55-Jähriger leitet Leistungszentrum

OFC: Kaminski kehrt zu den Offenbacher Kickers zurück

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Alfred Kaminski, hier  noch als Trainer der SG Barockstadt Fulda Lehnerz

Ein alter Bekannter übernimmt nach Informationen unserer Zeitung zum 1. Januar 2020 die Leitung des Leistungszentrums der Offenbacher Kickers.

Offenbach – Alfred Kaminski, von Januar 2014 bis Juni 2015 bereits beim OFC tätig, wird demnach Nachfolger von Elvir Melunovic, der dann nur noch als Trainer der U17 fungieren wird.

Hintergrund der Personalentscheidung: Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) gestattet in Leistungszentren keinerlei Doppelfunktionen. Und bei der Suche nach einer geeigneten Person erinnerten sich die Verantwortlichen der Kickers schnell an Kaminski, der diese Aufgabe 2015 auch bei den Stuttgarters Kickers inne hatte. In Offenbach hatte er zudem einst für das beste Zertifizierungsergebnis gesorgt. Einige Ideen, die er damals anstieß oder umsetzte, sind inzwischen Standard im OFC-Leistungszentrum.

OFC: Kaminski in Offenbach nicht unumstritten

Dass Kaminski in Offenbach dennoch nicht unumstritten ist, hängt damit zusammen, dass er bei seinem ersten Engagement ursprünglich als Sportdirektor des Vereins (e.V.) verpflichtete worden war und sich nach dem Willen des Präsidiums als einer von zwei Geschäftsführern auch um den sportlichen Bereich der Profi GmbH kümmern sollte. Dazu kam es jedoch nie. Im Aufsichtsrat fand sich keine Mehrheit. Zudem wehrte sich der damals bei den Fans beliebte, weil erfolgreiche Trainer Rico Schmitt dagegen, einen Teil seiner Kompetenzen abzugeben. Kaminski saß zwischen den Stühlen, ihm wurde zudem unterstellt, scharf auf Schmitts Posten zu sein. Im Juni 2015 verließ er den OFC auf eigenen Wunsch. Später musste er als Trainer bei den Stuttgarter Kickers und der SG Barockstadt Fulda Lehnerz vorzeitig gehen.

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OFC: Kaminski soll sich um Nachwuchsbereich kümmern

Künftig soll er sich in Offenbach ausschließlich um den Nachwuchsbereich kümmern. Auf dieser Ebene habe er seine Qualitäten bereits bewiesen, heißt es. Der 55-Jährige soll einen Vertrag bis zum 30. Juni 2022 erhalten.  

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cd

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