Gjasula-Wechsel könnte Rückkehr zum OFC ermöglichen

FSV lässt Mangafic nur gegen Ablöse ziehen

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Auf dem Sprung zurück zum OFC? Rechtsaußen Denis Mangafic (26) ist bei Zweitligist FSV Frankfurt nicht glücklich.

Offenbach - Er hat den größten Sprung gemacht und ist am tiefsten gefallen: Denis Mangafic wechselte vor der Saison von Viertligist Kickers Offenbach zu Zweitligist FSV Frankfurt. Doch zum Einsatz kam er bei den Bornheimern fast gar nicht.

Innerhalb weniger Monate wurde aus dem OFC-Leistungsträger (45 Spiele in zwei Jahren) ein kaum beachteter Reservist. In den 21 Pflichtspielen, die der FSV diese Saison bislang absolvierte (19 in der Liga, zwei im DFB-Pokal), war er nur einmal im Kader, wurde beim 1:1 in Nürnberg nach 69 Minuten ausgewechselt. Kein Wunder, dass der 26-Jährige den Verein trotz eines noch bis 2017 gültigen Vertrages gerne verlassen möchte.

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Der OFC hat offenbar Interesse daran, den rechten Flügelflitzer, der hinten und vorne spielen kann, zurückzuholen. Die Bornheimer wollen ihn aber nicht abgeben, wie deren Geschäftsführer Clemens Krüger der Bild sagte. Doch das ist nur die offizielle Variante. Wie unsere Zeitung erfuhr, ist der FSV durchaus bereit, Mangafic ziehen zu lassen, aber nur gegen Zahlung einer Ablöse. Da trifft es sich möglicherweise gut, dass die Kickers ihrerseits Geld für den Verkauf eines Spielers bekommen könnten. Denn der Transfer von Mittelfeld-Abräumer Klaus Gjasula zum abstiegsbedrohten Drittligisten Stuttgarter Kickers wird immer wahrscheinlicher, zumal es den Schwaben nach der Auflösung des Vertrages mit ihrem einstigen Trainer Horst Steffen (wechselt zu Ligarivale Preußen Münster) etwas leichter fallen sollte, die in Gjasulas Vertrag festgelegte Ablöse in Höhe von 50.000 Euro zu zahlen.

Allerdings wird davon nur die Hälfte beim OFC landen. Jeweils 25 Prozent erhalten die Gläubiger der GmbH sowie die Beraterfirma B.I.S.C., die Gjasulas Vertrag mit dem OFC ausgehandelt hatte. Inzwischen wird er von Ex-Profi Silvio Meißner beraten. Die 25.000 Euro, die Insolvenzverwalter Andreas Kleinschmidt vom ehemaligen Pokalgegner Borussia Dortmund erstritten hat, fließen komplett an die Gläubiger der OFC GmbH. (cd)

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