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OFC holt Berliner Duo - Kickers Offenbach freut sich über DFB-Pokaltermin

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Von: Christian Düncher

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Björn Jopek, zweitliga-erfahrener OFC-Zugang aus Berlin, wo er zuletzt für den FC Viktoria spielte.
Björn Jopek, zweitliga-erfahrener OFC-Zugang aus Berlin, wo er zuletzt für den FC Viktoria spielte. © Hübner

Zwei Zugänge aus Berlin sollen Kickers Offenbach künftig weiterbringen. Derweil wurde die erste DFB-Pokalrunde zeitgenau angesetzt. Ein „super Termin“ für den OFC.

Offenbach – Das Teilnehmerfeld der Fußball-Regionalliga Südwest steht nun fest, nachdem sich Eintracht Trier in der Aufstiegsrunde der Oberliga-Vizemeister durch ein 1:1 gegen die Stuttgarter Kickers den letzten Platz gesichert hat. Und auch der Kader der Kickers Offenbach steht kurz vor dem Start der Saisonvorbereitung (Montag: Laktattest, Dienstag, 18 Uhr: öffentliches Training im Stadion mit Trikot-Präsentation) weitestgehend. Nachdem der OFC am Mittwoch in Julian Albrecht (20, Hertha BSC II) und Donnerstag in Björn Jopek (28, Viktoria Berlin) die Zugänge Nummer fünf und sechs vermeldet hat, sind nur noch wenige Stellen offen. Unter anderem im Tor.

Die Kickers planen bei den Profis - ebenso wie bei der A-Jugend - mit drei Schlussmännern sowie mit einem bei der wieder gegründeten Reserve. David Richter (23) hat seine Sache in der Regionalliga zuletzt „sehr gut“ gemacht, so Geschäftsführer Matthias Georg. Er steht noch unter Vertrag. Das Arbeitspapier von Angelo Tramontana (20) läuft hingegen aus. Der neue Chefcoach Alex Schmidt und der neue Torwarttrainer Sascha Rausch wollen sich zunächst ein Bild vom Eigengewächs machen. Es deutet aber viel auf eine Verlängerung hin. In dem Fall würde nur ein weiterer Keeper kommen.

Kickers Offenbach: Planstelle im OFC-Tor weiterhin offen

Bei den Feldspielern hängt einiges davon ab, wo mit Osarenren Okungbowa (28) geplant wird, der auch im defensiven Mittelfeld spielen kann. Die Kickers sehen ihn eher im Abwehrzentrum, zumal dort nach Malte Karbsteins Abgang ein Linksfuß fehlt. Mit „Osa“, Jayson Breitenbach und Sebastian Zieleniecki hätte man drei sehr gute Innenverteidiger. Mindestens ein Spieler soll für diese Position noch kommen, vermutlich ein junger und entwicklungsfähiger Akteur. „Wir müssen auch auf die Kaderstruktur achten“, betont Georg.

Julian Albrecht (20) kommt von Hertha BSC II zum OFC
Julian Albrecht (20) kommt von Hertha BSC II zum OFC © Hübner

In Julian Albrecht kam zuletzt ein weiterer U23-Spieler, allerdings einer, der für sein Alter (20) schon einiges vorzuweisen hat. Der gebürtige Rostocker hat sechs Junioren-Länderspiele absolviert, war 2018 mit der U19 von Hertha BSC Deutscher Meister und kam für die U23 der Hauptstädter vergangene Saison 33 Mal in der Regionalliga Nordost zum Einsatz (sechs Tore, zwei Vorlagen). „Er gehört im zentralen Mittelfeld zu den spannendsten Spielern seines Jahrgangs“, meint Georg.

Ebenfalls in der Schaltzentrale zu Hause ist Jopek, der jedoch den defensiveren Part übernehmen soll. Mit seiner Übersicht und Passqualität habe der gebürtige Berliner auch in der 3. Liga zu den besten Akteuren gehört, so der Geschäftsführer der Kickers. „Wir trauen ihm zu, dass er das Spiel auf der Sechs verbal steuern kann. Wenn man hoch pressen will, ist das nötig, zumal wir viele laufstarke Spieler haben, die aber noch jünger sind.“ An Erfahrung mangelt es Jopek gewiss nicht. Er war bereits 58 Mal in der 2. Bundesliga sowie 125 Mal in der 3. Liga im Einsatz (u.a. Union Berlin, Bielefeld, Chemnitz, Würzburg, Halle).

Kickers Offenbach im DFB-Pokal: OFC am 30. Juli 2022 gegen Fortuna Düsseldorf gefragt

Marijan Kovacevic, der bisherige Co-Trainer von Sreto Ristic, bleibt laut Georg Teil des „Staffs“, aber nicht als Assistenzcoach. Für diesen Part bringt Schmidt, der ab Freitag dauerhaft in Offenbach sein wird, einen Vertrauten mit. Erstmals gemeinsam bei einem Spiel an der Seitenlinie stehen wird das Duo am 25. Juni. Für diesen Termin wurde kurzfristig ein Test bei den Würzburger Kickers vereinbart, bei dem einige Probespieler eingesetzt werden sollen.

Die erste Runde des DFB-Pokals wurde derweil zeitgenau angesetzt. Der OFC empfängt Zweitligist Fortuna Düsseldorf demnach am Samstag, 30. Juli, um 18 Uhr. „Das ist ein super Termin“, freut sich Georg. „Je nach Spielverlauf kommen wir eventuell sogar in den Flutlichtbereich rein.“ (Christian Düncher)

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