Nach Remis in Kassel

OFC-Kommentar: Die Lehren aus dem 2:2

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Jochen Koch

Offenbach - Letzte Saison sind die Offenbacher Kickers mit einer 0:3-Niederlage in Pirmasens gestartet und sie haben beim KSV Hessen Hassel 0:1 verloren. Also könnte man das 2:2 zum Auftakt beim ambitionierten KSV Hessen Kassel als Punktgewinn verbuchen. Von Jochen Koch

Wenn da nicht die letzten zehn Minuten gewesen wären. Denn da hat der OFC auf dem Spielfeld einen derart ungeordneten Eindruck hinterlassen, wie zuletzt bei den Querelen rund um Profi GmbH und Präsidium. Selbstkritisch prangerte Trainer Rico Schmitt seine unglücklichen Auswechslungen an. Denn am Ende fehlten ausgerechnet der kopfballstarke Maier und der ballsichere Stratege Matthias Schwarz. Aber man muss von einer Spitzenmannschaft auch erwarten können, dass sie sich in der Nachspielzeit beim letzten Eckball selbst so organisiert, dass nicht gleich zwei Kasseler Spieler frei köpfen können.

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Das 2:2 muss jedem Spieler klar gemacht haben, dass weder der Meistertitel noch eine 2:0-Führung dazu prädestiniert, einen Gang zurückzuschalten, oder auch nur einen Schritt weniger zu machen. Dass aller Anfang schwer ist, zeigen auch die beiden Unentschieden der Topfavoriten 1. FC Saarbrücken und SV Elversberg. Diese ausgeglichene Liga verzeiht keinen Fehler. Wer jetzt am schnellsten die nötige Konstanz und Konsequenz in seinem Spiel findet, der wird sich an der Spitze etablieren.

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