Spahn zuversichtlich

Präsident sieht OFC „ganz oben“

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Helmut Spahn blickt optimistisch auf die kommende Saison.

Offenbach -  Gestern wurden die Offenbacher Kickers 117 Jahre alt. 2019, im Jahr ihres 118-jährigen Bestehens, wollen sie die Rückkehr in die 3. Liga feiern. Helmut Spahn ist auch zuversichtlich, dass das gelingt.

„Unser Kader hat definitiv das Potenzial, ganz oben dabei zu sein“, schrieb der OFC-Präsident vergangene Woche auf Facebook.

Bei den Fans hält sich der Optimismus hingegen bisher in Grenzen, zumal der OFC mit wenigen Zugängen plant und es nach deren Scheitern in den Aufstiegsduellen abermals mit dem 1. FC Saarbrücken sowie Waldhof Mannheim zu tun bekommt. „Bei Saarbrücken hätte ich mir gewünscht, dass sie hoch gehen“, sagte OFC-Sportdirektor Sead Mehic. „Sie waren das beste Team unserer Liga und werden es erneut versuchen.“ Allerdings müssen unter anderem die Torjäger Patrick Schmidt (1.FC Heidenheim) und Kevin Behrens (SV Sandhausen) adäquat ersetzt werden. Und bei Mannheim ist offen, ob Bernd Beetz nach nun drei verpassten Aufstiegen in Folge weiter Geld in den Klub steckt. Mehic sah den OFC zuletzt ohnehin mit dem SV Waldhof „auf Augenhöhe“ – trotz der zwei Pleiten in den direkten Duellen.

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Gegen Mannheim und Saarbrücken gibt es zumindest attraktive Heimspiele. Kickers-Geschäftsführer Christopher Fiori erwartet „einen sechsstelligen Umsatzbetrag“. Und somit Geld für weitere Zugänge? Offiziell ist weiter davon die Rede, dass lediglich noch ein Innenverteidiger und ein Sechser kommen sollen. „Im Optimalfall gut und unter 23 Jahre alt“, sagt Mehic und betont: „Wir wollen uns verstärken.“ Vor allem der Innenverteidiger soll eine gewisse Erfahrung mitbringen. (cd)

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