Projekt Aufstieg in die 3. Liga

Kommentar zum OFC: Übergang vernünftig gestalten

Bei den Offenbacher Kickers wird das Projekt Aufstieg in die 3. Liga auf allen Ebenen forciert. Die Veränderungen und neuen Impulse gehen jetzt schon vom Freundeskreis der Kickers aus, der sich finanziell in hohem Maße engagieren und dann auch im Präsidium Verantwortung übernehmen will.

Da ist es verständlich, wenn die Geldgeber an entscheidenden Stellen Personen ihres Vertrauens installieren wollen, um Einfluss auf die Verwendung des Geldes zu haben. Dies betrifft nun zunächst die Stelle des Geschäftsführers der Profi GmbH, der Hauptverantwortlicher für eine verlässliche und erfolgreiche Gestaltung des wahrscheinlich massiv erhöhten Etats für die Saison 2019/20 sein wird.

Problematisch könnte es werden, in der Kürze der Zeit einen qualifizierten Nachfolger für Christopher Fiori zu finden. Schon einmal ist eine übereilte Trennung grandios gescheitert, als das Präsidium mit Helmut Spahn Anfang 2016 den überforderten Vizepräsidenten Remo Kutz zum Nachfolger von David Fischer bestimmte und dadurch in eine Saison mit einem Neun-Punkte-Abzug getrieben wurde.

Doch aus diesem Schaden sollte man klug geworden sein. Jetzt gilt es für die amtierenden und wahrscheinlich zukünftig Verantwortlichen in Präsidium und Aufsichtsrat (der den Geschäftsführer auswählt und dann bestimmt), die Übergangszeit vernünftig zu moderieren. Ein Machtvakuum, wie es in den letzten Wochen existierte, darf es nicht länger geben.

VON JOCHEN KOCH

Rubriklistenbild: © op-online.de

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