André Hahn

André Hahn: Glück im Unglück

Offenbach - Glück im Unglück für André Hahn und die Offenbacher Kickers: Die Verletzung, die sich der Offensivspieler beim 0:0 gegen den Chemnitzer FC zugezogen hat, ist offenbar nicht so schlimm wie zunächst befürchtet. Von Christian Düncher

OFC torlos gegen Chemnitz

Der OFC hat zwar die besseren Chancen, verpasst aber den Sieg gegen den Chemnitzer FC. Aber immerhin sind die Kickers Offenbach seit elf Spielen ungeschlagen.

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Die zweite Hälfte des Fußball-Drittligaspiels zwischen Kickers Offenbach und dem Chemnitzer FC war gerade erst ein paar Sekunden alt, als es passierte: OFC-Spieler André Hahn lag plötzlich auf dem Boden - und kaum jemand im Stadion hatte genau gesehen, was passiert war. Erst die TV-Bilder gaben Aufschluss.

Nach einem Einwurf hatte sich der Offensivspieler der Kickers bei einem Zweikampf das rechte Knie verdreht. Hahn wurde erst auf und dann neben dem Spielfeld behandelt. Doch es ging nicht mehr. Für die Nummer 15 des OFC kam Lars Bender in die Partie.

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OFC mit erneutem Unentschieden

Hahn wurde mit bandagiertem Knie in die Kabine gebracht und wirkte nach dem Spiel „sehr traurig", wie Trainer Arie van Lent sagte. Teamarzt Dr. Thomas Faust wollte sich kurz nach dem Schlusspfiff noch nicht auf eine Diagnose festlegen, ging jedoch von einer Gelenks- beziehungsweise Bänderverletzung aus und kümmerte sich umgehend um einen Termin für eine Kernspintomographie.

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Am Abend gab es dann Entwarnung. „Der Verdacht auf einen Kreuzbandriss hat sich bei André Hahn glücklicherweise nicht bestätigt", sagte Sportkoordinator Ramon Berndroth. Bei der Verletzung handele es sich um eine Zerrung. Bei optimalem Heilungsverlauf könne Hahn in vier bis sechs Wochen wieder mit von der Partie sein.

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