Kickers Offenbach

Neuer OFC-Trainer Angelo Barletta war schon als Spieler ein Anführer

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Erst vor wenigen Wochen stand Angelo Barletta noch als Trainer von Bayern Alzenau an der Seitenlinie in Offenbach, jetzt ist er der Neue beim OFC. 

Angelo Barletta war schon als Spieler ein Anführer. Es ist deshalb nicht verwunderlich, dass er nach seiner aktiven Laufbahn Trainer wurde. Jetzt lenkt er die Geschicke des OFC. 

Offenbach – Ein Anführer zu sein, liegt Angelo Barletta (42) im Blut. Der gebürtige Hanauer trug schon als Spieler auf vielen seiner Stationen die Kapitänsbinde. Dass er im Anschluss an seine Laufbahn als Profi, die er 2012 nach einem Bandscheibenvorfall beendete, Trainer wurde, kam insofern nicht überraschend. „Er hatte schon immer den Blick fürs große Ganze“, sagt Thomas Sobotzik, Geschäftsführer des OFC.

Die meisten Pflichtspieleinsätze absolvierte der Deutsch-Italiener für die Offenbacher Kickers – 122-mal streifte er sich das OFC-Trikot zwischen 2000 und 2004 über: 112-mal in der Regionalliga Süd, dreimal im DFB-Pokal und siebenmal in der Hessenliga für die Kickers-Reserve.

Angelo Barletta: Neuer Trainer der Kickers Offenbach erzielte 2009 das Tor des Monats gegen Borussia Dortmund

Die erfolgreichste Zeit hatte der im Abwehr- und Mittelfeldzentrum einsetzbare Defensivmann zwischen 2004 und 2011. Für RW Erfurt, die Sportfreunde Siegen, den FSV Frankfurt und den VfL Osnabrück, mit dem er 2010 Drittliga-Meister wurde, absolvierte Barletta 97 Einsätze in der 2. Bundesliga. Im Trikot der Osnabrücker erzielte er außerdem am 27. Oktober 2009 das „Tor des Monats“, als er im Achtelfinale des DFB-Pokals gegen Erstligist Borussia Dortmund (3:2) per Fallrückzieher zum 1:0 traf. Vom VfL Osnabrück wechselte Barletta zur TuS Koblenz, für die er aber verletzungsbedingt in zwei Spielzeiten lediglich auf 24 Einsätze kam.

Kickers Offenbach: Angelo Barletta gilt als emotionaler Trainer

Die ersten Schritte als Trainer machte er im Jugendbereich der TuS Koblenz sowie des OFC. Die erste Cheftrainer-Station war Hessenligist Viktoria Griesheim. Dort coachte er Serkan Firat, dem er später mit der Empfehlung an den OFC den Sprung in die Regionalliga möglich machte. Nach zwei Spielzeiten ging es für Barletta 2014 weiter zum FC Bayern Alzenau. Obwohl er Jahr für Jahr seine beste Spieler abgeben musste, führte er die Unterfranken zweimal in Folge als Vizemeister in die Aufstiegsrunde und 2019 in die Regionalliga.

Barletta gilt als emotionaler Trainer, der intensiv an der Seitenauslinie coacht, die Spieler als Einheit hinter sich versammelt, einen Blick für Talente hat und taktisch sehr flexibel agieren lässt.  

cd

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