Angemerkt

Kommentar: Es geht um die Kickers

Sechs Tage lang hatte Thomas Kalt geschwiegen – und sich dann mit einem Paukenschlag zurückgemeldet. Erst der Rücktritt als Geschäftsführer, dann die Ankündigung, als Präsident zu kandidieren. Die Bedenkzeit, die er sich offiziell noch gibt, macht wenig Sinn. Von Jochen Koch

Niemand kennt den Verein und seine Strömungen so gut wie Thomas Kalt. Er wird kandidieren und will seinen Weg fortsetzen. Ob erfolgreich oder nicht.

Auch Dr. Frank Ruhl wird kandidieren. Nach dem Missverständnis mit Volker Eckrich und Horst Zang muss er nun eine neue Mannschaft präsentieren. Keine leichte Aufgabe, aber Dr. Ruhl stellte sich bisher allen Herausforderungen.

Reizvolle Situation

Für die Mitglieder der Kickers ist es eine reizvolle Situation. So wie es aussieht, haben sie erstmals seit vielen Jahren nicht mangels Kandidaten die Qual der Wahl, sondern eine echte Wahl.

Das Kalt-Team steht für Kontinuität – in jeder Hinsicht. Unter Kalt wurde der Konkurs verhindert. Er hatte großen Anteil am neuen Stadion. Aber der OFC steckt unter der Führung von Kalt auch seit Jahren im Mittelmaß fest und ist hoch verschuldet.

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