Oliver Reck ist neuer Trainer der Kickers

OFC-Kommentar: Chance für beide Seiten

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Jörg Moll

Offenbach - Wenn der erste Eindruck tatsächlich prägend ist, hat Oliver Reck die erste Hürde als neuer Trainer der Offenbacher Kickers locker übersprungen. Von Jörg Moll 

Freundlich, verbindlich und authentisch stellte er sich erst seiner neuen Mannschaft und dann im proppenvollen Presseraum am Bieberer Berg der Öffentlichkeit vor. Reck verzichtete auf markige Sprüche, lobte die Arbeit seines Vorgängers und vermied forsche Zielsetzungen. Der Vertrauensvorschuss ist groß. Geschäftsführer Remo Kutz, gleichzeitig im Präsidium eine der treibenden Kräfte der Neustrukturierung, stattete den 50-Jährigen mit einem Vertrag über zweieinhalb Jahre aus. Kein Trainer der jüngeren Vergangenheit erhielt ein so lange datiertes Arbeitspapier. Das Risiko ist überschaubar, schließlich wird Reck bis Saisonende extern bezahlt.

Die Zusammenarbeit ist eine Chance für beide Seiten. Reck, zuvor in Duisburg und Düsseldorf als (erfolgreicher) Retter in der Not gefragt und danach schnell aussortiert, kann nachweisen, dass er als Entwicklungstrainer über einen längeren Zeitraum Erfolg haben kann. Die Kickers-Verantwortlichen erwarten einen neuen Reiz für die Profis und setzen perspektivisch auf Recks Netzwerk mit guten Verbindungen zum DFB, für den er im Nachwuchsbereich arbeitete. „Auf ein gutes Gelingen“, verabschiedete sich Reck gestern. Dem wird in Offenbach keiner widersprechen.

Oliver Reck beim OFC vorgestellt: Bilder

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