„Möglichkeit einer Bewährung“

Nach Randalen: Milde Strafe für OFC möglich

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Offenbach - Bundesweit sorgten die Auseinandersetzungen zwischen einigen Offenbacher Anhängern und der Polizei für Schlagzeilen. DFB-Generalsekretär Sandrock spricht dennoch von einer möglichen Bewährungsstrafe.

Der DFB-Generalsekretär Helmut Sandrock hat den Offenbacher Kickers nach den Ausschreitungen im Aufstiegsspiel Hoffnung auf eine milde Strafe gemacht. „Es wird sicherlich eine Bestrafung geben. Aber wir haben auch die Möglichkeit mit einer Bewährung zu arbeiten“, sagte Sandrock gestern Abend in der hr-Sportsendung „Heimspiel!". Allerdings könne er der Entscheidung des Sportgerichts nicht vorgreifen. Beim Aufstiegsspiel des OFC gegen den 1.FC Magdeburg waren mehrere Personen, etwa 30 bis 40, auf das Spielfeld gelaufen und hatten dadurch eine Spielunterbrechung verursacht. Die Männer lieferten sich Auseinandersetzungen mit der Polizei. „Wichtig ist, dass sich der Verein von so etwas absolut distanziert“, so Sandrock. Das hätte der OFC deutlich getan.

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Derweil hat der Präsident der Offenbacher Kickers, Claus Arwed-Lauprecht, einen möglichen Weggang von Trainer Rico Schmitt angedeutet. „Wir rechnen damit, dass er unser Trainer bleibt. Es kann aber durchaus sein, dass Herr Schmitt sich anderweitig orientiert“, sagte der OFC-Boss. Zwar habe der Coach einen gültigen Vertrag, „aber der Marktwert steigt, wenn man erfolgreich ist“. Bis zum Ende der Woche werde es Klarheit geben, versprach der Präsident. Auch Rico Schmitt äußerte sich gegenüber unserer Zeitung so, dass sich die Anzeichen für seinen Abschied langsam verdichten.

dani

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