Kapitel um Geschäftsführer Remo Kutz beendet

Kommentar: Bilanz ist nicht positiv beim OFC

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Nach zehn Monaten ist bei den Offenbacher Kickers das Kapitel Geschäftsführer Remo Kutz beendet. Die Bilanz fällt bei allem (ehrenamtlichen) Engagement nicht positiv aus. Von Jochen Koch

Der im Fußballgeschäft völlig unerfahrene Kutz übernahm zwar im Januar eine verschuldete Profi GmbH, hat es aber bei der Amtsübergabe von David Fischer leichtfertig versäumt, sich einen genauen Überblick zu verschaffen, konnte dann die finanzielle Schieflage nicht mehr stabilisieren und stellte nach vier Monaten Insolvenzantrag. Das Gutachten zur Analyse des Insolvenzantrags fällt alles andere als gut für den Geschäftsführer Kutz aus. Es seien „keine Maßnahmen ergriffen worden, um die Liquididät zu sichern und neue Einnahmen zu generieren“, lautet nur einer der Vorwürfe.

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Auch die Konsequenzen des später zurückgezogenen Insolvenzantrags hatte Kutz offensichtlich falsch eingeschätzt, so dass der OFC in der Saison 2016/17 mit einem Neun-Punkte-Abzug gegen den Abstieg spielen muss. Auf den neuen Geschäftsführer Christopher Fiori wartet kein leichtes Amt. Er muss Freunde und Sponsoren des OFC, die in den letzten Monaten vergrault wurden, wieder zurückgewinnen. Das kann dauern. Vertrauen ist schnell verloren, es wieder aufzubauen, benötigt viel Zeit und Aufwand.

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