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OFC: FSV Frankfurt als Sparringspartner

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Von: Christian Düncher

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Schnelles Wiedersehen: Zwei Wochen nach dem Pokalhalbfinale trifft Osa Okungbowa (Mitte) mit dem OFC erneut auf den FSV Frankfurt.
Schnelles Wiedersehen: Zwei Wochen nach dem Pokalhalbfinale trifft Osa Okungbowa (Mitte) mit dem OFC erneut auf den FSV Frankfurt. © hübner

Das letzte Punktspiel gegen den FSV Frankfurt dient Fußball-Regionalligist Kickers Offenbach schon als Vorbereitung aufs Hessenpokalfinale gegen den TSV Steinbach Haiger. Man werde im „kleinen Mainderby“ aber nichts abschenken, verspricht Trainer Sreto Ristic.

Offenbach – Für Sreto Ristic ist es keine einfache Gemengelage. Der Trainer des Fußball-Regionalligisten Kickers Offenbach hat natürlich registriert, dass sich im Umfeld bereits alles ums Hessenpokal-Endspiel am 21. Mai (12.15 Uhr) in Gießen gegen den Ligarivalen TSV Steinbach Haiger dreht. Vor dem großen Finale steht allerdings noch ein Kampf um Punkte an.

Die haben zwar für beide Teams keine Bedeutung mehr. Trotzdem ist Ristic spürbar darum bemüht, dem letzten Heimspiel am Samstag (14 Uhr) gegen den FSV Frankfurt (15.) möglichst viel Positives abzugewinnen. Die Partie „abzuschenken, kommt nicht in Frage“, sagt der OFC-Coach und verweist auf seine Bilanz gegen die Bornheimer.

„Wir haben viermal gegen sie gespielt, zweimal unentschieden, zweimal haben wir gewonnen“, so Ristic. „Das fünfte Spiel ist zu Hause. Für uns ist klar, dass wir uns vernünftig verabschieden und gewinnen wollen.“ Jedoch nicht um jeden Preis. Denn das Pokalfinale hat auch der sonst stets von Spiel zu Spiel denkende Fußballlehrer bereits im Hinterkopf. Es seien „zwei wichtige Spiele“, stellt der 46-Jährige klar. Das „kleine Mainderby“ hat aber offensichtlich nur den Charakter einer Generalprobe. Zumal der FSV Frankfurt für Ristic ein geeigneter Sparringspartner ist: „Sie spielen in einer ähnlichen Aufstellung wie der TSV Steinbach Haiger. Ich denke, dass wir einiges ausprobieren können.“

Erst vor rund zwei Wochen trafen die beiden Nachbarn im Halbfinale des Hessenpokals aufeinander. Damals gewann der OFC locker mit 4:0. „Das war jedoch eine andere Geschichte“, meint Ristic. Im Pokal habe sich der FSV „ein bisschen geschont. Es war für sie wichtig, die Liga zu halten“. Und das darf angesichts von drei Punkten Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz sowie der um 14 Treffer besseren Tordifferenz als gelungen bezeichnet werden.

Gleichwohl rechnet Ristic nicht mit einem Gegner, der zum lockeren Ausklang nach Offenbach kommt, sondern eine andere Einstellung zeigen wird als beim letzten Duell: „Ob es um Rache oder Revanche geht, ist für uns aber egal. Wir fokussieren uns auf unser Spiel.“ Das Pokalfinale hat der Trainer dabei jedoch ebenfalls im Blick. So denkt er laut darüber nach, einige Vielspieler zumindest etwas zu schonen, „damit sie nächsten Woche Gas geben können“. Zudem wird Tunay Deniz im Pokalfinale gesperrt fehlen, sodass Ristic womöglich Alternativen testet.

Auf einer Position wird der OFC-Trainer die Startelf im Vergleich zum jüngsten 4:2-Erfolg beim VfB Stuttgart II auf jeden Fall ändern: Rafael Garcia (Zerrung) fällt aus. Ob er bis zum Pokalfinale wieder einsatzbereit sein wird, lasse sich noch nicht sagen. Dafür steht Philipp Hosiner, der in Stuttgart aufgrund der fünften Gelben Karte gefehlt hatte, wieder zur Verfügung.

Nur als Zuschauer im Stadion sein wird Stephan Flauder. Der Schlussmann, der nach seinem Ende Februar erlittenen Schien- und Wadenbeinbruch die Reha daheim in Berlin absolviert, besucht zum zweiten Mal seine Mitspieler. Es ist kein leichter Schritt für ihn. „Es läuft nicht so optimal. Die Operation ist nicht so gut gelungen. Er hat verschiedene Ärzte konsultiert“, so Geschäftsführer Thomas Sobotzik. „Er hinkt sechs bis acht Wochen hinterher. Aber er macht das Beste daraus.“ (Von Christian Düncher)

Georg verlässt den TSV Steinbach Haiger

Der TSV Steinbach Haiger, Ligarivale und Hessenpokal-Finalgegner der Offenbacher Kickers, verliert in Matthias Georg einen seiner wichtigsten Funktionäre. Der Geschäftsführer Sport und Finanzen bat den Verein nach fast acht Jahren um vorzeitige Auflösung des Vertrages, um sich einer neuen Aufgabe zu widmen. Dem wurde zugestimmt. (cd)

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