Freistoßtraining zahlt sich aus - auch dank Röser

OFC stillt mit 1:0 gegen Trier mehrere Sehnsüchte

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Jubel nach dem Siegtreffer: Die Mitspieler beglückwünschen Torschütze Dren Hodja.

Offenbach - Es war ein Tor im zweiten Anlauf – und ein wichtiges: Kurz vor Ende der Regionalliga-Begegnung zwischen Kickers Offenbach und Eintracht Trier stand Martin Röser an der seitlichen Strafraumlinie und passte einen Freistoß auf Robin Scheu, der aus zehn Metern abzog. Geblockt.

Kurz darauf die gleiche Situation. Diesmal flankte Röser aber in den Fünf-Meter-Raum, wo Dren Hodja per Kopf das 1:0-Siegtor erzielte. „Nachdem die erste Variante nicht funktioniert hatte, habe ich den Ball beim zweiten Mal knallhart vor das Tor getreten“, sagte der Offensivspieler, der damit zum siebten Mal in dieser Saison ein Tor vorbereitet hat. Dass Trainer Oliver Reck Wert auf das Üben von Standards legt, hat sich schon mehrfach ausgezahlt – auch dank Röser, der die direkte ebenso wie die indirekte Variante beherrscht.

Dass dank seiner Vorarbeit gleich mehrere Sehnsüchte der Kickers gestillt wurden, nahm auch der 25-Jährige erfreut zur Kenntnis. Die Flut an Gegentoren eingedämmt, Wiedergutmachung für die vorherigen zwei Pleiten mit 1:9 Toren und das 0:6-Debakel aus dem Hinspiel betrieben – und endlich mal wieder ein Team aus den Top-Sechs der Tabelle besiegt. „Wir haben von all dem ein bisschen was befriedigt“, sagte Röser, gab aber zu, dass der Platzverweis gegen Triers Riedel (71.) den Kickers „in die Karten gespielt“ habe. Gleichwohl sei der OFC zu diesem Zeitpunkt bereits „am Drücker“ gewesen. Die größte Chance zur Führung hatten aber die Trierer – per Strafstoß. „Das hätte den Spielverlauf auf den Kopf gestellt und war ganz klar kein Elfmeter“, befand Röser. „Dass unser Torwart Daniel Endres ihn gehalten hat, war insofern ausgleichende Gerechtigkeit.“

OFC-Zeugnis gegen Eintracht Trier

cd

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