Im Spiel gegen Ulm

Nur Garic und Hirst als Gewinner

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Einer der "Gewinner" der Partie: Jake Hirst.

Ulm - Luka Garic und Jake Hirst gingen am Freitagabend gemeinsam vom Platz. Das war bezeichnend für den Abend im Ulmer Stadion. Der 18-Jährige und der 22-Jährige waren in einer lange enttäuschenden Offenbacher Mannschaft die einzigen wirklichen Gewinner.

Garic, in der 56. Minute für Francesco Lovric gekommen, gefiel mit starker Zweikampfführung im Mittelfeld und vielen klugen Pässen. „Er hat gefühlt keinen Zweikampf verloren“, lobte OFC-Trainer Daniel Steuernagel. Und Jake Hirst, aus der 8. Liga zu den Kickers gestoßen, machte im ersten Spiel das, wofür er geholt wurde: er traf mit einem feinen Heber ins Tor (79.). Seinen zweiten Treffer per Kopf vereitelte SSV-Torwart Ortag. „Ich freue mich zwar über mein Tor, aber dass wir das Spiel verloren haben, ist natürlich scheiße“, räumte der Engländer ein.

Dennoch: Mit ihm als zweiter Spitze hatte der OFC endlich mehr Tempo im Angriff. Und mit Garic deutlich mehr Struktur in der Mittelfeldzentrale. „Die Leistung von Luka und Jake überrascht uns nicht“, meinte Kickers-Kapitän Benjamin Kirchhoff: „Aber eigentlich kann es nicht sein, dass ein Spieler des Jahrgangs 2000 dann das Heft in die Hand nimmt. Da sind wir Erfahrenen noch mehr in der Pflicht.“ Doch das war nicht der Fall, weshalb es an diesem Abend beinahe ausnahmslos Verlierer im OFC-Dress gab. (eps/jm)

OFC-Zeugnis gegen SSV Ulm

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