Kickers Offenbach

OFC: „Hätten besser spielen müssen“, sagt Garcia – Kritik am Schiedsrichter

Offenbachs einziger Glücksmoment: Dejan Bozic (links) feiert mit Rafael Garcia sein Führungstor.
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Offenbachs einziger Glücksmoment: Dejan Bozic (links) feiert mit Rafael Garcia sein Führungstor.

Rafael Garcia, Zugang des Fußball-Regionalligisten Kickers Offenbach, bereitet bei seinem Einstand gleich einen Treffer vor, ist aber nicht zufrieden.

Offenbach – Einer der wenigen Gewinner eines insgesamt enttäuschenden Auftritts der Offenbacher Kickers in Koblenz war Rafael Garcia. Der elfte und letzte Zugang des Fußball-Regionalligisten hatte sofort in der Startelf gestanden. „Er hat gezeigt, dass er eine Bereicherung ist“, meinte OFC-Geschäftsführer Thomas Sobotzik. Auch Trainer Sreto Ristic war zufrieden: „Er hat es gut gemacht.“

Kickers Offenbach: Rafael Garcia macht auf der linken Bahn Hoffnung

Zusammen mit Ronny Marcos bildete Garcia eine linke Außenbahn, die Hoffnung macht, so aber nach der Verletzung des Linksverteidigers voraussichtlich längere Zeit nicht mehr zu sehen sein wird. An den gefährlichsten Szenen der ersten Hälfte waren beide beteiligt. Beim 1:0 hatte Marcos geflankt und Lucas Hermes per Kopf abgelegt. Garcias Direktabnahme hielt RW-Torwart Baboucar Gaye, aber Dejan Bozic staubte aus kurzer Distanz ab. In der 37. Minute setzte Garcia Marcos in Szene, der mit rechts an Gaye scheiterte.

Garcia, am letzten Tag der Sommertransferperiode von Drittligist Waldhof Mannheim gekommen, gab sich nach seinem Einstand selbstkritisch. „Wir hätten besser spielen müssen, da muss mehr kommen.“ Auch seinen Torschuss fand er ausbaufähig. „Den muss ich besser treffen“, meinte er: „Wenigstens wird er als Assist gewertet.“ Für Bozic, eine Co-Produktion, die es in gemeinsamen Chemnitzer Zeiten häufig gab. In der Meistersaison 2018/19 hatte Garcia mit fünf Toren und 19 Vorlagen geglänzt, Bozic mit 21 Treffern.

Kickers Offenbach: Hadern mit dem Schiedsrichter

Über sein drittes Saisontor konnte sich der Mittelstürmer aber nicht wirklich freuen. „Es ist ein ernüchterndes Resultat“, meinte er. Zumal er in der Endphase als Zielspieler in Szene gesetzt zweimal vergeblich Elfmeter (78., 81.) forderte. „Den zweiten musst du geben, ich drehe mich im Strafraum und der Verteidiger zieht mir das Standbein weg“, ärgerte er sich. (Jörg Moll)

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