Hysky hat sich stabilisiert

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Auch Nils Pfingsten-Reddig, hier in einem Testspiel beim Flanken, zählt zu den Gewinnern des Trainingslagers der Offenbacher Kickers im türkischen Side.

Side/Türkei ‐ Eine Woche lang haben sich die Offenbacher Kickers intensiv im Trainingslager in Side auf die zweite Saisonhälfte vorbereitet, die für den OFC am 31. Januar mit dem Verfolgerduell beim Tabellenzweiten VfL Osnabrück beginnt. Von Christian Düncher

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Die Startelf für diese Partie hat sich in der vergangenen Woche immer mehr herauskristallisiert. Auch das System scheint festzustehen. Nachdem der OFC beim 0:0 gegen Belediye Vanspor im 4-4-2 nicht überzeugte, wird es wohl vorerst beim gewohnten 4-2-3-1 bleiben, auch wenn der bislang als hängende Spitze agierende David Ulm für Trainer Steffen Menze „eher ein Stürmer ist“.

TOR:

Robert Wulnikowski blieb in den beiden Testspielen gegen Vanspor und Duisburg ohne Gegentor und ist weiter die klare Nummer eins zwischen den Pfosten. Auch dahinter sind die Rollen klar verteilt: Daniel Endres bleibt die Nummer zwei, Maurice Paul muss sich in der U19 und U23 empfehlen.

ABWEHR:

Rechtsaußen ist Alexander Huber ohne Konkurrenz. Die beiden Plätze in der Innenverteidigung machen Marc Heitmeier, Marko Kopilas und Kapitän Martin Hysky unter sich aus, wenngleich Menze betont, dass Nils Teixeira ebenfalls ein Kandidat sei. Hysky hat sich nach zuletzt schwachen Leistungen etwas stabilisiert, seinen Platz aber noch nicht sicher. Wer spielt, wird sich kurzfrisitg entscheiden. Links hatte Mounir Chaftar im Trainingslager zunächst die Nase vorne, musste dann aber wegen Knieschmerzen pausieren. Wie lange er ausfällt, ist unklar. Für Maik Schutzbach ist dies die Chance, sich zu beweisen.

MITTELFELD:

Die „Doppelsechs“ bildeten zuletzt Christian Pospischil und Nils Pfingsten-Reddig, der laut Menze in Side den besten Eindruck hinterließ. Bekommt Steffen Haas nach seiner Schulteroperation von den Ärzten rechtzeitig das Okay, kehrt er gegen Osnabrück in den Kader zurück. Pospischil müsste dann um seinen Platz bangen. Die offensive Achse davor werden Stefan Zinnow (rechts), David Ulm (zentral) und Christian Fröhlich (links) bilden, der sich in Side für diese Position empfahl.

STURM:

Im Kampf um den Platz als einzige Spitze hat Mirnes Mesic (leichter Muskelfaserriss und Grippe) durch sein Fehlen in Side an Boden verloren. Neuzugang Kai Hesse drängt in die Startelf. Für Suat Türker und Ugur Albayrak bleibt nur ein Platz auf der Bank.

Die voraussichtliche Startelf für die Partie in Osnabrück sieht bislang folgendermaßen aus: Wulnikowski - Huber, Hysky, Kopilas (Heitmeier), Schutzbach (Chaftar) - Pfingsten-Reddig, C. Pospischil (Haas) - Zinnow, Ulm, Fröhlich - Hesse (Mesic)

Für das Wochenende hat Trainer Steffen Menze seinen Spielern frei gegeben. Am Montagmorgen trifft sich die Mannschaft in einem Fitness-Studio in Hainburg. Nachmittags soll dann nach Möglichkeit auf dem Kunstrasenplatz am Wiener Ring trainiert werden, sofern es das Wetter zulässt.

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