Überraschend in der Startelf

Stoilas: Belohnung für ordentliche Arbeit

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Ist plötzlich wieder gefragt: Christos Stoilas.

Offenbach – So schnell kann es manchmal gehen: In der Winterpause hätten die Verantwortlichen der Offenbacher Kickers Christos Stoilas gerne abgegeben. Das Eigengewächs blieb jedoch – und stand in der ersten Partie der Restsaison überraschend in der Startelf.

„So ist Fußball“, kommentierte Stoilas nach dem Heimspiel gegen Ulm (3:0) seinen Einsatz in der Anfangsformation. „Ich habe versucht, mich zu zeigen und das Beste aus der Situation zu machen. Ich freue mich über das Vertrauen und muss jetzt weiter dranbleiben.“

Der 22-Jährige hatte freilich von der langen Ausfallliste profitiert. Julian Scheffler, sonst eigentlich links hinten erste Wahl, war nach Erkältung noch nicht fit. Dennis Schulte, Schefflers erster Vertreter, wird aufgrund eines Syndesmosebandrisses noch länger fehlen. Und Luka Garic, der ebenfalls als Alternative galt, verfolgte die Partie aufgrund von Rückenproblemen kurzfristig ebenfalls nur von der Tribüne aus.

Eine Notlösung sei Stoilas aber nicht gewesen, betonte Trainer Daniel Steuernagel. „Christos hat sehr ordentlich gearbeitet und war einfach dran“, sagte der Coach, der auch Maik Vetter links hätte spielen lassen können. Doch der fing halbrechts an.

OFC-Zeugnis gegen SSV Ulm

Stoilas hatte in den jüngsten Testspielen als linker Teil des 3-5-2-Systems Pluspunkte gesammelt, wenn auch zumeist mit guten Offensivaktionen. Das war auch gegen Ulm so. Er hatte per Kopf die erste OFC-Chance. Hinten unterliefen ihm zwei Stellungsfehler, die Benjamin Kirchhoff aber ausbügelte. Nach 78 Minuten wurde Stoilas ausgewechselt. Ob er kommenden Freitag beim Spiel in Hoffenheim erneut beginnt, hängt auch davon ab, ob Scheffler und Garic fit werden. (cd)

Bilder: OFC empfängt SSV Ulm

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