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OFC: Ein bis drei Neuzugänge im Winter – und eine positive Nachricht für Ristic

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Von: Christian Düncher

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Malte Karbstein (hier im Spiel gegen Hessen Kassel) wird nach seiner Operation wegen einer Sehnenentzündung in dieser Saison wohl nicht mehr zum Einsatz kommen können für den OFC. Seine Rückkehr auf den Trainingsplatz wird erst für Mai 2022 erwartet.
Malte Karbstein (hier im Spiel gegen Hessen Kassel) wird nach seiner Operation wegen einer Sehnenentzündung in dieser Saison wohl nicht mehr zum Einsatz kommen können für den OFC. Seine Rückkehr auf den Trainingsplatz wird erst für Mai 2022 erwartet. © hübner

Thomas Sobotzik, Geschäftsführer des Fußball-Regionalligisten Kickers Offenbach, hat sich zu Winterzugängen geäußert. Trainer Sreto Ristic erhält eine erfreuliche Nachricht.

Offenbach – Beide haben bei den Offenbacher Kickers das Sportliche im Blick, jedoch aus unterschiedlichen Winkeln. Während Trainer Sreto Ristic vor allem das Geschehen auf dem (Trainings-)Platz und höchstens der kommende Gegner interessiert, macht sich Thomas Sobotzik permanent übers große Ganze Gedanken - wie etwa die Kaderplanung. 24 Spieler gehören offiziell zum Aufgebot, drei davon fehlen langfristig. Zudem laufen einige Arbeitspapiere am Saisonende aus. Viel Arbeit also für den Geschäftsführer, oder?

Über Vertragsverlängerungen sei noch nicht großartig gesprochen worden, sagt der 47-Jährige: „Der Fokus liegt erst mal total auf den Spielen.“ Außerdem sei die Pause nach der Saison diesmal länger als im Vorjahr. Und ohnehin: „Es sind einige, jedoch nicht so viele Verträge, die enden.“ Wobei das in Einzelfällen auch vom weiteren Saisonverlauf abhängt. So besitzen einige Akteure eine Klausel, die im Aufstiegsfall greift. Ihr Arbeitspapier würde sich dann verlängern.

Kickers Offenbach: Ersatz für Verletzte in der Winterpause

Zu tun hat Sobotzik aber auch so genug. Nachdem feststand, dass in Malte Karbstein (Sehnenentzündung), Moody Chana (Riss der Achillessehne) sowie Elia Soriano (Kreuzbandriss) drei Spieler lange ausfallen werden, hatte er angekündigt, in der Winterpause Ersatz zu verpflichten. Ob ein Neuer kommen wird oder sogar drei, steht noch nicht fest. „Fakt ist aber, dass wir nicht mit 19 Feldspielern in die zweite Saisonhälfte gehen werden. Das wäre fahrlässig“, so Sobotzik.

Bei Chana und Soriano war angesichts der Verletzungen klar, dass die Saison beim OFC für sie zu Ende ist. Das gilt nach seiner Operation offenbar auch für Karbstein. „Wir werden ihn vielleicht im Mai wieder auf dem Trainingsplatz sehen. Es ist jedoch fraglich, ob er uns nach der langen Pause dann tatsächlich noch im Endspurt der Saison wird helfen können“, sagt Sobotzik.

Da Karbstein ebenso wie Chana in der Innenverteidigung zu Hause ist, sollten eigentlich zwei Akteure für diese Position kommen. In Osarenren Okungbowa und Jayson Breitenbach fand man jedoch intern zwei Alternativen. „Da macht man sich natürlich Gedanken“, gibt Sobotzik zu. „Sollte Jayson seine Leistungen im Abwehrzentrum bestätigen, würde uns im Kader jemand für außen fehlen.“ Dort ist Breitenbach nämlich etatmäßig zu Hause, kann auf beiden Seiten spielen.

OFC: Sobotzik will Abhänge nicht ausschließen – „ noch niemand an mich herangetreten“

Sobotzik will die zwei 2021 noch anstehenden Begegnungen nutzen, um sich ein Bild zu machen. „Eventuell holen wir auch jemanden, der flexibel ist uns sowohl außen als auch innen verteidigen kann. Wir werden auf keinen Fall nur den Kader auffüllen, sondern versuchen, die bestmögliche Qualität zu holen. Das ist allerdings schwierig - vor allem im Winter“, sagte der Geschäftsführer.

Auch Abgänge wollte er nicht ausschließen: „Es ist bislang noch niemand an mich herangetreten. Vor dem Start der Vorbereitung auf die Restsaison wird der Trainer aber mit allen Spielern sprechen und ihnen eine Art Zeugnis ausstellen, damit jeder weiß, wie seine Perspektiven sind. Ob es dann Bewegung geben wird, bleibt abzuwarten.“

Apropos Zeugnis: Wie Sobotzik auf Anfrage mitteilte, hat Trainer Sreto Ristic den Lehrgang zur Erlangung der Fußballlehrer-Lizenz, den er in Serbien absolviert hat, bestanden. Mündlich habe man ihm das bereits bestätigt. In der kommenden Woche soll er sein Diplom erhalten. Ristic dürfte den OFC dann auch in der 3. Liga trainieren, sofern der Aufstieg gelingt. (Von Christian Düncher)

Im Januar nach Belek

Für die Zeit vom 16. bis 23. Januar plant der OFC ein Trainingslager im türkischen Belek. In dieser Zeit sollen „zwei interessante Testspiele“ stattfinden, wie der Verein mitteilte. Für seine Fans bietet der OFC die Möglichkeit zur Mitreise in das Fünf-Sterne-Spice-Hotel - die Mannschaftsherberge - für 649 Euro. Anmeldungen sind möglich über die Internetseite www.ofc.de

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