Völklingen die 30. Stadt, in der die Kickers gastieren

Von Geisterkulisse bis Blockhaus-Optik

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Offenbach -  Für die Offenbacher Kickers ist es ein kleines Jubiläum: Gegen Vereine aus 29 Städten hat der OFC seit dem Zwangsabstieg 2013 in der Regionalliga bereits gespielt. Am Samstag (14 Uhr) steht mit der Partie beim SV Röchling Völklingen Nummer 30 an. Ein Überblick von Baunatal bis Zweibrücken: Von Christian Düncher 

Dauerreiseziele

Seit 2013 durchgehend Gegner des OFC sind nur vier Vereine: Wormatia Worms, der zuletzt zweimal in Folge in den Aufstiegsspielen gescheiterte SV Waldhof Mannheim, die TSG 1899 Hoffenheim II und der vom Abstieg bedrohte KSV Hessen Kassel.

Kultstätten

Die Kickers sind bei weitem nicht der einzige Verein in der Regionalliga Südwest mit einer ruhmreichen Tradition. Auch die Spielstätten in Ulm (Donaustadion), Trier (Moselstadion), Homburg (Waldstadion), Koblenz (Stadion Oberwerth), Baunatal (Parkstadion), Pirmasens (Husterhöhe) sowie Freiburg, wo die SC-Reserve ihre Begegnungen im Möslestadion austrägt, haben bereits höherklassigen Fußball erlebt. In Kaiserslautern ist das immer noch der Fall. Dort mussten die Kickers bei Duellen mit der FCK-Reserve aus Gründen der Sicherheit im fast 50.000 Zuschauer fassenden Fritz-Walter-Stadion spielen, was bei Partien mit nur wenigen hundert Fans für eine Geisterkulisse sorgte.

Klein, aber fein

Die Stadien des TSV Steinbach (Sportzentrum Haarwasen Haiger) und des FC Astoria Walldorf (Dietmar-Hopp-Sportpark) bieten zwar lediglich Platz für knapp 5000 Zuschauer, was im Gästebereich eine gewisse Enge zur Folge haben kann, sind aber durchaus Schmuckkästchen. Gleiches gilt für das Panoramastadion des inzwischen in der Oberliga spielenden FC Nöttingen. Die Partie bei der SG Sonnenhof Großaspach (seit 2014 drittklassig) ist vielen Fans vor allem aufgrund des in einen Teil der Tribüne integrierten Klubheims in Blockhaus-Optik in Erinnerung.

Eine Stadt, zwei Klubs

Den Bornheimer Hang in Frankfurt und das Bruchwegstadion in Mainz kennen die Kickers bereits von Spielen gegen Eintracht Frankfurt II und den FSV Mainz 05 II. Diese Saison treffen sie dort zudem auf den FSV Frankfurt und den TSV Schott Mainz. In Saarbrücken spielte der OFC auch schon zweimal – gegen Saar 05 Saarbrücken (inzwischen Oberliga) und den aktuellen Tabellenführer 1. FC Saarbrücken.

Das OFC-Zeugnis gegen Elversberg

Die Eintagsfliegen

Nur einmal im Einsatz waren die Kickers bei den Auf-und-direkt-wieder-Absteigern Spielberg (Stadion am Talberg), Bahlingen (Kaiserstuhlstadion, mit Klubheim Ponderosa und Weinstand am Spielfeldrand) sowie Watzenborn-Steinberg, wobei die Mittelhessen ihre Partie in Wetzlar absolvierten. Übrigens: Nur in Spielberg siegte der OFC (5:1), in Bahlingen (1:4) und Wetzlar (1:2) gab es Pleiten

Versunkene Vereine

Weit entfernt von der Regionalliga sind die einstigen Kickers-Gegner SC Pfullendorf (Landesliga Baden, Staffel 3), Spvgg. Neckarelz (Verbandsliga Nordbaden) und SVN Zweibrücken, der inzwischen in einer Spielgemeinschaft mit dem FC Oberauerbach in der B-Klasse aktiv ist.

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