Endspurt der OFC-Vorbereitung

Erst ins Museum, dann zum Testspiel

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Blau gegen Gelb bei den Rot-Weißen: OFC-Winterzugang Markus Müller (Mitte) im Duell mit Kevin Wittke (links).

Offenbach - Die Offenbacher Kickers haben gestern nach einwöchiger Erholungspause die Vorbereitung auf den Rest der Saison der Fußball-Regionalliga Südwest fortgesetzt. Trainer Rico Schmitt durfte sich dabei über das Comeback eines lange verletzten Spielers freuen. Von Christian Düncher 

Eine Stammkraft fehlte dagegen, soll jedoch schon bald wieder zur Mannschaft stoßen. Die Leidenszeit von Yannic Horn ist endlich vorbei. Nachdem sich der Torhüter der Offenbacher Kickers Ende Juni 2013 einen Kreuzbandriss zugezogen hatte, nahm er gestern erstmals wieder am Training teil. Alle Übungen machte er freilich noch nicht mit. Die Freude darüber, dabei zu sein, war ihm jedoch anzusehen. „Seit der Operation sind sechs Monate vergangen. Das ist eine lange Zeit“, betonte Kickers-Trainer Rico Schmitt. „Yannic hat sehr fleißig in der Reha gearbeitet. Jetzt führen wir ihn wieder an die Mannschaft heran – mit dosiertem Training.“

Während Horn (19), der bislang nur Punktspiele für die Reserve in der Hessenliga bestritten hat und sich diese Saison mit Feim Statovci einen Zweikampf um den Platz hinter Stammtorwart Daniel Endres liefern sollte, also dabei war beim Auftakt der letzten Phase der Vorbereitung, fehlten drei andere Akteure. Neben Rico Schmider (Reha), Sascha Korb (Innenbandzerrung) war darunter in Klaus Gjasula auch ein Stammspieler. Schmitt gab jedoch Entwarnung: „Er hat einen grippalen Infekt. Das war eine reine Vorsichtsmaßnahme.“

Rund drei Wochen bleiben den Kickers noch bis zum ersten Punktspiel 2014 zu Hause gegen 1899 Hoffenheim II (22. Februar). Standen in der ersten Phase der Vorbereitung noch Leistungsdiagnostik und Ausdauertraining im Vordergrund, gehe es nun darum, an der Dynamik und Explosivität zu arbeiten, sagte Schmitt. „Es gilt, die Mannschaft in den Zustand zu bringen, den sie benötigt, um für die Rückrunde gewappnet zu sein.“ Dazu zählen auch noch weitere Testspiele. Das erste von sechs bestreitet der OFC am Samstag (14 Uhr) bei Viktoria Aschaffenburg (Regionalliga Bayern). Zuvor haben Trainer und Spieler noch um 10 Uhr einen Auftritt bei der Wiedereröffnung des OFC-Fanmuseums (Aschaffenburger Straße 65).

Für Schmitt ist die Teilnahme an solchen Veranstaltungen eine Selbstverständlichkeit. So war die Mannschaft am Samstag auch komplett beim ersten OFC-Faschingsball in Rumpenheim erschienen. „Das war aus der Tiefe des Vereins initiiert worden. Wir haben das gerne unterstützt, indem wir uns an der Basis gezeigt haben“, erklärte der Trainer.

OFC: Das Hinrunden-Zeugnis 2013

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Der Geschäftsführer der Profi GmbH des OFC, David Fischer, hat sich derweil zur Personalie Alfred Kaminski geäußert. Die Verpflichtung des neuen Sportdirektors des Vereins hatte für Irritationen gesorgt. Unter anderem fand dessen Präsentation ohne Vertreter der GmbH statt. Inzwischen nähern sich beide Seiten an. Fischer bestätigte einen „Strategietermin“ mit dem Präsidiums des Vereins und betonte, dass sich der OFC als Ganzes weiterentwickeln wolle. Es gehe darum, ein Markenbild zu entwickeln. „Wir befinden und im Rhein-Main-Gebiet in einem großen Wettbewerb“, so Fischer. Daher sei es erforderlich, Alleinstellungsmerkmale herauszuarbeiten. „Ein solches kann zum Beispiel sein, dass wir uns als Ausbildungsverein definieren, so wie es Alfred Kaminski gesagt hat“, erklärte der Geschäftsführer.

Bei der zweiten Einheit am Nachmittag fehlten Dennis Schulte (Fußschmerzen) und Stefano Maier (Oberschenkelprobleme). Baris Yakut brach ab. Das Trio soll heute genauer untersucht werden.

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