Nach offizieller Vorstellung

OFC-Chef Sobotzik will "alles tun, um die Herzen der Fans zu gewinnen"

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Der neue Geschäftsführer der Kickers Offenbach und Ex-SGE-Kicker Thomas Sobotzik will seine Kritiker mit guter Arbeit widerlegen. 

Der neue Geschäftsführer der Kickers Offenbach und Ex-SGE-Kicker Thomas Sobotzik will seine Kritiker mit guter Arbeit widerlegen. 

Offenbach – Passend zu den Vereinsfarben seines neuen Arbeitgebers hatte Thomas Sobotzik bei seiner Präsentation als Geschäftsführer des Fußball-Regionalligisten Kickers Offenbach ein weißes Hemd und einen roten Pullover getragen.

Berühmtheit erlangte er jedoch bekanntlich im rot-schwarzen Shirt des Erzrivalen Frankfurter Eintracht, für den er die meisten seiner 135 Erstliga-Spiele absolvierte. Wer die Befindlichkeiten der OFC-Fans kennt, weiß, was das bedeutet. Es ist also nicht verwunderlich, dass es in der Kickers-Anhängerschaft neben vielen positiven Stimmen auch jene gibt, die sich kritisch zu Sobotzik äußern, obwohl dessen letzter Einsatz für die Eintracht mehr als 18 Jahre zurückliegt und er für insgesamt zwölf Klubs spielte.

Kickers Offenbach: OFC-Geschäftsführer sieht sich als Kind der Region

Der 45-Jährige ist sich dessen bewusst, dass es ihm gegenüber Vorbehalte in der Fanszene gibt und er diese nur mit guter Arbeit widerlegen kann. „Ich habe eine Vergangenheit und kann nur geben, was ich habe“, so Sobotzik. „Ich werde alles tun, um die Herzen der Fans zu gewinnen. Am Ende werde sie entscheiden.“

Sobotzik bezeichnet sich als „Kind der Region“. Zwar wurde er im polnische Gleiwitz geboren, kam aber im Alter von zwölf Jahren nach Frankfurt. Den Lebensmittelpunkt hat er inzwischen im Taunus. „Ich bin im Rhein-Main-Gebiet zu Hause. Meinem Beruf in der Heimat nachgehen zu können, ist ein Privileg“, sagt der ehemalige Mittelfeldmann, der gegen Ende seiner Karriere für den FSV Frankfurt aktiv war (15 Einsätze in der Regionalliga). Mitspieler waren damals unter anderen Bernd Winter (OFC-Teammanager) und Angelo Barletta, Trainer von Ligarivale und Pokalgegner Bayern Alzenau. 

Von Christian Düncher 

Bei Bayern Alzenau geht es für Kickers Offenbach am Samstag um den Einzug ins Hessenpokal-Viertelfinale. Ein Zwischenfall vor zwei Wochen beim Ligaduell ist der Grund für einen recht ungewöhnlichen Appell der Polizei.

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