Klein wartet Gespräch mit Ruhl ab

Offenbach (jm) - Volker Eckrich war nach dem 1:3 gegen den VfB Stuttgart II schockiert. „Das war in allen Belangen zu wenig“, sagte der Vizepräsident der Kickers, der nach den Rücktritten von Dieter Müller und Peter Dinkel mit Schatzmeister Horst Zang das Führungsduo im Verein bildet.

Dass die Mannschaft durch den Machtkampf hinter den Kulissen verunsichert sein könnte, glaubt Eckrich nicht: „Das sind alles Profis.“ Ähnlich schockiert über den Spielausgang war Barbara Klein, die ihre Bereitschaft bestätigte, in einem Team mit Dr. Frank Ruhl als Vizepräsidentin kandidieren zu wollen. Allerdings will sie „ein persönliches Gespräch“ nach Ruhls Urlaub abwarten. Klein fürchtet, „zwischen die Mühlsteine zu geraten“.

Spekuliert wird auch über die Besetzung des zweiten Geschäftsführer-Postens. Ein Kandidat soll der frühere Offenbacher Torwart Jürgen Rollmann, mit Werder Bremen 1998 Europapokalsieger, sein. Rollmann betreute zuletzt als Mediendirektor den Ironman Frankfurt. „Es gab keine Gespräche“, sagte der 45-Jährige. Die Fans reagierten auf den Machtkampf gar nicht. Es gab weder Transparente noch Sprechchöre. Nur Enttäuschung über das 1:3.

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