Neuer Angreifer hat für den OFC Priorität

Fiori äußert sich zu Kritik an Trainingslager-Wunsch

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Christopher Fiori.

Offenbach - Dass die Offenbacher Kickers Sponsoren suchen, um unter anderem ein Wintertrainingslager und einen weiteren Spieler finanzieren zu können, hat bei den Fans für Diskussionen gesorgt. Von Christian Düncher 

Muss ein Fußball-Viertligist, der erst kürzlich die Eröffnung eines Insolvenzverfahrens abgewendet hat, in den Süden reisen, um sich dort auf die Restsaison vorzubereiten? Viele Anhänger halten das für Luxus. Man könne auch in der heimischen Kälte auf Kunstrasen trainieren. Christopher Fiori kann diese Auffassung zum Teil nachvollziehen, sagt jedoch: „Das wäre zu einfach gedacht. Es geht bei einem Trainingslager ja auch um andere Aspekte wie zum Beispiel Teambuilding. Man hat die Spieler mal über längere Zeit 24 Stunden am Tag zusammen. Ich halte das grundsätzlich für eine gute Maßnahme. Aber sie ist im Etat nicht budgetiert.“

Daher hat man zuletzt Gespräche mit Sponsoren geführt. Dabei ging es auch darum, auszuloten, ob diese bereit wären, bei der Verpflichtung eines weiteren Angreifers zu helfen. Ein solcher hat nämlich laut Fiori Priorität. „Wir suchen einen Stürmer, der schon gezeigt hat, dass er in dieser Klasse Tore schießen kann, und der uns auch kommende Saison hilft“, sagte der Geschäftsführer. Sportdirektor Sead Mehic habe „ein, zwei Kandidaten“ im Blick.

Nur falls danach noch Geld übrig sei, denke man über ein Trainingslager (Anfang Februar) nach. Eine Entscheidung soll bis nächste Woche fallen. Kurzfristig komme Zypern in Frage. Man sucht aber einen langfristigen Partner und hat bereits Kontakte nach Malta. Apropos Partner: Der OFC will in den kommenden Tagen zwei neue Sponsoren präsentieren, das Logo des einen soll bereits am Sonntag beim Hallenturnier in Gummersbach die zuletzt verwaisten Trikotärmel zieren.

Bilder aus dem OFC-Trainingslager

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