OFC schließt aber weitere Zugänge aus

Leistungskurve bereitet Sorgen

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Auf der Suche nach Antworten: Arie van Lent.

Offenbach - Die Bilanz gibt Anlass zur Besorgnis: Mit null Punkten aus drei Spielen und 2:7 Toren sind die Offenbacher Kickers die schlechteste Mannschaft in der Rückrunde der 3. Liga. Insgesamt hat der OFC sogar bereits fünf Begegnungen in Folge verloren. Von Christian Düncher

Eine weitere Pleite am Samstag (14 Uhr) im Heimspiel gegen Alemannia Aachen - und das Team hätte einen Negativrekord in der bald 112-jährigen Geschichte der Kickers aufgestellt.

Derlei Statistiken werden von Spielern und Verantwortlichen gerne als Zahlenspiele der Medien abgetan. Im Fall des OFC zeigen sie jedoch zumindest einen klaren Trend auf. Und der ist negativ. Personelle Änderungen sind in solchen Situationen oft die Folge. Nicht bei den Kickers. Jan Washausen und Theodor Vogelsang, die als Ersatz für Markus Husterer (fällt bis Saisonende verletzt aus) sowie André Hahn (zum FC Augsburg) geholt wurden, soll bis zum Ende der Transferperiode morgen um 24 Uhr kein weiterer Zugang folgen. „Da läuft nichts mehr“, sagte Ramon Berndroth, der Sportkoordinator des OFC. Ohnehin hatte der Klub frühzeitig verkündet, die mehr als 300.000 Euro, die durch den Hahn-Transfer nach Augsburg eingenommen wurden, für den Abbau von Verbindlichkeiten zu verwenden.

Matthias Schwarz wäre einfachste Lösung

Die Ligakonkurrenten haben hingegen in den vergangenen Tagen teilweise nachgelegt. Sogar der kommende Gegner, Alemannia Aachen, war auf dem Transfermarkt aktiv – obwohl der Insolvenzverwalter das Sagen hat. Nils Zander kommt auf Leihbasis von der Reserve des FC Schalke 04. Zudem soll der einstige österreichische Nationalspieler Andreas Ibertsberger (vereinslos, zuletzt Hoffenheim) kurz vor der Vertragsunterschrift stehen. Beide könnten Berndroth und OFC-Trainer Arie van Lent unter Umständen heute schon im Einsatz sehen - im Nachholspiel der Alemannia bei Borussia Dortmund II.

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