Mehic: „Wollen ihn längerfristig an uns binden“

Wechsel von Sawada weiter kein Thema - Pezzoni das passende Puzzleteil?

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Bleibt Ko Sawada dem OFC erhalten?

Bisher hat der OFC 23 Spieler für die Saison 2019/20 unter Vertrag. Drei weitere sollen noch kommen, Ko Sawada soll langfristig bleiben.

Offenbach – Andis Shala joggt in seiner Heimatstadt Mannheim am Neckar entlang, Dominik Draband hält sich in einem Sportpark fit und Niklas Hecht-Zirpel ist mit Laufschuhen und Pulsuhr unterwegs. Kurzum: Die Spieler der Offenbacher Kickers dokumentieren in den Sozialen Netzwerken eifrig, dass sie sich gewissenhaft auf den 17. Juni vorbereiten. An diesem Tag ist um 11 Uhr Trainingsauftakt beim Fußball-Regionalligisten.

OFC: Bisher 23 Spieler für die Saison 2019/20 unter Vertrag

Bisher hat der OFC 23 Spieler für die Saison 2019/20 unter Vertrag. Geplant wird aktuell mit 24. Drei Akteure sollen noch kommen (ein Torwart, ein Innenverteidiger sowie ein Offensivspieler) und folglich noch zwei gehen. In beiden Fällen hat Sportdirektor Sead Mehic keinerlei Eile, wie er betont. Da das Gerüst bereits stehe, müsse man in den kommenden Tagen nicht zwangsläufig weitere Zugänge verkünden.

„Wir werden alles ganz in Ruhe machen“, so Mehic. „Das Puzzle setzt sich immer mehr zusammen. Aber die letzten Mosaiksteine müssen genau passen. Wenn die Vorbereitung auf die Saison beginnt, kommt immer Bewegung in die Sache. Dann ergibt sich noch einiges.“

Kommt Kevin Pezzoni nach Offenbach?

Ein Name, der sich hartnäckig hält, wenn es um potenzielle OFC-Zugänge geht, ist Kevin Pezzoni. Der 30-jährige, bundesligaerprobte Defensivspieler war in der abgelaufenen Saison Führungsfigur beim damaligen Ligarivalen SC Hessen Dreieich, soll diesen jedoch nach dem Abstieg verlassen. Aber ist er ein Kandidat für die Kickers? „Es werden immer viele Namen genannt“, betont Mehic. „Kevin Pezzoni kommt aus der Region, hat eine gewisse Qualität und ist ein interessanter Spieler.“ Er hat zudem den gleichen Berater wie OFC-Zugang Marco Schikora (zuletzt FC Viktoria Berlin).

Bei den Spielern, die man abgeben möchte, ist Geduld gefragt. Patrick Falk, Berater von Marco Ferukoski (20), ist zwar „mit zwei Vereinen im Gespräch“, zumal das Eigengewächs Spielpraxis braucht, um weiter in Mazedoniens U21-Auswahl berufen zu werden. Ein Angebot gibt es aber noch nicht. Das gilt auch für Ko Swada, der von Drittligist Mannheim umworben war und gerne gewechselt wäre. Das sei „intern aber nie ein Thema“ gewesen, so Mehic.

Sawada als Schlüsselspieler in der Offensive

Man wolle den japanischen Mittelfeldmotor vielmehr am liebsten „längerfristig an uns binden, sofern das machbar ist“. Sawada sei ein Schlüsselspieler in der Offensive, von dem sogar noch mehr kommen könne, wenn ihm die Zugänge Richard Weil und Luigi Campagna den Rücken freihalten. Über einen Transfer denke man nur nach, „wenn eine Summe geboten wird, mit der wir adäquaten Ersatz bekommen könnten“.

VON CHRISTIAN DÜNCHER

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