sensationellen Stimmung im Stadion. „Wir würden uns natürlich freuen, wenn das öfter so wäre.“

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Die Offenbacher Kickers setzten sich in einem tollen Pokalkampf gegen Zweitligist Union Berlin mit 2:0 (0:0) durch und zogen verdient ins DFB-Pokal-Achtelfinale ein. Die Stimmen zum Spiel.

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Auch Torhüter Robert Wulnikowski lobte nach dem Sieg gegen seinen Ex-Verein die tolle Kulisse. „Das war klasse.“ Und das Spiel sei eine „Sensation“ gewesen. Dazu, dass er im Pokal erneut ohne Gegentor geblieben war, sagte er grinsend: „Da kann man nicht meckern.“ Die Mannschaft habe in der ersten Hälfte ein paar Probleme gehabt, diese aber gemeistert. „In der zweiten Hälfte haben wir dann versucht, Konter zu starten. So ist dann auch das erste Tor gefallen. Das zweite war zu diesem Zeitpunkt dann ganz wichtig.“

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Der Torhüter, dessen Vertrag ausläuft, wird beim OFC bleiben. Nachdem unsere Zeitung vergangene Woche exklusiv vermeldet hatte, dass der 35-Jährige verlängern will, wurde nun bekannt, dass sich Spieler und Verein auf eine weitere Zusammenarbeit bis 2014 geeinigt haben. Bei einer gewissen Anzahl an Spielen verlängert sich der Vertrag mit dem Schlussmann, den Trainer Arie van Lent kürzlich als den „komplettesten Torwart der 3. Liga“ bezeichnet hatte, um eine weitere Saison. Präsident Frank Ruhl gab zudem bekannt, dass man den Publikumsliebling auch über dessen Karriereende hinaus halten wolle.

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