Kickers Offenbach

OFC erhält 6500 Euro Nachschlag für Hirst

Weil der Ex-Offenbacher Jake Hirst (links, gegen OFC-Außenverteidiger Ronny Marcos) für den FC Gießen vergangene Saison mehr als elf Spiele absolvierte, müssen die Mittelhessen Nachschlag zahlen.
+
Weil der Ex-Offenbacher Jake Hirst (links, gegen OFC-Außenverteidiger Ronny Marcos) für den FC Gießen vergangene Saison mehr als elf Spiele absolvierte, müssen die Mittelhessen Nachschlag zahlen.

Am Samstag gastiert Kickers Offenbach in der Fußball-Regionalliga beim FC Gießen. Vergangene Woche trafen sich beide bereits vor Gericht. Die Verhandlung endete mit einem Erfolg für den OFC.

Offenbach – Neben dem 1:0-Heimsieg gegen den SSV Ulm 1846 hat der Fußball-Regionalligist Kickers Offenbach einen weiteren Erfolg verbucht, wenn auch nicht im erhofften Umfang. Der OFC einigte sich mit dem Ligarivalen FC Gießen „ohne Anerkennung einer Rechtspflicht“ darauf, dass die Mittelhessen den Offenbachern 6 500 Euro zahlen, 3 500 Euro weniger als zunächst gefordert.

Hintergrund ist der Transfer von Stürmer Jake Hirst (inzwischen FSV Frankfurt), der im August 2019 von den Kickers nach Gießen gewechselt war. Damals war in der Vereinbarung festgelegt worden, dass Gießen 10 000 Euro an den OFC zahlen muss, sofern Hirst mindestens zwölf Spiele absolviert. Mit Blick auf die Einsätze wurde allerdings handschriftlich von irgendwem der Zusatz „von Anfang an“ ergänzt. Hirst absolvierte letztlich 17 Partien und stand elfmal in der Startelf. Die Sache ging vor Gericht. Dort fehlte jedoch im damaligen Sportlicher Leiter des FC Gießen ein wichtiger Zeuge. Franz Gerber weilt in Österreich und darf wegen der Corona-Situation derzeit nicht nach Deutschland einreisen. Um eine längere juristische Auseinandersetzung zu vermeiden, so Kickers-Geschäftsführer Thomas Sobotzik, habe man sich auf einen Vergleich geeinigt. (Von Christian Düncher)

DAS KÖNNTE SIE AUCH INTERESSIEREN

Kommentare