Türker wird Fußball-Lehrer

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Haben sich wieder lieb: Thomas Kalt und Suat Türker.

Offenbach (nb) - Der Streit zwischen den Kickers und Suat Türker ist beigelegt, Türker bleibt beim OFC - jedoch nicht als Spieler der Profimannschaft. Doch welchen Job soll der Ex-Profi nun bei dem Verein ausüben? Die Verantwortlichen haben eine überraschende Lösung gefunden.

Der OFC gründet seine eigene Fußballschule und Suat Türker übernimmt die Leitung. Außerdem soll der 35-Jährige in der Marketingabteilung des Klubs arbeiten. Die Zusammenarbeit gilt zunächst für zwei Jahre bis zum 30. Juni 2014. „Ich freue mich riesig auf meine neuen Aufgaben bei den Offenbacher Kickers und werde alles daran setzen, meine Arbeit so gut wie möglich zu machen“, so Türker zu seiner neuen Aufgabe. „Als Leiter der Fußballschule werde ich auch weiterhin auf dem Platz stehen und versuchen, den jungen Talenten Spaß am Fußball zu vermitteln und sie entsprechend fördern.“

In dieser Saison wird Suat Türker noch für die zweite Mannschaft in der Hessenliga spielen. „Mich freut es, noch einmal für die Kickers die Fußballschuhe schnüren zu können. Ich will meinen Teil zu einer erfolgreichen Saison in der Hessenliga beitragen.“

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Laut OFC-Geschäftsführer Thomas Kalt ist bereits länger geplant, eine OFC-Fußballschule ins Leben zu rufen: „Schon seit Gründung der GmbH steht für uns fest, dass wir eine Fußballschule aufbauen. Dadurch wollen wir eine zusätzliche Einnahmequelle für den OFC schaffen. Ursprünglich sollte Michael Sternkopf die Leitung übernehmen, der mittlerweile jedoch seine neue Funktion als Organisationsleiter der Profiabteilung ausübt.“

Der OFC starte mit der Fußballschule bewusst erst im Juli nächsten Jahres, da dann das neue Stadion fertig gestellt sei. Der Streit mit Ex-Profi Türker ist somit beigelegt, Kalt zeigt sich hoch erfreut über die Einigung: „Suat Türker ist genau der richtige Mann dafür. Er genießt bis heute einen besonderen Stellenwert im Verein. Wir freuen uns sehr darüber, dass er die Aufgabe übernehmen wird. Mit der Einigung auf die neue Zusammenarbeit sind auch alle Ansprüche aus der Vergangenheit aufgehoben.“

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