Kickers Offenbach

Mitgliederversammlung des OFC: Joachim Wagner einstimmig wiedergewählt

Joachim Wagner, Präsident von Kickers Offenbach.
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Joachim Wagner, Präsident von Kickers Offenbach.

In großer Harmonie ging die Mitgliederversammlung des Fußball-Regionalligisten Kickers Offenbach über die Bühne. Der Vorstand um Präsident Joachim Wagner wurde einstimmig für zwei weitere Jahre im Amt bestätigt. Auch dem Deal des Anteilsrückkaufs von der Sparda-Bank und dem Weiterkauf zu gleichen Teilen an die strategischen Partner Kickers-Freunde und Bündnis Kickers wurde mit überwältigender Mehrheit zugestimmt.

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16.54 Uhr: Versammlungsleiter Alois Kovac dankt den Mitgliedern und schließt die Versammlung.

16.52 Uhr: Doch noch ein Wortbeitrag. Ein Mitglied fragt, ob Kinder und Jugendliche auch bei Spielen vergünstigte Angebote erhalten können. „Das ist nur ein Denkanreiz“, sagt er. Er erhält Applaus. „Wir nehmen das auf“, sagt der wiedergewählte Präsident Joachim Wagner.

16.49 Uhr: Der letzte Punkt der Tagesordnung steht an. Punkt Verschiedenes. Barbara Klein kommt nochmal aufs Podium. Sie bedankt sich bei den Mitgliedern, bei den Verantwortlichen, bei Thomas Adler von der Geschäftsstelle. „Er hatte in den letzten Wochen viel Arbeit.“ Klein dankt auch dem Versammlungsleiter Alois Kovac. „Das ist keine Selbstverständlichkeit.“ Sie überreicht dem Anwalt ein kleines Präsent.

16.48 Uhr: Der Antrag steht zur Abstimmung - es gibt keine Gegenstimme, nur eine Enthaltung. Ab sofort also müssen Kinder bis zur Vollendung des sechsten Lebensjahres also keinen Beitrag leisten.

16.45 Uhr: Briel erläuterte, dass das eine Investition in die Zukunft sein könnte. Der Antrag benötigt eine Zwei-Drittel-Mehrheit, um zur Abstimmung zur gelangen. Es gibt aber keine Gegenstimme, nur eine Enthaltung.

16.44 Uhr: Punkt 19. Francis Briel. Frau des Vizepräsidenten Jörg Briel, stellt einen Antrag. Sie fordert eine kostenlose Mitgliedschaft für Kinder bis sechs Jahre. „Es ist eine Facette der Mitgliedergewinnung, für Familien, in denen es bislang nur ein Mitglied gab.“ Es soll aber Anreiz sein, für Fußballbegeisterte, die ihre Kinder anmelden wollen.

16.42 Uhr: Auch die Wahl des Präsidiums mit den Vizepräsidenten Jörg Briel, Peter Roth und Schatzmeister Thomas Zahn werden mit überwältigendem Votum en bloc ohne Gegenstimme wiedergewählt.

16.38 Uhr: Punkt 17. Wahl des Präsidenten. Joachim Wagner wird ohne Gegenstimme und ohne Enthaltung gewählt. „Ich stelle fest, dass Herr Wagner einstimmig gewählt worden ist“, sagt Kovac. Wagner nimmt die Wahl an. Großer Applaus von der Tribüne.
16.37 Uhr: Jetzt geht es im Eiltempo weiter. Die Entlastung des Präsidiums steht an. Es gibt keine Gegenstimme, sechs Enthaltungen. Versammlungsleiter Kovac stellt fest: Das Präsidium ist entlastet.“

16.37 Uhr: Punkt 15. Der Verwaltungsrat wird entlastet. Es gibt lediglich drei Enthaltungen. Der Verwaltungsrat ist also entlastet.

16.36 Uhr: Punkt 13 und 14 werden schnell abgehandelt. Fragen zu den ausgelegten Berichten der Abteilungen gibt es nicht.

16.35 Uhr: Kaminski wirft einen Blick auf ein bedeutendes Projekt, die Schaffung eines eigenen Gebäudes für das LZ. Der Förderantrag beim Land Hessen ist gestellt. „Ich hoffe, Sie sehen, dass es bei uns vorangeht“, wirbt Kaminski. „Wir wollen vorankommen, wir wollen unsere Ziele erreichen.“

16.32 Uhr: Kaminski hebt leuchtende Beispiele für gelungene Ausbildung hervor: Huseinbasic, Tramontana und Giesel haben es in den Profikader des OFC geschafft. Andere, wie Sava Cestic (1. FC Köln) oder Paul Nebel (Mainz) haben in der vergangenen Saison ihr Debüt in der Bundesliga gefeiert, sie wurden einst beim OFC ausgebildet.

16.30 Uhr: Kaminski hebt die Bedeutung in den Verbund der Eliteschulen des Sports hervor, vor allem mit der Carl-von-Weinberg-Schule in Frankfurt und der Hermann-Hesse-Schule in Obertshausen. Dort erhalten die Spieler eineinhalb Stunden zusätzliche Trainingsmöglichkeit.

16.27 Uhr: Und was macht Corona mit dem LZ? Kaminski mag nicht jammern. „Wir nehmen die Situation an und wir kämpfen“, versichert er. Applaus brandet auf.

16.25 Uhr: Zu Beginn der Lizenzierungsphase am 15. März 2020 stand die Lizenz für das LZ des OFC auf der Kippe. Durch viele Maßnahmen sei es gelungen, dies zu verhindern. Das Lizenzierungsergebnis am 1. August 2020, die Aufnahme in die Kategorie zwei, habe eine extreme Steigerung des Renommees zur Folge gehabt. Aber vor allem eine nahezu Verdopplung der Zuwendungen des DFB auf 100 000 Euro. „Das ist eine super Sache“, sagt Kaminski.

16.22 Uhr: Kaminski benennt die Ziele bis 30. Juni 2022: Sicherung der Lizenz für die Zukunft. Entwicklung des LZ durch Qualitätsverbesserung, Infrastruktur zu verbessern. Sportliche Ziele: Klassenerhalt der U19, mit der U17 in die Bundesliga aufzusteigen und die U15 in der Regionalliga, der höchsten Spielklasse, zu halten.

16.20 Uhr: Alfred Kaminski, Leiter des Leistungszentrums, berichtet über seine Arbeit der vergangenen eineinhalb Jahre. Zum 1. Januar 2020 hatten sich die Bestimmungen des DFB hinsichtlich der Lizenzierung eines Leistungszentrums geändert. „Das war nicht ganz so einfach“, sagte er hinsichtlich der Erfüllung der Kriterien.

16.17 Uhr: Auch Peter Roth holt zu Dankesreden aus. Vor allem an seinen Präsident: „Joachim Wagner ist das beste, was unserem Verein passieren kann.“ Zudem versprach er: „Dieses Präsidium wird mindestens so lange dabei bleiben, bis wir dort sind, wo wir hingehören.“ Beide Male brandet tosender Applaus auf.

16.10 Uhr: Roth erläutert die angestoßenen Prozesse im Leistungszentrum. „Schlussendlich haben wir die Lizenz des DFB bekommen“, sagt er. Was ein halbes Jahr später passiert sei, sei eine Sensation. In die Kategorie zwei des DFB-Leistungszentrums-Rankings aufzusteigen, inmitten vieler Zweitligisten, sei aller Ehren wert. „Was dort drüben bei den ‚Jungs vom Berg‘ geleistet wurde, ist sensationell.“

16.08 Uhr: Nun lenkt er seine Worte zum Leistungszentrum. Er blickt zurück auf die Anfänge der Amtszeit 2019. „Der damalige U19-Trainer Steven Kessler hat uns angesprochen und gebeten, Denis Huseinbasic und Marco Boras bei uns zu behalten.“ Beide hätten schon bei anderen Vereinen zugesagt. Bei Huseinbasic sei das bis heute gelungen. Boras blieb noch ein Jahr in der U19, ging dann nach Gießen und nun nach Hoffenheim.

16.06 Uhr: Vizepräsident Peter Roth ergreift das Wort. Er richtet zunächst das Wort an Hermann Nuber, den er als kleiner Junge als Inspiration erlebt hatte: „Du stehst wie kein Zweiter für Kickers Offenbach.“

16.05 Uhr: „Es ist ein unglaublich intensives Engagement, dass das Präsidium einbringt, vielen Dank dafür“, lobt Schneider.

16 Uhr: Schneider lobt das Präsidium, die Kollegen. Und er geht auf die anderen Abteilungen ein. Er lobt die Arbeit der Cheerleader, die Handballer, deren 100-jähriges Bestehen corona-bedingt nicht gefeiert werden konnte. Schneider lobt auch die Frauenfußballabteilung für deren gute Arbeit. Auch die Arbeit von LZ-Leiter Alfred Kaminski lobt Schneider.

15.58 Uhr: Der Verwaltungsratsvorsitzende, Ex-OB Horst Schneider, kommt ans Podium, erstattet Bericht.

15.56 Uhr: Der Antrag wird mit 215 Ja-Stimmen bei acht Gegenstimmen angenommen.

15.54 Uhr: Es wird über den Antrag des Anteilsrückkaufs der Sparda-Bank-Anteile für 250 000 Euro und en Weiterverkauf hälftig an die Kickers-Freunde und das Bündnis Kickers zu rund 850 000 Euro abgestimmt. Wodurch also 590 000 Euro Plus für die GmbH erwirtschaftet wird.

15.52 Uhr: Übrigens: Mittlerweile sind 230 Mitglieder gezählt worden.

15.49 Uhr: Die Fanbeirats-Vertreterin äußert sich zum Anteilsverkauf, stellt diese Fragen: Gibt es ein Rückkauf- oder Vorkaufrecht? Gibt es eine Alternative zum Anteilsverkauf? Wagner antwortet süffisant: „Ich habe die Frage fast schon vermisst.“ Der Vorgang sei schon schwebend protokolliert, somit könne der Vorgang schnell umgesetzt werden, so die Mitglieder zustimmen. Die Gelder seien schon geflossen. „Sollte dem Vorhaben nicht zugestimmt werden, würde uns das vor große Probleme stellen“, betont er.

15.45 Uhr: Jörg Briel antwortet auf die leicht zurückgegangene Zahl an Mitgliedern (2802). Das Minus sei auch auf Bereinigungen der Daten zurückzuführen. Briel äußerte Ideen, wie man weitere Mitglieder gewinnen könnte. Eine gezielte Kampagne schloss er aber aus.

15.44 Uhr: Die nächste Frage: Wie sind die anderen Abteilungen des OFC durch eine Saison ohne Zuschauer gekommen? Vizepräsident Jörg Briel antwortet: „Wir sind ganz gut durchgekommen.“

15.43 Uhr: Nächste Frage der Sprecherin: „Wie lange können wir den Aufwand noch betreiben?“ Wagner sagt: „Wir haben keine Deadline, aber wir sollten natürlich schauen, dass wir nicht noch zehn Jahre in der Regionalliga spielen.“

15.42 Uhr: Präsident Joachim Wagner antwortet. „Es gab keinen einzigen Moment, an dem wir über eine Insolvenz nachdachten mussten.“ Der OFC habe mittlerweile eine andere Stabilität. „Wir können doch relativ ruhig schlafen.“

15.40 Uhr: Die Fanbeirat-Vertreterin formuliert ihre Fragen, die erste: Wie wird es weitergehen, wenn die neue Saison wieder ohne Fans stattfinden muss? Drohte sogar eine Insolvenz?

15.38 Uhr: Punkt zehn der Tagesordnung steht an. Die Aussprache. Eine Vertreterin des Fanbeirats dankt dem Vorstand für gute Zusammenarbeit.

15.35 Uhr: Zahn erläutert auch kurz den geplanten Anteilsrück-bzw. Weiterverkauf. Zentrale Aussage: Der OFC werde auch weiterhin 61,3 Prozent Anteile halten. Letztlich werde der Klub nur 3,5 Prozent mehr Anteile verkauft haben als 2019.

15.34 Uhr: Zahn erläutert nun die Etatplanung für die Saison 2021/22: Er rechnet mit Ausgaben von rund einer Million und Einnahmen von knapp 900 000 Euro. „Aktuell beträgt die Unterdeckung etwa 110 000 Euro“, sagt Zahn: „Wir haben das als Worst-Case-Szenario ermittelt, bis zu dieser Summe ist das Präsidium bereit, die Unterdeckung auszugleichen.“ Applaus für diese Aussage.

15.32 Uhr: Zwischendurch wird im Eilverfahren der von Thomas Zahn vorgeschlagene Heiko Witte als Kassenprüfer vorgeschlagen und einstimmig gewählt.

15.20 Uhr: Schatzmeister Thomas Zahn ergreift das Wort. Er schildert die Ein- und Ausgabesituation des Vereins. Letztlich steht für die Saison 2019/20 - die Saison 2020/21 ist erst vor drei Tagen zu Ende gegangen und somit noch nicht bilanziert - ein kleines Plus von 5575 Euro. „So soll das sein, der Verein soll schließlich nicht so viel Plus erwirtschaften“, betont er. Zahn dankte explizit für insgesamt 188 000 Euro Spenden, darunter 30000 Euro von Ex-Präsident Dr. Frank Ruhl, 58 000 Euro von einem nicht namentlich genannten Spender, aber auch 23 000 Euro von der Sparkasse Offenbach.

15.19 Uhr: Mohr dankt zum Abschluss den Fans. „Wir haben eine geile Disziplin gezeigt bei den Spielen, in denen Zuschauer da sein durften.“

15.16 Uhr: Mohr dankt Sponsoren, Institutionen, der Stadt, dem Land, den strategischen Partnern und den Gremien für die Unterstützung. „Wir sind nicht gesund, aber nicht krank durch diese Pandemie gekommen“, betont er.

15.14 Uhr: Mohr erläutert, welche Födermaßnahmen beantragt wurden. Unter anderem ein zinsfreies Corona-Hilfsdarlehen des Landes, Zuschüsse des Landes, die Corona-Überbrückungshilfen.

15.12 Uhr: Mohr geht auf die Aktion Ehrensache ein: 85 Prozent der Erstattungsansprüche (von Dauerkartenbesitzern, Sponsoren, etc.) seien nicht angefordert worden, 14 Prozent hätten sich nicht gemeldet. Nur ein Prozent habe explizit die Erstattung angefordert. Mohr dankte allen für dieses außerordentliche Bekenntnis in herausfordernden Zeiten.

15.09 Uhr: Wagner lobt auch die Arbeit des Kickers-TV. Zudem sei es gelungen, mit der Berufsgenossenschaft eine Ratenzahlung für die Beiträge, die seit 2018 bis 2022 um 26 Prozent gestiegen sein werden, zu vereinbaren.

15.05 Uhr: Mohr erläutert, welche Maßnahmen der OFC ergriffen habe, um durch die Pandemie zu kommen. Er nennt als zentralen Punkt die Anteilsverkäufe an die strategischen Partner, aber auch den Verkauf der Geisterspieltickets. Dazu sei das Instrument der Kurzarbeit gekommen (fünf Monate lang). Für die Übereinkunft mit der Stadt bezüglich des Erlasses der sechs Monate Stadionmiete (mit Einfühung eines sogenannten Besserungsscheines) dankt er stellvertretend Offenbachs OB Dr. Felix Schwenke.

15.02 Uhr: Der kaufmännische Leiter der Profi GmbH, Andreas Mohr, ergreift das Wort auf dem Podium. Er skizziert vor allem die Folgen der Corona-Pandemie. Alleine dass in der vergangenen Saison null Tagestickets verkauft werden durften, habe ein Minus von einer Million Euro verursacht. Auch der Dauerkartenverkauf, das Merchandising sei geringer ausgefallen. Auch eine gewisse Zurückhaltung der Sponsoren sei spürbar gewesen. „Aber das ist kein Wunder vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie.“

14.59 Uhr: Sobotzik erklärt den vorgenommenen Umbruch und ist überzeugt, nun eine gute Basis gelegt zu haben. „Wir haben seit Januar in 27 Spielen 61 Punkte geholt, mit einem Schnitt von 2,25 Punkten pro Spiel hätten wir vor Freiburg und Elversberg gelegen.“ Das stimme ihn zuversichtlich, das Ziel, den Aufstieg in die 3. Liga, erreichen zu können. Dafür werde er weiter hart arbeiten und versuchen, die Mannschaft im Rahmen der Möglichkeiten weiter zu verstärken.

14.55 Uhr: Punkt sechs der Tagesordnung steht an. Thomas Sobotzik spricht zu den Fans - via Videobotschaft. Der Geschäftsführer weilt derzeit im Urlaub. „Wir haben wirtschaftlich und sportlich eine gute Basis gelegt, um positiv in die Zukunft blicken zu können“, sagt er.

14.53 Uhr: Wagner spricht auch die schwierigen Momente seiner Amtszeit an. Etwa zu Beginn die drohende Abstiegsgefahr, dann die Folgen der Corona-Pandemie. Aber auch exemplarisch die Gespräche mit Angelo Barletta über die Trennung im Dezember. „Er ist eine absolute Kickers-Nase, mir hat das sehr weh getan, ihm das sagen zu müssen. Aber es geht einzig und allein um den Verein.“

14.49 Uhr: Wagner geht auf den berühmten Drei-Jahres-Plan ein: „Wir haben das als Ziel formuliert. Aber es war kein Ultimatum. Wenn wir den Aufstieg nächste Saison nicht schaffen, geht es weiter“, betont er. Applaus brandet auf.

14.45 Uhr: Wagner betont. „Alles, was wir tun, ist für den Verein“, sagt er stellvertretend für das Präsidium: „Wir ziehen alle an einem Strang.“

14.42 Uhr: Wagner nennt weitere Beispiele, die das zurückgewonnene Vertrauen bestätigen. „Wir haben es geschafft, dass Sponsoren wieder für mehrere Jahre Verträge abschließen.“ Das sei eine Riesenauszeichnung für den Verein und das Präsidium.

14.38 Uhr: Wagner erläutert sein persönliches Fazit nach zwei Jahren Amtszeit. „Wir haben klar unsere Ziele formuliert und jeder weiß im Verein, wohin wir wollen.“ Wagner betont, dass das OFC-Präsidium Vertrauen zurückgewonnen habe. Auch in der Zusammenarbeit mit der Offenbacher Politik.

14.35 Uhr: Wagner hebt auch die Leistungen der Vereinsabteilungen hervor, vor allem des Leistungszentrums. Das hatte der DFB in Kategorie 2 hochgestuft. „Das ist eine unfassbare Leistung, vergleichbar mit dem Aufstieg in die 3. Liga“, sagte er und lobt damit die Arbeit des LZ-Leiters Alfred Kaminski. Auch die neue Boxabteilung erwähnt er, in der Junioren-Weltmeister Luca Cinqueoncie das Aushängeschild ist.

14.33 Uhr: Wagner zitiert einen Slogan eines Fans, den er der Mannschaft beim letzten Heimspiel gegen Mainz 05 II (1:0) gesagt hatte: „Lass uns die kommende Saison zu unserer Saison machen.“ Daran, so Wagner, müsse der OFC weiter demütig und kontinuierlich arbeiten.

14.30 Uhr: Wagners Fazit auf sportlicher Ebene fällt positiv aus. „Wir hatten einen sehr großen Wandel vollziehen müssen, das war ein Riesenschritt.“ Vor Weihnachten hatte sich der Klub entschieden, einen neuen Trainer und Co-Trainer zu installieren. „Wir haben schmerzliche Niederlagen, etwa in Steinbach, Elversberg oder Alzenau, erlitten. Aber: Die Mannschaft hat nach jeder Niederlage eine Reaktion gezeigt. Das war ein wichtiger Lernprozess.“ Wagner bedauerte zudem, dass der 12. Mann gefehlt habe, die Zuschauer, der leidenschaftliche Anhang der Kickers. „Es ist hypothetisch zu sagen, wie viel das ausgemacht hätte. Aber ich bin mir sicher: Es hätte etwas ausgemacht.“

14.27 Uhr: Wagner erklärt den Anteilsrückkauf der Sparda-Bank. Die 10,7 Prozent sollen auf die zwei strategischen Partner Kickers-Freunde und Bündnis Kickers aufgeteilt werden. Wagner berichtet, dass diese beiden Partner schon für die nächste Saison die Zusage gegeben haben, die Kickers maßgeblich zu unterstützen. Wagner dankte der Sparda-Bank, „für sehr respektvolle und saubere Gespräche“ sowie auch für die weitere Sponsorentätigkeit der Bank.

14.24 Uhr: Wagner zählt Maßnahmen auf, „um gegenzusteuern“: So sei Kickers-TV wieder in den Verein integriert worden, dazu wurde eine LED-Bande gekauft. Dadurch konnten Sponsoren eine Plattform während der Livestreams der Regionalligaspiele angeboten werden. Auch die Aktion Ehrensache sowie die Integration der beiden strategischen Partner Kickers-Freunde und Bündnis Kickers hätten maßgeblich dazu beigetragen, „dass wir durch diese größte Krise der Nachkriegszeit durchgegangen sind“. Wagner: „Ich möchte mich bei jedem einzelnen dafür bedanken.“ Beifall brandet auf.

14.21 Uhr: Der Präsident ergreift das Wort und beginnt seinen Bericht. „Wir wollen nicht klagen, wir haben uns darauf fokussiert, Probleme zu lösen“, sagt er angesichts der corona-bedingten größten Krise der Nachkriegszeit herauszukommen.

14.20 Uhr: Versammlungsleiter Alois Kovac, Rechtsanwalt aus Offenbach, startet sein Amt mit einer Begrüßung. Er berichtet, dass 221 Mitglieder zur Versammlung gekommen sind.

14.18 Uhr: Wagner schließt seine Begrüßungsworte mit einem Lob an Joachim Wagner und seine Mitstreiter. „Sie üben ein echtes Ehrenamt aus, nicht ein solches, wie es beim DFB verstanden wird.“ Dort hätten die Aufwandsentschädigungen die Größenordnung des Verdienstes der Bundeskanzlerin. In Offenbach müsse der Präsident dafür sorgen, dass Rechnungen bezahlt werden können.

14.17 Uhr: Schwenke berichtet, dass die zweite Offenbacher Legende neben Nuber, Erwin Kostedde, einer Einladung nach Offenbach zugestimmt habe.

14.14 Uhr: „Wir haben in dieser herausfordernden Zeit immer sehr fair zusammengearbeitet“, lobt Schwenke. „Ob wir uns auf die genaue Zahl an Zuschauern sofort einigen können, kann ich noch nicht versprechen“, sagt er mit Blick auf die Vorgaben des Gesundheitsamtes. Schwenke lobt das Engagement und die Arbeit des Präsidiums, dass bei der ersten Wahl nicht ansatzweise erahnen konnte, was in dieser Pandemie alles auf die Verantwortlichen zukommen könnte.

14.12 Uhr: Der Oberbürgermeister spricht. „Ich freue mich vor allem, dass die Hauptversammlung in Offenbach stattfindet, und vor allem in echt, also nicht in der hundersten Videokonferenz stattfinden kann“.

14.10 Uhr: Der Kickers-Präsident ehrt nun den Überraschungsgast des heutigen Tages: Hermann Nuber, für 75 Jahre Mitgliedschaft. „Eine herausragende Persönlichkeit“, lobt Wagner den Ehrenspielführer der Kickers. Tosender Applaus, die Mitglieder erheben sich. Hermann Nuber winkt ergriffen.

14.08 Uhr: OFC-Präsident Joachim Wagner ehrt die Mitglieder mit besonderen Jubiläen. Pandemie-bedingt können die zu Ehrenden heute nicht persönlich geehrt werden, sie erhalten ihre Auszeichnungen per Post. Wagner berichtet, dass nach dem Tod von Rudi Kranz Klaus Wassem, der für 60 Jahre Mitgliedschaft geehrt wird, in den Ehrenrat der Kickers aufgenommen worden ist. Wassem ist seit Jahrzehnten als ehrenamtlicher Mitarbeiter tätig. Großer Applaus brandet auf.

14.06 Uhr: Der Versammlungsleiter wird gewählt. Alois Kovac übernimmt auch in diesem Jahr das Amt - und wird mit großer Mehrheit gewählt.

14.01 Uhr: Stellvertretend für alle Verstorbenen nennt Klein zwei Verstorbene: Seppl Weilbächer, Bundesliga-Aufstiegsheld 1968 und Pokalsieger 1970. „Er war ein Kickers-Mann mit Leib und Seele.“ Außerdem hebt sie Rudi Kranz hervor, den langjährigen ehrenamtlichen Mitarbeiter, der vor allem ein exzellenter Fachmann des Stadions war. Seine Stadionführungen waren einst legendär.

14.01 Uhr: Barbara Klein, Mitglied des Ältestenrats, gedenkt nun der Verstorbenen.

14.01 Uhr: Präsident Joachim Wagner ergreift das Wort und begrüßt die Anwesenden.

14 Uhr: OFC-Präsident Joachim Wagner, der sich heute mit seiner Vorstandsmannschaft geschlossen zur Wiederwahl stellt, ist übrigens in passendem Outfit gekommen: In einem roten Anzug mit weißem Hemd und OFC-Krawatte. So trendy wagte sich keiner seiner Präsidiumskollegen auf die Bühne.
14 Uhr: Auf der Tribüne sitzen unter anderem auch Offenbachs OB Dr. Felix Schwenke. Vor allem aber, und das ist eine große Überraschung: Ehrenspielführer Hermann Nuber.

14 Uhr: Noch immer trudeln Mitglieder auf der Tribüne ein. Sie mussten sich vor dem Stadion mit einem der drei großen „G‘s“ ausweisen: Geimpft, getestet oder genesen.

13.58 Uhr: Willkommen zur Ordentlichen Mitgliederversammlung der Offenbacher Kickers an außergewöhnlichem Platz: Auf der Haupttribüne im Stadion sitzen die Mitglieder, werden gleich den Ausführungen des Präsidiums, das auf einer Bühnenkonstruktion vor der Tribüne Platz nimmt.

Offenbach - Es ist wieder soweit: Kickers Offenbach lädt seine Mitglieder zur Mitgliederversammlung ein. Es handelt sich dabei um eine reine Präsenzveranstaltung. Stattfinden wir die Versammlung am Samstag, den 3. Juli, um 14 Uhr, im Stadion am Bieberer Berg.

OFC: Mitgliederversammlung im Stadion

Der OFC hat allen seinen stimmberechtigten Mitgliedern Einladungen und die Tagesordnung für das Event zugesandt - per Mail und per Post. Durch die in den letzten Wochen in Offenbach gesunkene Corona-Inzidenz, hat sich Kickers Offenbach dazu entschieden, eine reine Präsenzveranstaltung vor Ort durchzuführen. Der OFC verzichtet daher auf den ursprünglich geplanten, zusätzlichen virtuellen Part.

Eine entsprechende, ergänzende Information zur Teilnahme an der Mitgliederversammlung nebst Detailinformationen hat der OFC an seine Mitglieder via E-Mails verschickt sowie postalisch auf den Weg gebracht. Mitglieder, die an der Mitgliederversammlung des OFC teilnehmen möchten, müssen sich vorab dafür anmelden.

OFC: Hygienekonzept ist einzuhalten

Das Hygienekonzept des OFC und die AHA-Regeln sind auf der Mitgliederversammlung einzuhalten. Dazu gehören beispielsweise die Maskenpflicht auf dem Stadiongelände sowie das Mitbringen eines Gesundheitsnachweises. Auf den zugewiesenen Sitzplätzen hingegen können die Mitglieder ihre Maske abnehmen.

Auf der Mitgliederversammlung von Kickers Offenbach stellt sich Präsident Joachim Wagner sich bei der Hauptversammlung mit seinem Vorstandsteam geschlossen zur Wiederwahl. „Übernommen haben wir ein sehr brüchiges Gebilde. Mittlerweile haben wir einen kaufmännisch, wirtschaftlich strukturierten Verein bzw. eine Profi GmbH, die es geschafft hat, durch die größte Krise der Nachkriegszeit zu kommen, ohne dass wir Schlagzeilen produziert haben oder irgendwelchen Gläubigern oder Zahlungsverpflichtungen nicht nachgekommen wären“, sagte er im Interview mit der Offenbach-Post auf die Frage, wo der OFC 2019 stand, als Wagner den Verein übernommen hat und wo der Klub heute steht.

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